:Abstimmung über US-Gesundheitssystem wird verschoben
Washington (dpa) - Die Abstimmung über den Umbau des US-Gesundheitssystems im Senat wird weiter verschoben. Das kündigte der Mehrheitsführer im Senat, der Republikaner Mitch McConnell, am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter an.
Schizophrenie
:Exkursion zu den Grenzen des Geistes
Der 34-jährige Fotokünstler Paul van Rood hat Schizophrenie. Seit Jahren dokumentiert er in drei dicken Tagebüchern seine Krankheit.
Kinder und Narkose
:Was steckt hinter dem Delir?
Oft zeigen Kinder nach einer Narkose verwirrende Symptome: Sie randalieren, wirken apathisch und faseln vor sich hin. Forscher versuchen herauszufinden, was sich dahinter verbirgt.
Hagen
:Zu wenig Blutspender in NRW: „Die Lager sind fast leer“
Düsseldorf (dpa/lnw) - Zu Beginn der Sommerferien sind die Blutspendelager in Nordrhein-Westfalen so gut wie leer. "In einer Notsituation würden unsere Reserven nicht ausreichen", warnt Stephan David Küpper, Sprecher des Blutspendedienstes West. Seit Wochen schon fehlten 10 bis 15 Prozent der benötigten Blutspenden. Das Problem sei in der Ferienzeit besonders gravierend, da viele Leute lieber das schöne Wetter genießen, als spenden zu gehen. In Nordrhein-Westfalen sei die Spendenbereitschaft zudem traditionsgemäß sehr gering.
Schizophrenie
:Paul sieht Rot
Was Menschen wie Paul van Rood fühlen und denken, bleibt Außenstehenden meist verborgen: Der 34-Jährige hat Schizophrenie. Seit Jahren hat er seine Krankheit dokumentiert, für ihn ist Rot dabei mehr als nur eine Farbe. Es bestimmt sein Leben.
Gesundheit
:Unliebsame Souvenirs: Reisekrankheiten auf dem Vormarsch
München/Bayreuth (dpa) - Malaria, Chikungunya, Zika: Es gibt Urlaubsmitbringsel, auf die man gut verzichten kann. Doch immer mehr Touristen reisen in Regionen, wo solche Erreger kursieren.
Kiel
:Kinderklinik setzt auf Hilfe von humanoiden Robotern
Kiel (dpa/lno) - Humanoide Roboter mit Namen "Zora" helfen in der Kieler Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II des Universitätsklinikums Schleswig-Holsteins (UKSH) künftig bei der Behandlung von Patienten. "Wir freuen uns sehr, bundesweit die Ersten zu sein, die mit diesem sympathischen kleinen Roboter in einer Kinderklinik arbeiten dürfen", sagte UKSH-Vorstandsmitglied Ulrich Stephani am Freitag. Die beiden 59 Zentimeter großen Roboter sollen kleine Patienten zu Fitnessübungen motivieren, an die Einnahme von Medikamenten erinnern und sie auch mit Star-Wars-Erzählungen oder Tanzeinlagen unterhalten. Ein Ersatz für Pfleger sind sie aber nicht.
03:09
Der Nächste bitte
:Vorsicht bei Knie-OPs
In kaum einem anderen Land gibt es so viele Kniebehandlungen wie in Deutschland. Aber viele populäre Therapien bekämpfen nur die Symptome - und nicht die Ursachen.
Berlin
:App als Wegweiser für Flüchtlinge mit Suchtproblemen
Berlin (dpa/bb) - Bei der Bekämpfung von Suchtproblemen bei Flüchtlingen soll die kostenlose App "Guidance" weiterhelfen. Das Programm des Notdienstes für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin wurde vom Land mit 57 000 Euro gefördert und ist am Freitag in der Senatsverwaltung für Gesundheit vorgestellt worden. Gesundheitsstaatssekretär Boris Velter (SPD) erklärte dazu: "Krieg und Flucht, (...) das fehlende Sprachverständnis und eine ungewisse Zukunft verursachen eine enorm hohe psychische Belastung und können suchtauslösend sein."
Rauch-Stopp
:Die Lunge von Rauchern vergisst nicht
Die Wahrscheinlichkeit für Infarkt und Schlaganfall sinkt bei Ex-Rauchern rasch. Schlechter sieht es aus, wenn es um chronische Bronchitis und Lungenkrebs geht.
Gesundheit
:Bei Parodontitis schnell zum Zahnarzt gehen
Berlin (dpa/tmn) - Wenn das Zahnfleisch beim Zähneputzen oder Fädeln mit Zahnseide immer wieder blutet, ist ein Gang zum Zahnarzt ratsam. Auch ein gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch kann ein Hinweis auf eine Entzündung des Zahnbetts sein.
Schlafforschung
:Werden Schlafstörungen überschätzt?
Forscher haben die Nachtruhe eines Naturvolks in Tansania beobachtet. Der Schlaf war längst nicht so störungsfrei wie der, den wir als natürlich erachten.
Gesundheit
:Krankenkassen: Beiträge bleiben 2018 stabil
Berlin (dpa) - Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen bleiben im kommenden Jahr voraussichtlich von steigenden Beiträgen verschont. "Wir erwarten nicht, dass der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz 2018 erhöht wird", sagte die Chefin des Krankenkassen-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer. Der Zusatzbeitrag beträgt derzeit im Schnitt 1,1 Prozent vom Einkommen. Alleine die Kassenmitglieder haben ihn zu bezahlen. Er kommt zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent hinzu. Bei diesem beträgt der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil jeweils 7,3 Prozent.
Delir
:Tornado im Kopf
Wer aus einer Narkose erwacht, zeigt oft über Wochen verwirrende Symptome: Die einen geraten in Rage, andere faseln vor sich hin, die Emotionen fahren Achterbahn. Das "Delir" trifft vor allem Kinder - und stellt Mediziner vor ein Rätsel.
Oberschleißheim
:Drei Verletzte durch chemischen Gefahrenstoff
Oberschleißheim/Neufahrn (dpa/lby) - Weil aus einem Kühltransporter womöglich ein Gefahrenstoff ausgetreten war, sind drei Mitarbeiter einer Spedition in Neufahrn (Landkreis Freising) verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, klagte am Vortag ein erster Angestellter nach dem Entladen des Fahrzeugs über Übelkeit und Atemwegsprobleme. Daraufhin wurden auch andere Mitarbeiter untersucht, drei von ihnen mussten vorsorglich im Krankenhaus behandelt werden. Feuerwehren aus der Region und eine spezielle Einsatzgruppe für chemische Stoffe aus München untersuchten den Lkw, der noch mit dem Stoff Brenzcatechin beladen war, daraufhin in Oberschleißheim. Die Einsatzkräfte konnten aber keinen Gasaustritt feststellen, weshalb der Transporter mit Polizeibegleitung zu seinem Ziel südlich von München weiterfahren durfte.
Gesundheit
:Zuwanderer bringen Krankenkassen neuen Mitgliederrekord
Berlin (dpa) - Zuwanderer nach Deutschland haben den gesetzlichen Krankenkassen einen neuen Mitgliederrekord und eine Trendwende gegen das Älterwerden der Versicherten gebracht. Allein im vergangenen Jahr seien 798 000 Menschen neu bei den Krankenkassen versichert worden, teilte die Chefin des Krankenkassen-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, vor Journalisten in Nauen bei Berlin mit. Es handele sich um Arbeitsmigranten aus der Europäischen Union, anerkannte Flüchtlinge sowie ehemalige Privatversicherte.
Gesundheit
:Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser und Toiletten
Genf (dpa) - Fast ein Drittel der Weltbevölkerung hat nach einer neuen UN-Studie zu Hause kein zuverlässig sauberes Trinkwasser. Das sind 2,1 Milliarden Menschen.
SZ JetztWir haben einen Arzt gefragt
:Darf ich trinken, wenn ich Medikamente nehme?
Wir haben einen Arzt gefragt - und er hat mit einem klaren "Jein" geantwortet.
Berlin
:Neues Modell: Berliner Klinik-Psychiater auf Hausbesuch
Berlin (dpa) - Psychiatrische Kliniken in Berlin haben Hausbesuche bei Patienten erprobt. Ziel der Kooperation des Berliner Krankenhauskonzerns Vivantes mit der Krankenkasse DAK ist es, mehr auf die individuellen Wünsche und Fähigkeiten von Menschen mit seelischen Erkrankungen einzugehen. Aufsuchende Hilfe sei nicht bei allen seelisch kranken Menschen möglich. "Aber für bis zu einem Viertel von ihnen kann es nach unseren bisherigen Erfahrungen eine Alternative sein", sagte Ingrid Munk, Chefärztin der Psychiatrie am Klinikum Neukölln, ein Jahr nach Start des Projekts. Bundesweit ist das Berliner Modell kein Einzelfall. Das Uniklinikum Dresden hat zur Zeit 97 ähnliche Projekte zur Bewertung im Blick.
Gesundheit
:Wadenschmerzen beim Gehen können auf Herzinfarkt hindeuten
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer beim Gehen Schmerzen in der Wade fühlt, die im Stehen nachlassen, sollte beim Arzt regelmäßig sein Herz untersuchen lassen. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung hin.
Gesundheit
:Kassen: Mauern zwischen Praxen und Kliniken gefährlich
Berlin (dpa) - Patienten in Deutschland sollen künftig nach Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Klinik und Arztpraxis stärker aus einer Hand versorgt werden.
Gesundheit
:Kassen wollen weniger Nebeneinander von Praxen und Kliniken
Berlin (dpa) - Patienten in Deutschland sollen künftig nach Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Klinik und Arztpraxis stärker aus einer Hand versorgt werden. Vielfach gebe es Mauern zwischen diesen Bereichen, die zu unnötigen Kosten und Risiken für Kranke führten, sagte der Vize-Chef des Kassen-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg. Das ungesteuerte Nebeneinander von Fachärzten und Krankenhäusern verschlechtere die Versorgunge. Akuten Handlungsbedarf meldeten die Kassen für Notfall-Patienten an.
Gesundheit
:Positiv-Tagebücher sind gut fürs Selbstwertgefühl
München (dpa/tmn) - Nur, wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben - diesen Spruch kennen viele. Und die meisten wissen auch, dass etwas Wahres dran ist. Ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, ist aber nicht immer einfach.
Gesundheit
:Das können Fußreflexzonenmassagen
Budenheim (dpa/tmn) - Sanft gleiten die Hände des Physiotherapeuten über die Fußsohle der Patientin. Das tut gut. Dann gelangt er zu einer Stelle weit oberhalb der Ferse und drückt darauf. Die Patientin verzieht das Gesicht.
Gesundheit
:Gebärmutterhalskrebs: Tumore erkennen, bevor sie entstehen
München (dpa/tmn) - Als Anna Schäfer (Name geändert) wegen andauernder Zwischenblutungen zum Gynäkologen ging, war sie eigentlich nicht allzu besorgt. Die regelmäßig erfolgten Abstriche zur Krebsfrüherkennung - sogenannte Pap-Abstriche - waren bei der 33-Jährigen immer unauffällig gewesen.
Infektionen
:Die Rückkehr des Tripper
Die Gonorrhoe nimmt zu und wird immer schwerer zu behandeln. Nun lässt ein Zufallsfund Experten hoffen: Ein alter Meningitis-Impfstoff könnte womöglich die Geschlechtskrankheit verhindern.
Gesundheit
:Madonna eröffnet Kinderklinik in Malawi
Blantyre (dpa) - Die US-Popsängerin Madonna hat in Malawi einen von ihrer Stiftung finanzierten neuen Krankenhausflügel für Kinderchirurgie eröffnet.
02:25
Der Nächste bitte
:In welchem Alter sind Ärzte am besten?
Eine Studie belegt, dass die Sterblichkeitsrate der Patienten bei älteren Ärzten höher ist. Das ist ein Problem, denn das Durchschnittsalter der Mediziner in Deutschland steigt seit Jahren.
Gesundheit
:DLRG warnt vor Leichtsinnigkeit beim Schwimmen in Seen
Wiesbaden (dpa) - Die DLRG warnt gerade auch Erwachsene vor Leichtsinnigkeit beim Schwimmen etwa in Badeseen. "Schwimmer sollten sich nicht überschätzen, der Gefahren bewusst sein und mit ihren Kräften haushalten", sagte der Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Hessen, Thorsten Reus.
Gesundheit
:Gluten-Unverträglichkeit bei Kindern schonend nachweisbar
München (dpa) - Kindern mit Verdacht auf Zöliakie - einer Gluten-Unverträglichkeit - kann in vielen Fällen eine belastende Magenspiegelung unter Narkose erspart werden. Wissenschaftler haben noch einen anderen Weg für eine Diagnose gefunden.
Bewegung
:Frauen legen weniger Schritte zurück
Wissenschaftler haben die Schrittzähler der Smartphones aus 111 Ländern ausgewertet - und große Unterschiede zwischen einzelnen Ländern gefunden.
Berlin
:App soll Flüchtlingen mit Suchtproblemen helfen
Berlin (dpa/bb) - Eine neue App soll Flüchtlingen mit Suchtproblemen in Kürze den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. In fünf Sprachen informiere das Programm für Smartphones über Sucht, Suchtmittel und gesetzliche Vorgaben, kündigte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales am Montag an. Auch sollen Betroffene auf diesem Wege Hilfsangebote in ihrer Nähe ausfindig machen können. Im Detail wollen Gesundheits-Staatssekretär Boris Velter (SPD) und Experten aus der Suchtberatung das neue Angebot am Freitag vorstellen.
Stuttgart
:Förderung digitaler Medizin: Südwesten mit von der Partie
Stuttgart (dpa/lsw) - Bei einer Initiative des Bundes zur Förderung der digitalen Medizin haben auch die Unikliniken aus dem Südwesten den Zuschlag erhalten. Es seien die Standorte Tübingen, Heidelberg, Freiburg und Mannheim mit ihren Konsortien erfolgreich gewesen, teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Montag in Stuttgart mit. Die Digitalisierung der Medizin liefere einen Mehrwert für die Menschen, sagte sie. "Sie hilft, Erkrankungen künftig schneller zu diagnostizieren und zielgerichtet zu therapieren."
Berlin
:Berliner Beratungsnetz für Pflegebedürftige komplett
Berlin (dpa/bb) - Das Berliner Beratungsnetz für Pflegebedürftige ist komplett. Mit der Eröffnung des 36. Stützpunktes am Montag in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg könne jetzt jeder Berliner innerhalb von 30 Minuten eine Beratung erreichen, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Mit dem gemeinsamen Angebot vom Land Berlin und den Pflegekassenverbänden sollen zuhause lebende Pflegebedürftige und ihre Angehörigen besser unterstützt werden.
Gesundheit
:„Mut-Tour“ für offenen Umgang mit Depression
Bremen (dpa) - Ein offener Umgang mit der Erkrankung Depression ist das Ziel der "Mut-Tour", die heute in Bremen startet. Dabei wollen 45 Frauen und Männer auf Tandems, in Zweier-Kajaks und zu Fuß insgesamt rund 3200 Kilometer durch Deutschland zurücklegen, wie Projektleiter Sebastian Burger sagte.
Gesundheit
:Kleine Kinder können von Fruchtsaft Durchfall bekommen
Berlin (dpa/tmn) - Der kindliche Darm verträgt noch nicht so viel Fruchtzucker. Deswegen bekommen manche Kleinkinder von größeren Mengen Fruchtsaft Durchfall, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.
Gesundheit
:Warum Eltern beim Schwimmkurs oft stören
Kassel (dpa/tmn) - Das Kind schon mit vier Jahren zum Schwimmkurs anmelden? Oder sogar mit drei? Sinnvoll ist das nicht, findet Beate Ludewig. Sie ist die Bundesjugendtrainerin beim Deutschen Schwimm-Verband.
Gesundheit
:Ist Chlor im Badewasser schädlich?
Bad Elster (dpa/tmn) - Das Wasser im Schwimmbad ist in der Regel chlorhaltig. Der ein oder andere Badegast fragt sich: Ist das schädlich?
Gesundheit
:Meer oder Bergsee? Wo Anfänger richtig surfen lernen
Achensee/Kiel (dpa/tmn) - Windsurfen für Einsteiger - dafür muss ich als Deutsche nicht weit reisen. Ich kann zur Ostsee in den Norden fahren oder zu den Bergseen im Süden. Das wollte ich testen.
Gesundheit
:So hält Sport im Wasser richtig fit
Köln (dpa/tmn) - Bei dem Wort Aqua Fitness denkt der einigermaßen trainierte Mittdreißiger an deutlich ältere Menschen, die mit Poolnudel im Wasser herumhüpfen. Er fragt sich skeptisch, wie viele Kalorien dabei wohl draufgehen und welche Muskelpartien profitieren sollen.
Gesundheit
:Das Comeback des roten Baywatch-Badeanzugs
Minden (dpa/tmn) - Der Bauch bleibt weiß. Das ist der vielleicht größte Trend der Bademode im Jahr 2017. Denn mit dem Comeback des Badeanzugs erreicht eine modische Entwicklung ihren Höhepunkt, die sich für Frauen seit einigen Jahren schon langsam andeutete.
Leserdiskussion
:Freiwillig gegen Zucker, Fett, Salz - reicht das?
Lebensmittelunternehmen sollen sich in einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" zur Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten bekennen, lautet eine neue Strategie der Bundesregierung. Kritikern geht das nicht weit genug: Sie fordern eine gesetzliche Verpflichtung mit klaren Grenzwerten.
Stuttgart
:Zeitung: Stuttgart bildet wieder mehr Hebammen aus
Stuttgart/Karlsruhe (dpa/lsw) - Wegen Mangels an Hebammen hat das Klinikum der Stadt Stuttgart innerhalb eines Jahres 300 Schwangere abweisen müssen. Das soll sich ändern. Wie die "Stuttgarter Nachrichten" am Samstag schreiben, erhöht man im Klinikum nun die Ausbildungskapazität, so wie auch mehrere andere Krankenhäuser im Land.
Berlin
:Weiterhin Hepatitis-A-Fälle in Berlins Schwulenszene
Berlin (dpa/bb) - Der Ausbruch der Leberentzündung Hepatitis A vor allem unter Homosexuellen in Berlin hält weiter an. Seit Ende 2016 rechnet das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) dem Geschehen bislang 96 Fälle zu, wie aus dem jüngsten Gesundheitsbericht der Behörde hervorgeht. 83 Prozent der Betroffenen gaben an, Sex mit Männern zu haben. Es müsse mit weiteren Erkrankungen in der Gruppe gerechnet werden, hieß es. Effektiven Schutz biete eine Impfung.
München
:Kleinkinder im Süden Bayerns werden am seltensten geimpft
München (dpa/lby) - Im Süden von Bayern werden Kleinkinder seltener geimpft als im Rest von Deutschland. Das zeigt eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Für ihren Versorgungsatlas untersuchten die Wissenschaftler, wie viele Kleinkinder im Alter von bis zu zwei Jahren in Deutschland gegen Masern und Meningokokken C geimpft sind.
Ernährung
:Zucker ohne Grenzen
Angeblich will die Bundesregierung mit einer neuen Strategie gegen den übermäßigen Konsum von Zucker, Fett und Salz vorgehen. Doch ihre Waffe bleibt ein Plastikschwert.
Masern
:Frankreichs Schlag gegen Impfgegner
Gegen elf Erreger müssen französische Kinder künftig geimpft sein, darunter Keuchhusten und Masern. Ist die Zwangs-Maßnahme ein Modell für Deutschland?
Pocken
:Seuche aus dem Baukasten
Virologen haben Pferdepocken im Labor nachgebaut. Sie warnen: Auch die ausgerottete menschliche Variante des Virus ließe sich auf beunruhigend einfache Weise wiederbeleben.
Antibiotika-Resistenzen
:WHO warnt vor unbehandelbarer Geschlechtskrankheit
Gegen die auch Tripper genannte Gonorrhoe versagen immer mehr Antibiotika. Bald könnten die Resistenzen jede Behandlung unmöglich machen.
Bochum
:Medien: Zahl der Masern-Infektionen in NRW steigt weiter an
Düsseldorf (dpa) - Die Zahl der Masern-Infektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an. "Bislang wurden im Jahr 2017 aus NRW 483 Masernfälle an das Landeszentrum Gesundheit NRW übermittelt", sagte dessen Sprecherin Melanie Pothmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitag). Anfang Juni lag die Zahl dem Robert-Koch-Institut zufolge noch bei 315. Im gesamten Jahr 2016 registrierten die Gesundheitsämter in NRW nur 28 Fälle.