Knapp 2000 Menschen sind zur Gedenkfeier für die Opfer des Anschlags von Boston gekommen. Als Barack Obama ans Rednerpult tritt, brandet Beifall auf. Der Präsident erzählt von seiner eigenen Beziehung zu Boston und spricht den Trauernden Mut zu - nicht ohne eine deutliche Drohung an die Täter zu richten.
Ein Protokoll der Gedenkfeier zum Nachlesen. Von Sarah K. Schmidt und Felicitas Kockmehr...
800 Kilometer liegen zwischen Boston und seinem Grab. Der mutmaßliche Attentäter Tamerlan Zarnajew ist laut Medienberichten in Virginia beigesetzt worden. Die islamische Gemeinde zeigt sich überrascht - und empört.
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Laut Obduktionsbericht erlag der mutmaßliche Drahtzieher des Boston-Anschlags Schuss- und Aufprallverletzungen. Tamerlan Zarnajew war bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ums Leben gekommen. Die Suche nach einer Grabstätte gestaltet sich als schwierig.
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Friedhöfe in der Region hatten sich geweigert, ihn zu beerdigen - jetzt ist der getötete Attentäter Tamerlan Zarnajew außerhalb des US-Bundesstaates Massachusetts beigesetzt worden. Der Kongress untersucht, ob die Geheimdienste die Bombenanschläge auf den Boston-Marathon hätten verhindern können.
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Drei Studenten sind in Haft, weil sie einem der mutmaßlichen Attentäter von Boston, Dschochar Zarnajew, nach dem Anschlag von Boston beigestanden haben sollen.
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Der Bau der Bomben ging schneller als erwartet: In Vernehmungen hat der überlebende Boston-Attentäter Dschochar Zarnajew ausgesagt, dass die Brüder eigentlich am 4. Juli, dem US-Nationalfeiertag, angreifen wollten. Auch über Selbstmordanschläge sollen die Brüder nachgedacht haben.
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Drei Studenten sind in Haft, weil sie einem der mutmaßlichen Attentäter von Boston, Dschochar Zarnajew, nach dem Anschlag von Boston beigestanden haben sollen. Eine SMS könnte für sie ein Nachspiel haben.
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Nach den Anschlägen von Boston ist Bundesinnenminister Friedrich in die USA gereist. Dort berät er sich mit US-Politikern über die Zukunft der Terrorabwehr - und fordert strengere Einreisekontrollen für die EU.
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Novak Djokovic ist vor den French Open noch nicht in Form. Mark Cavendish gewinnt seine vierte Etappe bei der Giro d'Italia, Bradley Wiggins muss die Rundfahrt beenden. Hannover 96 verlängert mit Kapitän Cherundolo.
Sportnachrichten in Kürzemehr...Sportticker
Die Bahn hatte den New Yorker Bahnhof schon 80 Kilometer hinter sich gelassen, als sie entgleiste: Im US-Bundesstaat Connecticut sind in der Nacht zwei Züge zusammengestoßen. 60 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
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Stundenlang sollten die Menschen in Boston ihre Häuser nicht verlassen, während die Polizei nach Dschochar Zarnajew, dem mutmaßlichen zweiten Attentäter des Marathons, fahndete. Danach entlud sich die aufgestaute Angst in Jubel und Dankbarkeit für die Einsatzkräfte - auf den Straßen ebenso wie auf Twitter.
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Anschlag auf den Marathon mitten in der US-Metropole Boston: Mindestens drei Menschen kamen der Polizei zufolge ums Leben, unter ihnen ein achtjähriger Junge. Mehr als hundert Menschen wurden verletzt. Das FBI hat die Ermittlungen an sich gezogen - Präsident Obama verspricht, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
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Es ist eines der großen Vorhaben in Barack Obamas zweiter Amtszeit: die Reform des Einwanderungsrechts. Nach dem Anschlag von Boston droht der Widerstand gegen eine Liberalisierung aber zu wachsen. Obama-Anhänger wollen das verhindern.
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Tausende Trauergäste werden erwartet, wenn Boston am Nachmittag der Bombenopfer gedenkt. Auch der Präsident Obama wird kommen. Wer hinter dem verheerenden Anschlag steckt, ist noch unklar - doch die Ermittlungen zeigen erste Erfolge: Eine Überwachungskamera soll mindestens einen Verdächtigen gefilmt haben.
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Drei Tage nach den tödlichen Bomben hat das FBI erstmals Fotos von zwei verdächtigen Männern veröffentlicht. Beide wurden kurz vor der Explosion im Zieleinlauf des Marathons in Boston gefilmt. Der Chefermittler der Bundespolizei warnt: Die Verdächtigen seien möglicherweise "bewaffnet und extrem gefährlich".
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Friedhöfe in der Region hatten sich geweigert, ihn zu beerdigen - jetzt ist der getötete Attentäter Tamerlan Zarnajew außerhalb des US-Bundesstaates Massachusetts beigesetzt worden - an einem unbekannten Ort.
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"Wir haben ihn": Dramatische Szenen in Bostons Vorort Watertown. Die Polizei hat den 19-jährigen mutmaßlichen Marathon-Attentäter Dschochar Zarnajew verletzt, aber lebend gefasst - in einem abgestellten Boot auf einem Grundstück. Die Nation reagiert erleichtert, Präsident Obama fordert eine tiefgehende Aufarbeitung des Falls.
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Nach dem Anschlag in Boston sind viele amerikanische Zeitungen fast sprachlos und tun sich schwer, die Geschehnisse einzuordnen. Doch der erste Schock weicht bereits dem Trotz - ein Appell zur Gelassenheit findet besonderen Anklang.
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