Marktübersicht Plug-In-HybrideSie haben alle das gleiche Manko

Sie sind kräftig, sollen aber wenig verbrauchen: Plug-In-Hybride fahren dank extern aufladbarer Batterien zeitweise emissionslos, zugleich lindert ihr Verbrennungsmotor die Reichweitenangst. Wäre da nicht das Problem mit dem Preis.

Von Thomas Harloff

Die Skepsis gegenüber Elektroautos ist groß - nicht nur bei Kunden, auch bei den Herstellern. Bevor die Autobauer alles auf die Karte der reinen Batterieantriebe setzen, versuchen sie es mit Zwitterwesen: mit Plug-In-Hybriden, die ein paar Kilometer rein elektrisch fahren können und deren Batterien sich nicht nur während der Fahrt, sondern auch an der Steckdose aufladen lassen. Ein zusätzlicher Verbrennungsmotor sorgt für langstreckenkompatible Reichweiten. Eine Übersicht über die gängigen Modelle

Mercedes S 500 Plug-In-Hybrid

Zehn Plug-In-Hybride bis 2017: Von allen Herstellern setzt Mercedes am stärksten auf diese Antriebsart. Den Auftakt machte 2014 der S 500 Plug-In-Hybrid, eine große, schwere und luxuriöse Limousine, die so sparsam wie ein Kleinwagen sein soll. Der schwäbische Luxusliner spannt einen Dreiliter-V6-Turbobenziner mit 245 kW / 333 PS und einen 80 kW / 109 PS starken Elektromotor zusammen. Bündeln die beiden Triebwerke ihre Kräfte, sprintet der S 500 Plug-In-Hybrid bei Bedarf in 5,5 Sekunden von Null auf Hundert sowie auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Trotzdem soll der Oberklassewagen nur drei Liter verbrauchen und zudem etwa 30 Kilometer rein elektrisch fahren können.

Lesen Sie hier eine Marktübersicht der Elektroautos: In diesem Modellen geht es ausschließlich mit Strom zum Ziel.

Bild: Daimler AG - Global Communicatio; Daimler AG 1. April 2015, 18:592015-04-01 18:59:36 © SZ.de/harl/sks/leja/dgr/rus