Weniger Techno, mehr Pufferzonen: Zwei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe soll in diesem Sommer in der Hauptstadt die "B-parade" steigen. Die Projektidee, so betonen die Veranstalter, sei neu - und: "Wir haben das Thema Sicherheit groß geschrieben."
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Hartnäckig hatte sich Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland dagegen gesperrt, persönliche Konsequenzen aus der Loveparade-Katastrophe zu ziehen. Jetzt zwingen ihn die Bürger, sein Amt niederzulegen. Mit großer Mehrheit stimmten die Duisburger für die Abwahl ihres umstrittenen Stadtoberhauptes.
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Wer war schuld an dem Loveparade-Desaster? Für viele Duisburger war die Antwort klar: Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Auch ranghohe Politiker bis hin zu Bundespräsident Christian Wulff haben dem Bürgermeister nach dem Unglück einen Rücktritt nahegelegt. Doch Sauerland blieb. An diesem Sonntag zwangen ihn die Bürger nun zur Aufgabe seines Amtes.
Was bisher geschah
- eine Chronologie.mehr...
Zum ersten Mal in der Geschichte Nordrhein-Westfalens muss sich ein Oberbürgermeister seiner Abwahl stellen: An diesem Sonntag entscheiden die Duisburger, ob Adolf Sauerland sein Amt abgeben muss. Seine Gegner werfen ihm vor, für die Katastrophe auf der Loveparade mit 21 Toten mitverantwortlich gewesen zu sein und bei der Aufarbeitung versagt zu haben.
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Bernd Dörries, Duisburgmehr...
Seit der Loveparade-Katastrophe ist Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland eigentlich nicht mehr haltbar. Nun haben seine Bürger auch noch 70.000 Unterschriften gesammelt, um ihn an diesem Sonntag abzuwählen. Ein letzter Versuch, den Mann zu verstehen.
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Bernd Dörriesmehr...SZ-Magazin
Die Initiative "Neuanfang für Duisburg" macht Oberbürgermeister Sauerland für die Katastrophe auf der Loveparade verantwortlich und will ein Abwahlverfahren gegen ihn einleiten. Für einen Bürgerentscheid fehlen nur noch 5000 Unterschriften. Danach könnte es für die Gegner des CDU-Politikers allerdings schwer werden.
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Bürokratie vor Pietät: Die Stadt Duisburg macht bei der Aufarbeitung der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade vor gut einem Jahr erneut keine gute Figur. Die Stadt soll die Ausrichtung einer Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Katastrophe kurzfristig nicht genehmigt haben. Der Veranstalter der Trauerfeier spricht von Gängelei.
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Interaktiv
21 Tote und mehr als 500 Verletzte forderte die Massenpanik bei der Duisburger Loveparade vor knapp 15 Monaten. Veranstalter, die Stadt, Polizei und die Landesregierung schieben sich gegenseitig die Schuld zu. 310 Seiten Protokolle und Genehmigungen zeichnen ein Bild davon, wer wann versagt hat.
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Ein neuer Bericht der Staatsanwälte wirft der Duisburger Stadtverwaltung eklatante Fehler bei der Genehmigung der Loveparade vor. Einem Dezernenten der Stadt sollen sogar alle Gefahren bekannt gewesen sein - doch das Event war politisch gewollt.
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Bernd Dörriesmehr...
Duisburgs Oberbürgermeister hat eine Verantwortung der Stadt für die Katastrophe mit 21 Toten stets verneint. Doch wie nun bekannt wurde, geht die Staatsanwaltschaft schon lange davon aus, dass die Genehmigung für das Tanzspektakel nie hätte erteilt werden dürfen.
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Späte Einsicht: Der für die Loveparade-Tragödie in Duisburg harsch kritisierte Oberbürgermeister gibt Fehler im Umgang mit den Angehörigen der Opfer zu. In einem Interview räumt Sauerland ein, er habe versäumt, die moralische Verantwortung zu übernehmen.
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In wenigen Tagen erinnert Duisburg an die Toten des Loveparade-Unglücks vor einem Jahr. Einer ist dabei unerwünscht: Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Jetzt beginnt auch noch eine Bürgerinitiative damit, Unterschriften für seine Abwahl zu sammeln.
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Bernd Dörriesmehr...
Nach der Loveparade-Katastrophe bräuchte Duisburg einen starken Oberbürgermeister, der Trost spendet. Amtsinhaber Adolf Sauerland kann das nicht, da er in die Ereignisse verstrickt ist. Deshalb hat er auf seinem Posten nichts mehr verloren.
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Bernd Dörriesmehr...
Neue Ermitttlungsergebnisse zeigen, dass für das dramatische Ende der Loveparade in Duisburg mit 21 Toten sind nicht nur Stadt und Veranstalter verantwortlich: Auch die Polizei soll gravierende Fehler begangen haben.
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Bernd Dörriesmehr...
21 Tote bei der Loveparade im Juli - und keine Schuldigen? Ein halbes Jahr später reagiert die Staatsanwaltschaft. Mit Ermittlungserfahren gegen Mitarbeiter der Stadt, des Veranstalters und der Polizei.
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Die Verdächtigen bleiben weiter namenlos: Es wird keine Ermittlungen gegen Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland wegen des Loveparade-Unglücks geben.
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Bernd Dörries, Düsseldorfmehr...
Kaum traute sich Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland aus der Deckung, beendete eine Ketchup-Attacke sein Comeback. Nun ist der wegen der Loveparade-Katastrophe umstrittene Politiker erneut von der Bildfläche verschwunden.
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Bernd Dörriesmehr...
Buhrufe mit Soße: Ein Kritiker attackiert den seit der Loveparade-Katastrophe umstrittenen Duisburger Oberbürgermeister Sauerland. Es ist eine ganz persönliche Abrechnung.
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Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen macht das Unternehmen von Fitness-Millionär Rainer Schaller für die Katastrophe in Duisburg verantwortlich. Der Sicherheitsaufwand sei völlig falsch eingeschätzt worden.
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Bernd Dörries, Duisburgmehr...
241 Beschwerden bekam der Presserat über die Berichterstattung zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg. Nun hat das Selbstkontrollorgan eine Rüge ausgesprochen.
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Die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist gescheitert: Den Gegnern fehlten im Stadtrat neun Stimmen für den entsprechenden Antrag - nicht nur die CDU stützte Sauerland, der nach der Loveparade-Katastrophe in die Kritik geraten war.
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Veranstalter, Stadt und Polizei schieben sich lauthals gegenseitig die Schuld an der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten zu. Dabei hätten alle Beteiligten Grund, sich zu entschuldigen. Und sollten dann einfach mal eines tun: schweigen.
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Nicolas Richtermehr...
21 Tote, kein Schuldiger: Im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags gehen Loveparade-Veranstalter und Innenministerium aufeinander los. Duisburgs OB Sauerland gibt sich rehabilitiert.
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Michael König, Düsseldorfmehr...
Für den Tod von 21 Menschen bei der Duisburger Loveparade will weiter niemand die Verantwortung übernehmen. Am Mittwoch wurden Gutachten präsentiert, die die Auftraggeber entlasten.
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