Großer Landschaftszoo am Rande der Stadt; bietet er 300 Tierarten ein Zuhause. Mit ihrer Arbeit stellen Zoos und Tiergärten nicht nur Tiere öffentlich zur Schau, sondern tragen aktiv zu Arterhaltung bei.
Zooführungen am Valentinstag
:Die Liebe des Trampeltiers
Was macht man gleich wieder am Valentinstag? Gibt’s da Best-Practice-Beispiele aus der Tierwelt? Der Zoopädagoge Christian Dienemann über Parfümierung, Balzlauben und Liebesbonbons.
Tiergarten Nürnberg
:Löwin Aarany bringt sechs Babys zur Welt
Ein Jungtier ist allerdings kurz nach der Geburt am zweiten Weihnachtsfeiertag gestorben. Besucher bekommen die kleinen Raubkatzen vorerst nicht zu Gesicht.
Nach der Tötung von Pavianen in Nürnberg
:Hassbotschaften bis aus Kanada
Nach der Tötung von Pavianen erhielten der Nürnberger Tiergartendirektor und das Zoo-Personal Drohungen. Mehr als 20 Verfasser konnte die Polizei identifizieren. Gegen sie wird ermittelt.
Nürnberger Tiergarten
:Schon 2011 wurde ein Pavian getötet – auch damals gab es Ermittlungen
Der Nürnberger Zoo legte vor der Tötung gesunder Paviane vor einem Monat Wert auf Transparenz. Ein Detail ließ er unerwähnt: 2011 musste schon einmal ein Pavian sterben. Er hatte nach Angaben des Zoos damals Jungtiere, die noch auf Muttermilch angewiesen waren, ihren Müttern weggenommen.
MeinungGetötete Guinea-Paviane in Nürnberg
:Die empörten Tierschützer machen es sich zu einfach
Aktivisten behaupten, dass die Affen hätten gerettet werden können. Warum das auf Halbwahrheiten basiert.
Artenschutz
:Drohungen nach Pavian-Tötung – Ermittlungen in 30 Fällen
Die Protestwelle ist inzwischen abgeebbt. Die Tötung einiger Paviane im Nürnberger Tiergarten wird Polizei und Staatsanwaltschaft aber noch länger beschäftigen.
Nürnberger Tiergarten
:Löwenbaby stirbt nach der Geburt – die Mutter hat es wohl gefressen
Dass Löwen ihre Jungtiere auffressen, wird häufiger beobachtet. Ein Grund kann die Unerfahrenheit der Mutter in der Aufzucht von Jungen sein.
Tiergarten Nürnberg
:Paviane töten? Ja, wenn es das Richtige ist
Dag Encke verantwortet als Zoodirektor einen höchst unpopulären Schritt, den er aber mit Artenschutz erklärt. Dass er sich mal darum kümmert, hätten seine Biologie-Lehrer früher wohl nicht vermutet.
Zoos
:Warum mussten die Paviane sterben?
Der Nürnberger Tiergarten hat zwölf Paviane getötet, aus Platzmangel. Ähnliche Probleme haben viele Zoos. Geht es wirklich nicht anders? Über eine Entscheidung, die weitreichende Folgen haben könnte.
Paviane in Nürnberg verfüttert
:„Es spielt keine Rolle, ob ich ein Tier im Zoo töte oder ein getötetes Tier zukaufe“
Die öffentliche Verfütterung geköpfter Guinea-Paviane hat bei einigen Zoobesuchern Empörung ausgelöst. Aber wie und womit füttern andere Zoos und Wildparks in Bayern eigentlich ihre Raubtiere? Ein Überblick.
Neben unzähligen Hasskommentaren auf sozialen Medien gehen beim Tiergarten in Nürnberg derzeit auch per Brief und E-Mail Drohschreiben ein – zehn davon werden als konkrete Morddrohung bewertet.
Nürnberger Tiergarten
:Tierschützer bauen Protestcamp auf – sechs Paviane verfüttert
Unter großem Protest wurden zwölf Paviane im Nürnberger Tiergarten getötet – verfüttert wurde die Hälfte von ihnen, ohne Kopf, Hände und Füße. Für Tierschutz-Aktivisten aber ist der Protest noch lange nicht vorbei.
Nürnberger Tiergarten
:Mehr als 100 Strafanzeigen nach Pavian-Tötung
Wiederholt hatten Tierschützer gegen die geplante Tötung protestiert. Aus ihrer Sicht hat sich der Tiergarten damit strafbar gemacht. Nun ist die Staatsanwaltschaft am Zug.
Fragen und Antworten
:Wieso wurden im Nürnberger Tiergarten gesunde Paviane getötet?
Schon seit mehr als einem Jahr wird über das kontroverse Thema gestritten. Wegen Platzmangels sind im Zoo nun zwölf Affen erschossen worden. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
MeinungGetötete Paviane in Nürnberger Zoo
:Protest ja, aber nicht mit stupiden Parolen
Die Tötung der Paviane im Tiergarten Nürnberg ist umstritten und der Streit darüber ist wichtig. Wer jedoch einfach nur dazwischen blökt, der schadet der Sache.
Tiergarten Nürnberg
:Zu wenig Platz: Zwölf Guinea-Paviane getötet
„Tiergarten Nürnberg verkleinert Paviangruppe durch Tötung“ - so lapidar klang die Meldung der Stadt, nachdem im Tiergarten zwölf Guinea-Paviane erschossen wurden. Eindrücke vom Ort des Geschehens, wo sich selbst der Zoodirektor ratlos zeigt.
Aktuelles Lexikon
:Was sind Paviane?
Tiere aus der Familie der Meerkatzenartigen mit kompliziertem sozialen Gefüge. Die sich im Nürnberger Tiergarten leider zu erfolgreich vermehrt haben.
Nürnberg
:Tiergarten: „Müssen Tötung von Pavianen jetzt vorbereiten“
Bis zuletzt hatten die Demonstranten gehofft, dass sich eine Rettung für die Paviane findet. Diese ist wohl nun nicht mehr in Sicht. Der Tiergarten sieht keine Möglichkeit, überzählige Tiere an andere Einrichtungen abzugeben.
Nürnberger Tiergarten
:Geplante Pavian-Tötung: Aktivisten ketten sich erneut am Zoo fest
Sie protestieren damit gegen Tiergarten-Direktor Encke, der gesunde Paviane aus Platzmangel töten will. Es war nicht der erste Protest dieser Art.
Tierschutzaktion
:Geplante Affen-Tötungen: Tierschützer ketten sich im Nürnberger Zoo an
Der Nürnberger Tiergarten will gesunde Paviane töten, weil es im Gehege zu voll ist. Das wollen Tierschützer verhindern – und schreiten zur Aktion.
Umwelt und Natur
:Tierschützer wollen Tötung von Nürnberger Pavianen verhindern
Die Pläne des Nürnberger Tiergartens schlagen schon länger hohe Wellen. Wegen Platzmangels sollen die Primaten woanders unterkommen – oder getötet werden. Mehrere Organisationen wenden sich nun an den Stadtrat.
Tiergartendirektor Dag Encke im SZ-Interview
:„Wir werden Paviane töten müssen“
Darf der Mensch Primaten töten? Zum Zweck des „Populationsmanagements“ wäre das einmalig in Deutschland. Warum Tiergartenchef Dag Encke das Töten von Pavianen trotzdem für vertretbar hält – und es wohl so kommen dürfte.
Populationsmanagement im Zoo
:Zu viele Paviane im Gehege: Müssen Tiere getötet werden?
Rund 45 Guinea-Paviane leben in einem Gehege im Nürnberger Tiergarten – nicht immer friedlich. Eine Gruppe sollte nun nach Indien auswandern, doch daraus wird nichts.
Tierseuche
:Keine Vogelgrippe-Fälle mehr im Nürnberger Tiergarten
Der Tiergarten kann zum Alltag zurückkehren. Manche Vögel bleiben aber im Stall.
Nürnberg
:Tiergarten öffnet nach Vogelgrippe-Ausbruch wieder
Besucherinnen und Besucher sind im Nürnberger Tiergarten wieder willkommen. Komplette Entwarnung gibt es aber noch nicht.
Tierseuche
:Verdacht auf Vogelgrippe im Tiergarten Nürnberg bestätigt
Aus dem Verdacht wird ein Fakt: Im Tierbestand des Nürnberger Tiergartens ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Zooausflüge sind deshalb nun vorerst nicht mehr möglich.
Drei Störche sind möglicherweise an Vogelgrippe gestorben – nun bleibt der Tiergarten bis auf Weiteres geschlossen. Es ist nicht der erste Fall in einem bayerischen Zoo.
Artenvielfalt
:„Wir brauchen nicht weniger Delfinarien, sondern mehr“
Delfine in gläsernen Becken scheinen der Inbegriff von Qual. Doch der Direktor des Nürnberger Tiergartens verteidigt die Haltung – für die Forschung. Könnte er recht haben? Ein Besuch.
Zeugnistag
:Gute Noten gehören belohnt – und schlechte auch
Die Schülerinnen und Schüler in Bayern bekommen an diesem Freitag ihre Zeugnisse. Wer eine Eins hat, darf zum Beispiel kostenlos Schiff oder Bahn fahren. Aber auch mit einer Fünf oder Sechs bekommt man mancherorts etwas geschenkt.
Umwelt und Natur
:Im Tiergarten Nürnberg entsteht ein Baumwipfelpfad
Hoch hinaus geht es künftig für Besucherinnen und Besucher des Nürnberger Tiergartens. Entlang des 450 Meter langen und 2,5 Meter breiten Holzstegs möchte der Zoo auch über den Klimawandel aufklären.
Umwelt und Natur
:Bayerns Tiergärten als Zentren des Artenschutzes
Die wissenschaftlich geführten Zoos in Nürnberg, Augsburg, Straubing, Hof und München sind längst viel mehr als bloße Ausstellungen exotischer Tiere. Hans Helmreich hat sie alle in einem neuen Buch porträtiert.
Protest gegen Tötung von Primaten
:Aktivisten blockieren Eingang des Nürnberger Tiergartens
Nachdem der Nürnberger Zoo im Februar eine "notwendige Tötungen von Pavianen" angekündigt hat, ketten sich Tierschützer am Samstag vor dem Haupteingang fest.
Tiergarten Nürnberg
:Hoffnung für die Paviane
Nach der Ankündigung, höchstwahrscheinlich Primaten zu töten, haben sich drei Einrichtungen bereit erklärt, Tiere aufzunehmen. Damit könnte man Zeit gewinnen, sagt Nürnbergs Zoochef.
Aus Gründen des Populationsmanagements sollen einzelne Tiere aus der Gruppe der Guinea-Paviane getötet werden. Drei Einrichtungen wollen nun die Tiere beherbergen. Am Ende entscheidet darüber aber nicht der Tiergarten.
Paviane im Nürnberger Tiergarten
:Gehört die Tötung von Tieren in die Öffentlichkeit?
Seit Tiergartendirektor Dag Encke einen drastischen Schritt für den Artenschutz angekündigt hat, geht es rund im Netz. Drohungen halten Freunde höherer Ethik offenbar für angemessen.
Tiergarten Nürnberg
:"Ich habe lange sehr gehadert mit diesem unguten Gefühl"
Zoodirektor Dag Encke bereitet den Nürnberger Stadtrat auf einen drastischen Schritt vor: auf "notwendige Tötungen von Pavianen", die Entnahme von Primaten also. Er spricht von einem "ethischen Dilemma".
Tiergarten
:Löwenwelpen tollen durch Nürnberger Gehege
Es ist der erste Nachwuchs seit 2006: Indica und Jadoo, ein Weibchen und ein Männchen, "haben sich sehr gut entwickelt", heißt es vom Zoo.
Drama im Tiergarten
:Löwenbabys im Zoo gestorben
Eine Löwin im Nürnberger Tiergarten bringt vier Junge zur Welt, doch keines überlebt.
Menschenaffen
:"Bier war genauso hilfreich wie ein Medikament"
Dem Nürnberger Gorilla Fritz wurde einst Alkohol verabreicht, um seinen Kummer zu stillen. Gelbwurst bekam er auch. Tiergartendirektor Dag Encke über den manchmal fragwürdigen Umgang mit Menschenaffen in Zoos.
Tiergarten Nürnberg
:Vom Leben und Leiden des alten Fritz
Zu Lebzeiten galt Fritz, ein Bewohner des Nürnberger Tiergartens, als ältester Gorillamann Europas. Nun wurde ihm eine Biografie gewidmet. Sie enthält Szenen eines Affenlebens, die anrührend sind - und fassungslos machen.
Mitten in Bayern
:Was tun, wenn Hitzefrei keine Option ist?
Die Tiere im Nürnberger Tiergarten wissen sich gegen die Hitze zu wehren, doch dem arbeitenden Menschen bleibt das Tauchen nach Honigmelonen verwehrt. Nur die Kirchen könnten sich über ein für sie ungewohntes Phänomen freuen.
Naturschutz
:Bartgeierweibchen legt zwei Eier
Im Sommer werden nach Wally, der SZ-Leserinnen und -Leser ihren Namen gegeben haben, und Bavaria zwei weitere Bartgeier in die Freiheit entlassen - und diese könnten vielleicht aus Nürnberg kommen. Das Nürnberger Bartgeierweibchen im Tiergarten habe ...
Naturschutz
:Nürnberger Bartgeier-Paar baut ein Nest für Brutpflege
Die ausgewilderten Bartgeier Wally, dem die SZ-Leser seinen Namen gegeben haben, und Bavaria könnten im Sommer Verstärkung aus dem Nürnberger Tiergarten bekommen. Das dortige Bartgeier-Pärchen habe sich gepaart und mit dem Nestbau begonnen, teilten ...
Nürnberger Tiergarten
:Eisbär-Weibchen "Vera" womöglich trächtig
Die Eisbärin "Vera" im Nürnberger Tiergarten könnte ihr sechstes Junges erwarten. Es gebe mehrere Anzeichen dafür, dass das 19 Jahre alte Eisbären-Weibchen trächtig sein könnte, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Nun heißt es abwarten: "Vera" hat ...
SZ-Serie: Vogelwuid
:"Es gibt ja auf der ganzen Welt kaum mächtigere Vögel als Bartgeier"
Bartgeier galten in den Alpen bereits als ausgerottet. Doch allmählich kehren sie wieder zurück. Im Nationalpark Berchtesgaden wildert der Landesbund für Vogelschutz (LBV) nun zwei Jungtiere aus. LBV-Chef Norbert Schäffer über den Erhalt einer besonderen Art.
Corona-Regelungen
:Zoos in Bayern öffnen wieder - teilweise
Welche Regelungen in den Tierparks gelten und worauf vor dem Besuch in den Zoos München, Nürnberg und Augsburg zu achten ist.
SZ-Serie: Vogelwuid
:Spanische Geier für Bayern
Noch sind die Küken BG 1112 und BG 1113 namenlos und gerade einmal so groß wie ein Huhn. Ihr Umzug in den Nationalpark Berchtesgaden könnte dort eine Bartgeier-Dynastie begründen.
SZ-Serie: Vogelwuid
:Das Bartgeier-Küken im Nürnberger Zoo lässt sich Zeit
Unterdessen laufen die Arbeiten an der Halsgrube im Nationalpark Berchtesgaden auf Hochtouren. Die Felsnische für die Auswilderung wird vorbereitet.
Nürnberg
:Ein Somali-Wildesel wurde im Tiergarten geboren
Nach Angaben der Stadt handelt es sich um einen Hengst. Er zählt zu den seltensten Tieren der Welt: Der Bestand wird weltweit nur noch auf 23 bis 200 Individuen geschätzt.
SZ-Serie: Vogelwuid - Ein Geier zieht aus
:Eine ausgerottete Spezies kehrt zurück nach Bayern
Der Landesbund für Vogelschutz will drei Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden auswildern, einer davon soll Anfang März in Nürnberg schlüpfen. Die "Süddeutsche Zeitung" begleitet das Großprojekt.