1,4 Millionen Partyfreunde aus aller Welt waren nach Duisburg gekommen, um gemeinsam zu feiern. Doch das Open-Air-Spektakel endete in einer Tragödie. Aktuelle Nachrichten, Informationen & Bilder zum Thema.
Im Netz regieren auch Tage nach der Katastrophe von Duisburg noch Trauer und Wut. Vor allem Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland steht in der Kritik - sein CDU-Ortsverband wäscht sich virtuell schon mal rein.
Von
D. Hoffmann und J. Kuhn
Video
In Duisburg wird der Oberbürgermeister für die Toten bei der Loveparade verantwortlich gemacht. Als im Vorfeld Kritik an der Veranstaltung laut wurde, übte Sauerland Druck aus, um sie verstummen zu lassen.
Von
B. Dörries
Video
Am Tag fünf nach der Katastrophe in Duisburg schieben sich die öffentlich Beschuldigten gegenseitig die Verantwortung zu. NRW-Ministerpräsidentin Kraft legt Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland indirekt den Rücktritt nahe - der sieht dazu keinerlei Veranlassung.
Video
Erste Untersuchungsergebnisse zur Katastrophe von Duisburg belasten beinahe ausschließlich den Veranstalter. Der Darstellung zufolge gelang es diesem nicht, die gewaltigen Besuchermassen auf dem Partygelände sicher zu steuern.
Eine Analyse von
Nicolas Richter und Bernd Dörries, mit Graphik.
Video
Eine 25-Jährige ist ihren Verletzungen erlegen. 21 Besucher sind damit der Massenpanik bei der Loveparade zum Opfer gefallen. Indes werden die Beweise gegen die Organisatoren der Party immer zwingender.
21 Menschen sind bei der Loveparade in Duisburg ums Leben gekommen. Aufgrund fehlerhafter Planung, nicht eingehaltener Vorgaben und mangelnder Zusammenarbeit mit der Polizei, glaubt die Landesregierung in NRW. Innenminister Jäger erhebt bei der Vorstellung des ersten Untersuchungsberichts schwere Vorwürfe.
Von
Bernd Dörries
Wie konnte es zu der Katastrophe bei der Loveparade kommen? NRW-Innenminister Ralf Jäger hat heute einen vorläufigen Bericht der Sicherheitsbehörden vorgelegt - und schwere Vorwürfe gegen den Veranstalter und die Stadt Duisburg erhoben.
Die Vorstellung der Ergebnisse
in der Ticker-Nachlese.
Video
Das Sterben in Duisburg war nicht unausweichlich. Die Katastrophe setzt sich zusammen aus Untätigkeiten und Fahrlässigkeiten und hat deshalb eine kriminelle Dimension. Die Justiz ist in der Pflicht, die Schuldfrage zu klären - auch wenn sie kompliziert ist.
Ein Kommentar von
Heribert Prantl
In der Massenpanik von Duisburg sterben 21 Menschen, mehr als 500 werden verletzt - obwohl angeblich alles perfekt organisiert war. Die wichtigsten Fragen nach den Schuldigen, der Verantwortung und Fehlern in der Organisation im Überblick.
Bei der Massenpanik auf der Loveparade sind weit mehr Menschen verletzt worden als bislang angenommen. Die Duisburger Polizei gibt die Ermittlungen zur Katastrophe ab.
Die Toten von Duisburg sind nicht nur Schicksalsschläge, sie sind auch Opfer von Großmannssucht: Die Städte gehen im Zuge der um sich greifenden Eventisierung ganz bewusst Risiken ein.
Von
Gerhard Matzig
Video
Die Berichte zur Loveparade von "Bild" und "Bild Online" könnten ein Nachspiel haben: Beim Presserat häufen sich Beschwerden. Wurde unangemessen berichtet?
Von
Ralph Pfister
Video
Die Duisburger Loveparade hätte nie stattfinden dürfen. Denn anders als 2009 in Bochum wurden Warnungen ignoriert.
Von
Florian Fuchs und Dana Hoffmann
Video
Beim Woodstock-Festival wurde der Notstand ausgerufen, bei einem "The Who"-Konzert starben elf Menschen - nun mindestens 19 bei der Loveparade. Es gibt genügend Erfahrungen mit Großveranstaltungen. Warum werden sie nicht beherzigt?
Ein Kommentar von
Andrian Kreye
Offenbar setzte der Veranstalter der Loveparade weniger Ordner als versprochen ein. Die Obduktionen zeigen unterdessen: Die Opfer starben nicht durch Stürze - sie wurden totgetrampelt.
Mit dem Schrecken davongekommen: Wie fünf Altenerdinger auf der Loveparade in Duisburg nichtsahnend feierten - und erst auf dem Rückweg von der Katastrophe erfuhren.
Von
Sabine Scharl
Dr. Motte, Gründer des weltbekannten Raves, erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Nachfolger. Der Veranstalter habe aus der Loveparade ein Werbeevent machen wollen. Die Stadt Duisburg sei überfordert gewesen.
Von
Thorsten Schmitz
Bilder
Beim Unglück auf der Loveparade in Duisburg sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Ähnliche Tragödien bei Publikumsveranstaltungen ereigneten sich bereits in der Vergangenheit. Eine Chronologie in Bildern.
Von
Florian Fuchs
Video
Duisburgs OB Sauerland ist die Lage über den Kopf gewachsen. Viele fordern seinen Rücktritt - er will aber bleiben. Der CDU-Politiker ist es gewohnt, dass die Stadt in der Krise steckt - bislang hat ihm das nie geschadet.
Von
S. Pfauth
Video
Die Veranstalter rechneten mit 500.000 Besuchern, das Gelände aber war nur für 250.000 zugelassen. Erich Rettinghaus, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in NRW: "Wir haben schon vor einem Jahr gewarnt."
Von
Florian Fuchs
Video
Ein fadenscheiniges Sicherheitskonzept, Überschätzung und Ignoranz: Nach der Tragödie auf der Loveparade in Duisburg stehen Veranstalter und Stadt unter Beschuss. Sogar von einem "Verbrechen" ist die Rede.
Die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman hat einen umstrittenen Text zur Katastrophe in Duisburg verfasst. Sie vermutet, "ganz andere Mächte" wollten dem "schamlosen Treiben endlich ein Ende" setzen.
Von
Christina Maria Berr