Das Image der Deutschen Bahn ist schlecht - wegen mangelhaft ausgestatteter Züge, Großbaustellen oder Stuttgart 21. Konzernchef Rüdiger Grube im Gespäch mit der Süddeutschen Zeitung über den Winter, Loyalität und die Sparsamkeit der Schwaben.
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Daniela Kuhr
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Im Winter beschweren sich besonders viele Kunden über die Bahn. Ist das Unternehmen für die nächsten Monate gewappnet? Bahnchef Rüdiger Grube antwortet auf diese Frage.
Bahnchef Rüdiger Grube kommt mit Krisen gut klar. Normalerweise. Doch wenn er jetzt betont, dass er an dem Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 festhält, dann wird man den Eindruck nicht los, dass sich da gerade einer selbst Mut zuspricht.
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Daniela Kuhr
Mit ihrem Entwurf für einen neuen Hauptbahnhof setzten sich die Architekten Auer + Weber durch, dann erschien die spektakuläre Glaskonstruktion der Bahn plötzlich zu teuer. Sie plädierte für einen Zweckbau - und erntete dafür Buhrufe. Nun haben sich Bahn-Chef Grube und das Architekturbüro weitgehend verständigt.
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Dominik Hutter
Gehaltskürzungen bei Kundenprotesten: Die Managementgehälter bei der Deutschen Bahn sollen künftig zu einem Teil an die Kundenzufriedenheit gekoppelt werden. Außerdem sollen alle Führungskräfte einmal jährlich einen "Service-Tag" einlegen.
Exklusiv
Die Bahn investiert in Aufzüge, Rolltreppen, Bahnsteigdächer, Wetterschutzhäuschen und dynamische Schriftenanzeiger - und versucht damit auch, eines der zentralen Probleme im Umgang mit den Reisenden zu lösen: mangelnde Information. Dem Fahrgastverband Pro Bahn ist das allerdings nicht genug.
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Daniela Kuhr
Der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube wagt schon unmittelbar nach Amtsantritt den harten Schnitt. Anders geht es nicht.
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Michael Bauchmüller
Güterzüge im Stillstand, S-Bahnen in der Werkstatt, Streit um die Schiene: Bahn-Chef Rüdiger Grube bleibt dennoch locker.
Interview:
Michael Bauchmüller und Daniela Kuhr
Das Chaos in Berlin wird zur Bewährungsprobe für den neuen Vorstand. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie ernst Rüdiger Grube es mit seinen Versprechen gemeint hat.
Ein Kommentar von
Daniela Kuhr
Es ist der erste große Auftritt des neuen Bahn-Chefs: Rüdiger Grube muss an diesem Donnerstag dramatisch schlechte Zahlen verkünden. Doch fallen sie auch auf ihn zurück?
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Daniela Kuhr, Berlin
Ein Pfarrer vergleicht die Gegner mit der SA, eine Befürworterin des Projekts macht sich frei und Kampagnenteilnehmer werden penibel gecastet: Der Wahlkampf vor dem Volksentscheid über den Tiefbahnhof wird immer kurioser.
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Roman Deininger
Am Tag nach dem Referendum über Stuttgart 21 versuchen die Befürworter, den größtmöglichen Vorteil aus dem Abstimmungsergebnis zu holen, die Gegner bemühen sich um Schadensbegrenzung. Die CDU in Stuttgart fühlt sich als Sieger, aber die Bahn will nicht feiern. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann möchte jetzt "Gräben zuschütten". Im Lager der S21-Gegner gibt es einen prominenten Rücktritt. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen.
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Michael König, Stuttgart, und Thorsten Denkler, Berlin, sowie Oliver Das Gupta
Stuttgart 21 kommt, was machen wir jetzt bloß? Nach der erfolglosen Volksabstimmung gegen das Bahnprojekt sucht die Protestbewegung ihre neue Rolle - und muss einen prominenten Abgang verkraften. Die grün-rote Landesregierung hofft auf mehr Demokratie für die Bürger und Frieden für die Koalition. Und die Bahn pocht auf ihr Recht.
Von
Michael König, Stuttgart
Außerplanmäßiger Halt auf der Strecke nach London: Die tägliche Verbindung der Deutschen Bahn von Frankfurt in die britische Hauptstadt soll nach SZ-Informationen erst 2015 kommen - zwei Jahre später als angekündigt. Grund für die Verspätung: Probleme mit der Zulassung der vorgesehenen neuen Züge.
Von
Daniela Kuhr
Frühmorgens schon schneefreie Bahnhöfe sowie Züge, die trotz Eis halbwegs pünktlich ankommen oder überhaupt fahren - um die Erwartungen ihrer Kunden in diesem Winter nicht zu enttäuschen, will die Deutsche Bahn investieren.
Ganz großer Bahnhof: München feiert den 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens. Es gibt schöne Grüße von der Kanzlerin und Obst in Plastiktüten.
Von
Bernd Kastner
Bahnchef und Mehdorn - diese beiden Worte schienen auf ewig miteinander verbunden zu sein. Doch nun hat Hartmut Mehdorn eine neue schwere Aufgabe: Er soll als Nachfolger von Joachim Hunold die kriselnde Fluggesellschaft Air Berlin sanieren. Dieser Job passt eigentlich viel besser zu ihm als die Tätigkeit bei der Bahn.
Von
Johannes Aumüller
Von wegen zehn Minuten: In Großstädten müssten die Menschen in Reisezentren der Deutschen Bahn bis zu eine Stunde lang anstehen, um am Schalter beraten zu werden. Das kritisieren Verbraucherschützer und warnen: Der Jobabbau in den Reisezentren der Deutschen Bahn gehe zulasten der Kunden.
Von
Daniela Kuhr
"Wir wollen ja niemanden unnötig provozieren und schon gar nicht eskalieren": Im Streit um Stuttgart 21 schlägt Bahnchef Grube versöhnliche Töne an. Abrissarbeiten könnten unter Umständen auf die Zeit nach der Volksabstimmung verschoben werden.
Der vergangene Winter war für die Bahn ein Desaster: Viele Züge kamen unpünktlich - oder fielen gleich ganz aus. In diesem Winter will Unternehmenschef Grube unbedingt ein Chaos verhindern, doch es fehlen die nötigen Züge. Dabei steht seit Jahren fabrikneue Ware parat.
Die Deutsche Bahn startet eine Transparenz-Offensive. Ab sofort veröffentlicht sie jeden Monat im Internet eine Pünktlichkeitsstatistik. Die erste Ausgabe fällt durchwachsen aus: Im ersten Halbjahr 2011 war jeder fünfte Fernzug verspätet. Einem internen Bericht zufolge ist die Bahn damit noch unzuverlässiger als in den vergangenen Jahren.
Außergewöhnliche Blitzkarriere: Sogar als möglicher Nachfolger von Horst Seehofer ist Georg Fahrenschon gehandelt worden. Doch der 43-Jährige entscheidet sich nun gegen die Politik - wie schon andere CSU-Politiker vor ihm. Nicht für alle hat sich diese Entscheidung als segensreich erwiesen. Bei Fahrenschon verläuft zumindest der Übergang ins neue Berufsleben holprig - er startete mit einer Panne.
Von
Birgit Kruse
Neuer Streit um die Ausstiegskosten aus dem umstrittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21: Ein neues Gutachten veranschlagt diese bei 350 Millionen Euro - einem Bruchteil des Betrags der Deutschen Bahn. Und auch an anderer Stelle zoffen sich Bahnchef Grube und Verkehrsminister Herrmann.