Am 7. Mai übernimmt Dmitrij Medwedjew das Amt des russischen Präsidenten von Wladimir Putin. Nun ist die erste deutschsprachige Biographie über den Putin-Nachfolger erschienen, die den außergewöhnlichen Aufstieg des Juristen beleuchtet.
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Mit einem Strauß Blumen hat Russlands neuer Präsident die deutsche Kanzlerin in Moskau empfangen. Auch nach dem Machtwechsel wollen die beiden Staaten eng zusammenarbeiten - wenngleich Wladimir Putin auch kontroverse Themen ansprach.
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Deutsche Außenpoltiker sind ist skeptisch, ob mit Medwedjew ein anderer Geist Russlands Politik bestimmt. Schließlich gab Vorgänger zu Beginn seiner Amtszeit auch den Reformer und Kämpfer gegen Korruption.
Von Daniel Brösslermehr...
Wirtschaftskrise, Reformstau, niedrige Löhne, der Tod von Boris Beresowskij: Der russische Präsident Wladimir Putin stellt sich bereits zum elften Mal in einer Fernsehsendung ausgewählten Fragen russischer Bürger aus allen Regionen des Landes. Dabei spöttelt er auch scharfe Kritik lässig weg.
Von Hannah Beitzermehr...
In keinem anderen europäischen Land werden Schwule und Lesben so verfolgt wie in der Ukraine. Wer sich outet, riskiert Prügel. Jetzt fordern Politiker auch noch, "homosexuelle Propaganda" mit Haft zu bestrafen.
Von Cathrin Kahlweitmehr...
Eine Mischung aus Valentinstag und Muttertag: Russland feiert heute den Internationalen Frauentag zum 100. Mal. Privat legen die Russen Wert auf traditionelle Geschlechterrollen, viele junge Frauen träumen davon, reich zu heiraten und sich verwöhnen zu lassen. Im Joballtag sieht das aber ganz anders aus.
Von Hannah Beitzermehr...
Angela Merkel, Hugh Jackman, Papis Loveday und der Dalai Lama - sie alle haben begeistert von München geschwärmt. Zuletzt äußerte sich Fußballer Javi Marinez über seine Wahl-Heimat. Was gefällt Prominenten an der Stadt? Die schönsten Liebeserklärungen.
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Zypern steuert auf die Staatspleite zu, die Zeit drängt. Nun will Präsident Anastasiadis offenbar noch am Morgen eine neue Version des Rettungsprogramms vorlegen. Die kritisierte Zwangsabgabe auf Bankeinlagen soll anders geregelt werden. Eine wichtige Rolle könnten auch Hilfen aus Russland spielen.
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Der Plan B nimmt Gestalt an: Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich Zyperns Politiker auf einen Rettungsplan verständigt. Wichtigster Punkt: Ein neuer Fonds, der mit Kapital von Kirche, Rentenkasse und anderen Einrichtungen gefüllt wird. Doch egal, was in Nikosia beschlossen wird, die Troika der Geldgeber muss erst zustimmen - und das ist höchst ungewiss.
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Die Abstimmung hat begonnen: Das zyprische Parlament hat sich mehrheitlich für einen Solidaritätsfonds ausgesprochen und will außerdem mit einer Kapitalverkehr-Begrenzung verhindern, dass Geld von der Insel abgezogen werden kann. Die Zeit für weitere Entscheidungen drängt - am Montag könnte die EZB die Banken des Landes kollabieren lassen.
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Was in Westeuropa "Zypern-Hilfe" heißt, gilt in Moskau schlicht als Enteignung: Premierminister Medwedjew bedient sich in seiner Kritik lässig bei Lenin und Marx. Sein Chef Putin unterstützt die Einigung trotzdem - und lässt wieder mit Zypern verhandeln.
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Die russische Regierung hat die mächtige Rolle genossen, die dem Land im Fall Zypern international attestiert wurde. In Wahrheit aber ist Moskaus Interesse an einem stabilen Euro größer als das Streben nach Einfluss. Und wer hätte den Russen erklärt, dass man mit ihren Steuern ein Land rettet, in dem der Lebensstandard weit über ihrem eigenen liegt?
Von Julian Hansmehr...
Freie Wahl beim Waffenhändler? In Deutschland haben das nur die Sportschützen, Waffenbesitzer in Australien müssen strenge Regeln befolgen und in Russland ist es Zivilpersonen ganz verboten, eine Schusswaffe zu führen. Drei Wege, den Zugang zu Pistolen und Gewehren zu erschweren.
Von Joachim Käppner, Clemens Markus, Julian Hansmehr...
Euro-Krise ohne Ende, Krieg in Syrien ohne Sieger, Wulffs Rücktritt und Obamas Wiederwahl: 2012 war ein aufreibendes Jahr, das Fotografen in eindrücklichen Bildern festgehalten haben. Ein Rückblick in politischen Fotografien.
Von Eileen Splitt und Julia Wildemehr...
Eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer sorgt seit Monaten für harte Worte und deutliche Drohgesten zwischen China und Japan. Was für Außenstehende bizarr wirkt, ist kein Einzelfall: Auch in anderen Teilen der Welt wird um dünn besiedelte Territorien erbittert gestritten. Eine Auswahl.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Sergej Magnitskij verstarb im Alter von nur 37 Jahren in der Haft - trotz unterlassener Hilfeleistung wurden alle Beteiligten freigesprochen. Der russische Staat will dennoch ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen Magnitskij führen. Nun begann in Moskau der Prozess gegen den Verstorbenen.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Der russische Staatskonzern Rosneft steht davor, zum größten Erdölförderer der Welt aufzusteigen. Drahtzieher ist Präsident Putin im Kreml, er will einen Milliarden-Deal mit BP. Damit wird der Stratege im Hintergrund zum Weltwirtschafts-Player.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Er galt bisher als Vertrauter des russischen Präsidenten. Anatolij Serdjukow war bereits Verteidigungsminister, als Wladimir Putin von 2008 bis 2012 noch das Amt des Regierungschefs innehatte. Jetzt hat Putin ihn entlassen - wegen der Untersuchung von Betrugsvorwürfen.
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Live
Von der Öffnung der ersten Wahllokale über Obamas bewegende Rede in Chicago bis hin zu Glückwünschen aus aller Welt: SZ.de hat die Präsidentschaftswahl in den USA 26 Stunden live begleitet. Die lange Wahlnacht zum Nachlesen im Newsblog.
Von Matthias Kolb (Chicago), Moritz Koch (Boston), Peter Richter (New York), Thorsten Denkler und Jannis Brühl (Berlin)mehr...
Seit zehn Jahren sitzt Michail Chodorkowskij in Haft - zu Unrecht. Mit Putins Rückkehr in den Kreml endeten die illusorischen Hoffnungen, die der Westen in Dmitrij Medwedjew gesetzt hatte. Bei diesen Entwicklungen überrascht es nicht, dass sich viele ältere Russen sogar an die Stalin-Zeit erinnert fühlen.
Ein Gastbeitrag von Pawel Chodorkowskijmehr...
Meinung
Wie deutlich kann Deutschland Kritik am System Putin äußern, ohne seinen eigenen Interessen damit zu schaden? Der Besuch von Angela Merkel in Moskau könnte ein Testlauf dafür sein. Natürlich ist es nicht Aufgabe der Deutschen, Russland zu demokratisieren. Doch ebenso wenig sollten sie über die Missstände in einem erstarrten Herrschaftssystem hinwegreden.
Ein Kommentar von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Er ist der Mann, der alles kann: Reiten, jagen, tauchen, mit Kranichen fliegen. Russlands Präsident Wladimir Putin inszeniert sich als Botschafter der Wildnis. Eine Auswahl seiner bildträchtigen Auftritte - alles ganz natürlich, versteht sich.
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Nach den Wassermassen bleibt das Chaos: Mindestens 171 Menschen sind bei den Überschwemmungen im Süden Russlands ums Leben gekommen, ein Großteil davon allein in der Region um die Stadt Krimsk. Vor allem das Krisenmanagement der Behörden steht nun in der Kritik.
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Loyalität ist dem ehemaligen KGB-Offizier Putin wichtig. Dass der russische Präsident seinen Regierungschef nun öffentlich tadelt, ist deshalb ein Indiz dafür, dass Medwedjews Tage an Putins Seite gezählt sein könnten. Und es gibt weitere Risse in dem einst so harmonischen Bild.
Von Julian Hansmehr...
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