Andere Meinungen unerwünscht: Jeder zweite Amerikaner lebt in einem Wahlkreis, in dem eine Partei dominiert. Immer mehr Bürger ziehen in Viertel, in denen alle Nachbarn ähnlich denken und entweder Fox News oder MSNBC konsumieren. Im SZ.de-Gespräch erklärt der Publizist Bill Bishop, wieso diese "Balkanisierung" das Regieren für US-Präsident Obama so schwierig macht.
Von Matthias Kolb, Austinmehr...US-Blog
Die Teilnahme an einer Wandererparade ist bis zu 60 Menschen im US-Bundesstaat Virginia zum Verhängnis geworden. Aus bislang ungeklärten Gründen fuhr ein Auto in die Menschenmenge und verletzte zahlreiche Ausflügler.
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Meinung
Die einen wollen Geld verdienen, die anderen freien Zugang zum öffentlichen Raum des Internets: Im Streit um die Pläne der Telekom, die Flatrate für den Internetgebrauch abzuschaffen, haben beide Seiten irgendwie recht. Mit den Flatrates droht aber auch der Freiheitsgedanke zu verschwinden. Was der Netzgemeinde nun bleibt, ist die Frage, wer die Netzneutralität besser erhalten kann: der Staat oder die Privatwirtschaft?
Ein Kommentar von Andrian Kreyemehr...
"Ich kann es kaum fassen. Es war unglaublich und hat so viel Spaß gemacht": Mit 24 Jahren gibt Baseballer Donald Lutz sein Debüt in der MLB. Damit hat auch die letzte der vier großen US-amerikanischen Sportligen einen deutschen Vertreter.
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Der Fall des fünfjährigen Kristian, der seine zweijährige Schwester erschoss, bewegt Amerika. Solche Tragödien geschehen in den USA immer wieder, denn hier ist es nicht ungewöhnlich, dass schon Kleinkinder mit Handfeuerwaffen hantieren: Die Industrie umwirbt die junge Zielgruppe offensiv.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Weil sein Bulldoggenmischling ein ganz normales Dominanzverhalten zeigte, wollte ein Mann in den USA den Rüden loswerden und setze ihn im Tierheim ab. Der Hund hätte eingeschläfert werden müssen - wenn sich die Geschichte via Facebook nicht rasend schnell verbreitet hätte.
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William Eggleston liebt das Banale, aber bitte kunterbunt. Mit seiner ersten Ausstellung sorgte er damit noch für einen Skandal, heute gilt der US-Fotograf als Vorreiter der künstlerischen Farbfotografie. Die World Photography Organisation verleiht ihm nun den Ehrenpreis.
Ein Auswahl seiner Bilder.mehr...
Präsident Obama ringt um schärfere Waffengesetze - und deren Notwendigkeit hat sich in den letzten Tagen wieder gezeigt. Ein Vierjähriger hat seinen sechsjährigen Spielkameraden erschossen, am Wochenende hat ein Kleinkind eine Frau getötet.
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Alarm in der Poststelle des Kapitols: Bei einer Routinekontrolle haben Beamte das Gift Rizin in einem Brief an einen US-Senator entdeckt. Ob ein Zusammenhang mit den Anschlägen auf den Marathon in Boston besteht, ist unklar.
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Ein mit dem tödlichen Gift Rizin versehener Brief an den Republikaner Roger Wicker sorgt in Washington für Aufregung. Sofort werden Erinnerungen an die Anthrax-Anschläge des Jahres 2001 mit fünf Toten wach. Die Ermittler haben schon einen Verdächtigen identifiziert. Er soll bereits öfter Briefe an Abgeordnete geschickt haben.
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Es ist relativ leicht herzustellen, und es tötet in geringsten Dosierungen: Für das Pflanzengift Rizin, mit dem Briefe an US-Präsident Obama und einen Senator versehen waren, interessieren sich vor allem rechte und islamistische Extremisten - aber auch die Schreiber einer Fernsehserie.
Von Sebastian Krassmehr...
Nach dem Untergang der Deepwater Horizon wurde hektisch Lösungsmittel im Golf von Mexiko ausgebracht. Dieser Versuch, die Ölpest einzudämmen, hat womöglich mehr geschadet als genutzt. Denn die beste Hilfe im Kampf gegen das Öl waren offenbar Bakterien.
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Der Regensburger Student Tennessee Eisenberg starb Ende April im Kugelhagel. Ein neues Gutachten, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, belastet einen Schützen.
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Der US-Bundesstaat Tennessee hat erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Straftäter auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Der Verurteilte wählte diese Tötungsart selbst.
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Tennessee Eisenberg wurde von der Polizei erschossen - gegen die Beamten wird keine Anklage erhoben. An der Schilderung der Tat durch die Staatsanwaltschaft bleiben Zweifel.
Ein Kommentar von H. Holzhaidermehr...
Lange wurde geschwiegen. Doch nachdem neue Fragen im Fall des erschossenen Tennessee Eisenberg aufgetaucht sind, reagiert auch endlich die Politik.
Von M. Häglermehr...
Der Regensburger Student Tennessee Eisenberg wurde im April durch Polizeischüsse getötet. Die Staatsanwaltschaft ermittelte - und verzichtet auf eine Anklage der Beamten.
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Die Akte ist geschlossen. Die Polizisten, die auf Tennessee Eisenberg geschossen haben, standen nie vor Gericht. Doch die Eltern des Studenten geben nicht auf - und wenden sich an Karlsruhe.
Von Max Häglermehr...
In Regensburg wurden die tödlichen Schüsse von Polizisten auf Tennessee Eisenberg nachgestellt. Davon erhoffen sich die Ermittler neue Erkenntnisse über den Tathergang.
Von Max Häglermehr...
Der Student Tennessee Eisenberg wurde 2009 von Polizisten erschossen - weil sie sich von seinem Messer bedroht fühlten. Die Polizeigewerkschaft will nun klären, wie es genau zu den Schüssen kam.
Von Max Häglermehr...
Im Falle des getöteten Musikstudenten Eisenberg verzichtet das Oberlandesgericht auf eine Anklage. Doch damit will sich der Anwalt der Familie nicht zufriedengeben.
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Politiker in Bayern spielen den Fall Eisenberg herunter. Selbst die Opposition behandelt die Ereignisse wie einen normalen Kriminalfall.
Von A. Ramelsbergermehr...
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