Hyundai Ioniq

Wer in Genf nach Autos mit alternativen Antrieben Ausschau hält, muss lange danach suchen - oder direkt den Hyundai-Stand ansteuern. In Genf debütiert der Ioniq, der nur auf den ersten Blick ein klassischer Kompaktwagen ist. Denn klassische Benzin- oder Dieselmotoren fehlen in dessen Motoren-Portfolio. Stattdessen gibt es ihn ausschließlich mit alternativen Antrieben als Hybrid mit oder ohne Möglichkeit, die Batterien extern aufzuladen (Plug-in) oder gar als reines Elektroauto.

Die normale Hybridvariante hat eine Systemleistung von 141 PS, ein maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern und fährt maximal 185 km/h schnell. Der Ioniq Plug-in-Hybrid ist nicht nur etwas stärker, sondern hat auch eine größere Batteriekapazität. Damit ist er dem Hersteller zufolge in der Lage, mehr als 50 Kilometer nur mit elektrischer Energie zu fahren. Die Elektrovariante soll sogar maximal 250 Kilometer schaffen, womit sie eines der reichweitenstärksten Batterieautos wäre. Ihr E-Motor ist 120 PS stark und beschleunigt den Ioniq auf eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h.

Die Markteinführung des Ioniq mit Hybrid- und Elektroantrieb plant Hyundai in der zweiten Jahreshälfte 2016. Im kommenden Jahr soll dann die Plug-in-Variante folgen.

Bild: AP 2. März 2016, 13:172016-03-02 13:17:56 © SZ.de/reek/ihe/rus/ghe/mkoh/lala