Wie es war, oder auch nicht. 500 Chinesen animieren in Taipeh Nachrichten. Vom untreuen Golfprofi Tiger Woods über den fummelnden Dominique Strauss-Kahn bis hin zum furzenden Kim Jong Un ist alles dabei. Aber ist das wirklich Journalismus?
Von Kai Strittmatter, Taipehmehr...
"Sex-Monster", "Brutalo-Schläger", "Rinnstein-Baby": Erkennungszeichen eines Boulevardmediums ist das gekoppelte Wort. Doch nun wird jenes Stilmittel plötzlich von ansonsten sachlicher Seite verwendet. Über den neuen, bunten Ton der Deutschen Presse-Agentur.
Von Marc Felix Serraomehr...
Ganz schön böse: Bei "Walulis sieht fern" wird das typische deutsche Politmagazin auseinandergenommen. Auch andere inspiriert diese Art des TV-Journalismus zu fiesen Filmchen.
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"Er hat sich wirtschaftlich immer etwas schwer getan": Deswegen wird der Branchendienst "Meedia" nun von der "Handelsblatt"-Verlagsgruppe übernommen. Meedia-Gründer Dirk Manthey will sich mit dem Verkauf zeitlich entlasten und berichtet von seinen Plänen im Food-Journalismus.
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Kaum irgendwo in Europa haben die Boulevardmedien so viel Macht wie in Österreich und die regierenden Parteien unter Bundeskanzler Werner Faymann so viel Einfluss auf diese Blätter. An der "informellen Koalitionsbildung" soll sich schon lange etwas ändern. Nur wann?
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Noch 2013 will die "Huffington Post" den deutschsprachigen Raum "zu unserem wachsenden Portfolio internationaler Ausgaben hinzufügen". Während in Deutschland vermehrt über Bezahlschranken im Internet diskutiert wird, plant die "HuffPost" mit einem gängigen Finanzierungsmodell.
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Bemüht um eine Flucht nach vorne: Springer plant angeblich massiven Stellenabbau, 20 Millionen Euro sollen gespart werden - am meisten im Print-Bereich. Der ist zwar nach wie vor hoch profitabel, doch die Auflage der "Bild" sinkt. Die Zukunft des Konzerns sieht Vorstandschef Döpfner offenbar im Digitalen.
Von Claudia Tieschkymehr...
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Von Stefan Plöchingermehr...SZblog
Die internen Daten des Finanzdienstleisters Portcullis Trustnet sind Teil des Offshore-Leaks. Die Firma hat nun wegen "Datendiebstahls" Anzeige erstattet. Die Polizei der Britischen Jungferninseln ermittelt.
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Ein freier Journalist liefert der Zeitschrift "Geo" einen Text, die redigiert und publiziert. Nur meint der Autor, sein Werk sei völlig sinnentstellt wiedergegeben worden. Der Konflikt wirft die Frage auf, wie stark Redaktionen in die Werke freier Mitarbeiter eingreifen dürfen. Nun ist vor Gericht eine Entscheidung gefallen.
Von René Martensmehr...
Digitales, Delikates und das "World Wild Web": Versprechungen und Versprecher halten sich ungefähr die Waage auf der "Media Night" der CDU in Berlin. Am Ende wird mitsamt Kanzlerin und David Garrett gefeiert, dass hoffentlich alles bleibt, wie es ist. Und dann wäre da noch das Urheberrecht.
Von Ruth Schneeberger, Berlinmehr...
Die Welt von Presse, Fernsehen und Internet gehört den Medien-Nomaden. Doch nur wer Exklusives bietet, erreicht diese. Und das gelingt nur Redaktionen.
Von Axel Ganzmehr...
Das klassische Haudrauf-Fernsehen hält sein Publikum für dumm - es wird Zeit, Neues zu wagen. Ein junger Reporter will jetzt erstmals eine Doku durch Spenden im Netz finanzieren. Und so zeigen, wie die Zukunft des TV-Journalismus auch sein kann: klüger, besser, näher an den Zuschauern.
Ein Gastbeitrag von Daniel Bröckerhoffmehr...TV-Blog
"Tyrannei der Mehrheit" und "geistige Brandstiftung": Milo Rau inszeniert in Zürich einen Theaterprozess gegen die Zeitung "Die Weltwoche" - und löst damit eine nationale Debatte aus.
Von Tim Neshitovmehr...
Wenige Redakteure und viele unbezahlte Blogger - nach diesem Prinzip arbeitet die "Huffington Post", die noch in diesem Jahr mit einer deutschen Newssite Flagge zeigen will. Der Deutsche Journalistenverband organisiert schon jetzt den Widerstand gegen die "Kostenlosmentalität", die seiner Meinung nach bei dem Portal herrscht.
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Die Moderatoren waren gut drauf und Thomas Gottschalk sprach vor allem über sich selbst: Die Verleihung der Henri-Nannen-Preise war ein rauschendes Fest. Der Fröhlichkeit zum Trotz blieben vom Abend aber auch Dinge hängen, die ernüchtern.
Von Charlotte Frank, Hamburgmehr...
Vor dem neuen "Spiegel"-Chefredakteur Wolfgang Büchner liegt eine schwieriges Projekt. Er soll die Redaktionen von Print und Online zusammenführen. Als Anpacker mit großem Interesse für digitale Trends ist er bekannt, als Blattmacher weniger.
Von Johannes Boie, Caspar Busse und Claudia Frommemehr...
Weil er die Daten eines Nutzers nicht herausgeben will, ist der Redakteur eines Internetportals zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Eine Ärztin hatte wegen übler Nachrede durch einen Eintrag auf dem Portal Strafanzeige gestellt.
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Jeff Jarvis verdient sein Geld damit, dass er den gedruckten Journalismus für tot erklärt. Sein Buch "Was würde Google tun?" hat ihn berühmt gemacht. Als Reporter, Blogger und professioneller Twitterer schreibt er über die Kapitulation der Verlage und unfähige Journalisten. Eine Begegnung.
Von Johannes Boiemehr...
"Ein Meisterstück des gedruckten Journalismus": Der eingestellten "Financial Times Deutschland" wurde postum eine letzte Ehre zuteil. Bei der Verleihung der Henri-Nannen-Preise wurde das Blatt ausgezeichnet.
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Binnen fünf Jahren hat sich die Zeitung "Taraf" zum wichtigsten Investigativ-Medium der Türkei entwickelt. Sie sorgte dafür, dass Generäle vor Gericht und ins Gefängnis mussten, sie war Partner von Wikileaks. Zuletzt richtete "Taraf" ihren Stachel immer öfter gegen Premier Erdogan - nun gibt der Chefredakteur auf.
Von Christiane Schlötzer, Istanbulmehr...
1,1 Millionen Euro haben Niederländer schon für ein Online-Magazin bezahlt, das es noch gar nicht gibt. Das Konzept: Jeder Autor bekommt einen eigenen Themenbereich, einen "Garten", in dem er machen kann, was er will. Ein zukunftsfähiges Konzept?
Von Niklas Hofmannmehr...
Es schien ein Scoop für "El País": Ein aktuelles Foto von Venezuelas krebskrankem Präsidenten Hugo Chavez auf der Titelseite. Allerdings zeigt das Bild einen Anderen - die spanische Zeitung ist blamiert. Venezuela wittert eine Verschwörung und droht rechtliche Schritte an.
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Liebeserklärung an den eigenen Beruf: Der bekannteste Journalist Österreichs, Armin Wolf, hat aufgeschrieben, warum Zeitungen und Fernsehen wichtig sind. Und das, obwohl immer weniger Menschen diese altmodischen Medien nutzen. Seine Analyse ist im Nachbarland jetzt ein Bestseller.
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Meinung
Journalisten sind keine Hilfsorgane von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung. Deswegen wird die "Süddeutschen Zeitung" das Offshore-Leaks-Material nicht an die Behörden weitergeben.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
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