Neukölln

Jugendklub in Berlin
:Wurden hier vor allem Täter geschützt?

In einem Neuköllner Jugendzentrum soll mindestens ein Mädchen mehrmals Opfer sexueller Gewalt geworden sein. Das zuständige Jugendamt steht massiv in der Kritik, weil es trotz Meldungen nicht handelte.

Von Meredith Haaf

Ermittlungen in Berlin
:Hat er einen Mordanschlag auf sich erfunden?

Der Leiter der Deutsch-Arabischen Schule in Neukölln hat behauptet, jemand habe ihn vor die U-Bahn stoßen wollen. Bilder einer Überwachungskamera zeigen etwas anderes – jetzt wird gegen ihn ermittelt.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz

Verkehr
:„Das Auto schafft sich selbst ab“

Auf Deutschlands Straßen sind so viele Autos wie nie zuvor unterwegs. Trotzdem behauptet der Mobilitätsexperte Andreas Knie: Das ist bald vorbei. Wirklich? Auf Indiziensuche durch Berlin.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel; Infografik: Julia Kraus; Fotos: Friedrich Bungert

Einsätze zu Silvester
:Zwei Tote durch Pyrotechnik in Bielefeld – Hunderte Festnahmen in Berlin

Zwei junge Männer haben sich mit selbst gebauter Pyrotechnik tödlich verletzt. In Berlin hat die Polizei schon vor Mitternacht hundert Menschen festgenommen, am Ende der Nacht waren es 430. Das bundesweite Einsatzgeschehen im Überblick.

Berlin
:„So was kenne ich aus dem Irak, aber doch nicht aus Berlin“

Hudhaifa Al-Mashhadani leitet die Deutsch-Arabische Schule in Neukölln. Sie reden hier über Vielfalt, Toleranz, lauter Dinge, die Islamisten ganz und gar nicht gefallen. Dann wollte ihn einer vor die U-Bahn schubsen, am helllichten Tag. Mitten in Berlin.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Reporterpreis 2025
:Das sind die Gewinner

Geschlossene Wohngruppen, ein Interview mit dem serbischen Präsidenten und eine Schalte nach Gaza: In Berlin wurden die Reporterpreise verliehen.

Von SZ

Berlin
:Linke ringt mit Antisemitismus-Vorwürfen

In Berlin läuft es für die Partei bestens, Spitzenkandidatin Elif Eralp nimmt sich ein Vorbild am neuen New Yorker Bürgermeister. Nun könnte ihr Erfolg zum Problem für sie werden.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Islamismus und Clankriminalität
:Wir sind so frei

Unter wem leiden Muslime in Deutschland mehr: unter islamistischen Strukturen und Clankriminalität – oder den Menschen, die auf diese Gefahren hinweisen? Gedanken der Integrationsbeauftragten von Neukölln.

SZ PlusEin Essay von Güner Balci

Berlin-Neukölln
:„Es gibt hier eine reale Macht der Islamisten“

Mitten in Neukölln tobt der Nahostkonflikt am Tresen. Das Bajszel, eine Kneipe, in der man rauchen und anderer Meinung sein darf, ist ins Fadenkreuz von Islamisten und extremen Linken geraten. Ohne Polizeischutz geht hier nichts mehr.

SZ PlusVon Thorsten Schmitz (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Sozialdemokraten
:Wie die Berliner SPD sich selbst zerlegt

Der Rückzug des Neuköllner Bürgermeisters Martin Hikel stürzt den Landesverband in eine Krise. Jetzt soll es Spitzenkandidat Steffen Krach richten – der den gleichen Politikansatz verfolgt.

SZ PlusVon Meredith Haaf, Georg Ismar und Vivien Timmler

Neukölln
:Eklat erschüttert Berliner SPD

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister und Berliner Co-SPD-Chef Martin Hikel geht hart gegen Clan-Kriminalität vor. Zu hart, finden einige Genossen – und strafen ihn ab. Nun will er nicht erneut kandidieren.

Von Georg Ismar und Vivien Timmler

Zwei Bücher über Integration
:Die falsche Toleranz der „Migrantenversteher“

Der eine schreibt über „Fascholand“, die andere über „Heimatland“. Zwei sehr unterschiedliche Analysen von Canberk Köktürk und Güner Yasemin Balci darüber, was in Deutschland bei der Integration alles schiefläuft.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

„Heimatland“ von Güner Yasemin Balci
:Ziemlich einmalig in dieser Welt

In Berlin-Neukölln lässt sich studieren, was die freie westliche demokratische Gesellschaft bedroht – und wie man sie stärkt, sagt Güner Yasemin Balci, die Integrationsbeauftragte dieses Viertels. Ihr lesenswertes Buch „Heimatland“ handelt davon.

SZ PlusVon Johanna Adorján

Silvester in Berlin
:„Herrschaft über die Straßen und Plätze“

Mindestens 3000 Polizisten und 1500 Rettungskräfte werden den Jahreswechsel in Berlin absichern. Der Großeinsatz solle die Hoheit über die Stadt gewährleisten, sagt die CDU. Die Grünen sprechen von einem „eingezäunten Hochsicherheitstrakt“.

Von Jan Heidtmann

Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel
:Mehrere Festnahmen nach Ausschreitungen in Berlin

Autoreifen brennen und Barrikaden werden gebaut: In der Nacht kommt es nach dem Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel in Neukölln zu Ausschreitungen. Zuvor demonstrieren Hunderte Menschen in Kreuzberg.

Behzad Karim Khani
:„Antizipieren hilft“

Behzad Karim Khani hat nicht nur ein, sondern mehrere Leben gelebt. Bei einem Treffen in Neukölln spricht der Schriftsteller über iranischen Geist und deutsche Klischees.

SZ PlusVon Sonja Zekri

1. Mai
:Ein Berliner Mythos

Während in Kreuzberg ein "ganz normaler Tag" gefeiert werden soll, bereitet sich die Polizei auf unruhige Szenen in Neukölln vor. Dort hoffen propalästinensische Aktivisten auf regen Zulauf.

Von Jan Heidtmann

Kolumne: Vor Gericht
:Eskalation in Neukölln

Ein junger Israeli trägt in Berlin Kippa. Ein junger Syrer verprügelt ihn, weil er Juden hasst. Der Prozess dazu war im Jahr 2018 - und ist auf deprimierende Weise aktuell.

Von Verena Mayer

Gewalt
:Streit an Berliner Schule weitet sich zu Massenschlägerei aus

Involviert sind nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer und Polizisten. 49 Personen müssen nach dem Streit von Sanitätern behandelt werden, die Rektorin kommt mit einem gebrochenen Finger ins Krankenhaus.

Berlin
:Parteivorsitzende hektisch gesucht

Am Mittwoch wollen die Berliner Grünen eine neue Führung wählen. Es ist der zweite Anlauf nach dem Parteitag vom Wochenende, der spektakulär schieflief. Klappt es diesmal?

Von Jan Heidtmann

Brennpunkt Sonnenallee
:"Die meisten hier hassen Israel"

Ist die Berliner Sonnenallee zu Recht zum Synonym für arabischen Antisemitismus geworden? Nein, sagt ein Palästinenser aus Neukölln - und warnt vor pauschalen Urteilen. Ein Besuch in der Straße, in der viele Angst haben, das Falsche zu sagen.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Kolumne: Vor Gericht
:Das falsche Geständnis

Michael M. musste sechs Jahre für einen Mord ins Gefängnis, den ein anderer begangen hatte. Die Folgen spürte er ein Leben lang.

Von Verena Mayer

Juden in Berlin
:Leben unter Vorbehalt

Berliner jüdischen Glaubens fühlen sich bedroht wie selten zuvor. Einige kleben sogar ihre Namen auf Klingelschildern ab. Die Polizei reagiert mit rigiden Verboten propalästinensischer Proteste.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Nahostkonflikt in deutschen Schulen
:"Das kann man ein Pulverfass nennen"

Der Krieg in Nahost treibt auch die Schüler in deutschen Klassenzimmern um. Wie Lehrer in Berlin und anderswo versuchen, gegen antisemitische Narrative und Gewaltverherrlichung anzugehen - und manchmal auch daran verzweifeln.

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé

Neukölln
:Der Nahostkonflikt auf dem Schulhof

An Berliner Schulen gibt es schon lange ein Antisemitismus-Problem. Aber jetzt kocht dieser Konflikt wieder richtig hoch. Über eine Ohrfeige in Neukölln und die Frage, wer hier die Wahrheit sagt

SZ PlusVon Jan Heidtmann und Kathrin Müller-Lancé

Nahost-Konflikt
:Jubeln für die Terroristen

Etwa 50 Menschen haben in Berlin den Angriff auf Israel gefeiert. Als Reaktion auf die Ereignisse werden israelische und jüdische Einrichtungen stärker bewacht.

Von Sina-Maria Schweikle

Freibäder und Krawall
:Alle mal abkühlen

Verfolgt man die Debatte zur Gewalt in Freibädern, hat man den Eindruck: So schlimm war es noch nie. Zur nassforschen Berichterstattung dieser Tage.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

Aktuelles Lexikon
:Columbiabad

Eigentlich ein Ort zum Abkühlen, an dem sich nun wieder einmal die Gemüter erhitzen.

Von Carim Soliman

Sozialpolitik
:"Brennpunkte entstehen nicht einfach, sie werden geschaffen"

Berlin soll sparen, Bezirken wie Neukölln drohen schwere Folgen. Sie müssten bei Spielplätzen, Obdachlosenhilfe und Schulen kürzen - ausgerechnet da also, wo Menschen den Staat besonders brauchen.

SZ PlusVon Simon Sales Prado

Berlin-Neukölln
:Mann attackiert Kinder auf Schulhof mit Messer

Zwei Mädchen kommen schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Täter fest.

Berlin
:Daheim

Neukölln ist nicht nur ein Stadtteil von Berlin, sondern muss fürs ganze Land als Projektionsfläche herhalten. Die einen sehen darin ein Beispiel für das Monster Großstadt. Die anderen einen Sehnsuchtsort. Wie geht das zusammen?

SZ PlusVon Verena Mayer, Thorsten Schmitz Carim Soliman (Text) und Katja Hoffmann (Fotos)

Berlin
:"Hier jubelt keiner, weil jemand von der CDU kommt"

Toleranz, Vielfalt, Verkehrswende und Enteignungen - die Berliner Hauptstadtpolitik gilt als besonders progressiv. Wo bleiben da die Konservativen? Auf Wahlkampftour mit dem CDU-Kandidaten Burkard Dregger.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Kolumne: Vor Gericht
:Keine Frage der Herkunft

Wer viele Prozesse verfolgt, sieht, dass Angeklagte nicht selten ausländisch klingende Vornamen tragen. Aber sagt das etwas über mangelnde Integrationsbereitschaft aus?

Von Ronen Steinke

Berlin-Neukölln
:Was guckst du?

Nach den Krawallen in der Silvesternacht hatten mal wieder alle eine Meinung dazu, was in Neukölln falsch läuft. Zeit, mal die reden zu lassen, über die immer nur geredet wird.

SZ PlusVon Joshua Beer, Jan Heidtmann (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Silvesterkrawalle
:Faeser will Waffenrecht massiv verschärfen

Nach Angriffen auf Feuerwehren und andere Einsatzkräfte: Schreckschusspistolen sollen künftig nur noch mit Erlaubnis zu haben sein. Bundesinnenministerium bereitet Gesetzesänderung vor, stößt aber bei der FDP auf Widerstand.

Von Markus Balser

Silvesternacht
:Nach den Krawallen: 103 Festgenommene in Berlin wieder frei

Etwa zwei Drittel der festgenommenen Verdächtigen sind wieder auf freiem Fuß. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert harte Strafen für "Silvester-Chaoten", die Einsatzkräfte verletzten.

Berlin-Neukölln
:Anklage gegen Neonazis

Zwei Hauptverdächtige der rechtsextremen Anschlagsserie in Berlin-Neukölln stehen vermutlich bald vor Gericht. Gegen die polizeibekannten Neonazis wurde von der Staatsanwaltschaft Anklage wegen schwerer Brandstiftung, Sachbeschädigungen und ...

Gesundheitsamt Berlin-Neukölln
:"Wir können nicht sinnvoll mit Luca arbeiten"

Die Luca-App soll helfen, Kontakte nachzuverfolgen. Doch das Gesundheitsamt Berlin-Neukölln wirft den Entwicklern vor, Probleme zu ignorieren, mit Zahlen zu täuschen - und Kritiker einzuschüchtern.

SZ PlusVon Simon Hurtz

MeinungProteste zum 1. Mai in Berlin
:Tag der Randale - und des friedfertigen Protests

Fast 100 verletzte Beamte nach der linken Demo zum 1. Mai, das ist eine üble Bilanz. Aber sie darf nicht verdecken, dass viele andere Versammlungen gut verlaufen sind.

Von Jan Heidtmann

Berlin
:Anschlagsserie in Neukölln: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Seit langem verdächtigten Ermittler Männer aus der rechtsextremen Szene, konnte ihnen aber bislang nichts nachweisen. Es geht um mindestens 72 Taten, darunter mehr als 20 Brandstiftungen.

Islam und Bildung
:Was brennt?

Hat die islamistische Radikalisierung deutsche Klassenzimmer erreicht? Ruhig bleiben. Ein Besuch an Schulen in Neukölln.

SZ PlusVon Sonja Zekri

MeinungAnschlagsserie in Neukölln
:Zu viel Nähe zu Rechtsextremen

Seit Jahren ermittelt die Berliner Polizei wegen einer Anschlagsserie in Neukölln. Der Erfolg? Gleich null. Die Politik sollte genau hinschauen, um das Vertrauen der Berliner und besonders der Opfer nicht weiter zu ramponieren.

Von Jan Heidtmann

Berlin-Neukölln
:Polizist wegen Angriffs vor Gericht 

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat die Gerichtsverhandlung gegen einen Polizisten wegen des Verdachts von Gewalttätigkeiten begrüßt. Dass es 2017 zu einem Übergriff auf einen Afghanen gekommen sein soll, "ist für einen Polizisten ...

Anschlagsserie in Neukölln
:"Die Staatsanwaltschaft ist auf unserer Seite"

Wurde vom Berliner Justizapparat gegen rechtsextreme Tatverdächtige unsauber ermittelt? Das legen Chatverläufe nahe. Zwei der betroffenen Staatsanwälte wurden jetzt versetzt.

Von Florian Flade und Ronen Steinke

Berlin
:Front gegen rechts

Der Süden Neuköllns gilt als ein Zentrum der Neonazi-Szene in Berlin. Dutzende rechtsextreme Straftaten wurden verübt, darunter 20 Brandanschläge. Die Betroffenen wehren sich - auch gegen die Polizei.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Coronavirus
:Zwangsisoliert in der Mietskaserne

Nach einem Coronavirus-Ausbruch wird ein gesamter Wohnkomplex in Berlin-Neukölln unter Quarantäne gestellt. Es trifft 369 Haushalte mit ohnehin schon prekären Lebensbedingungen.

Von Jan Heidtmann

Gewalt in Neukölln
:Schutzlos gegen rechts

In Berlin-Neukölln gibt es immer wieder Anschläge Rechtsradikaler auf Lokalpolitiker. Schon seit zehn Jahren. Trotzdem wurde lange niemand verhaftet, niemand verurteilt. Warum nicht?

SZ PlusVon Florian Flade, Georg Mascolo und Ronen Steinke

SZ MagazinMein deutsch-jüdisches Leben
:Wie ein umgekehrtes Ghetto

In deutschen Städten gibt es Gegenden, die man als Jude nicht betreten sollte. Unsere jüdische Kolumnistin erklärt, wie sich das anfühlt – und unter welchen Umständen sie dann doch in die sogenannte No-go-Area geht.

Von Linda Rachel Sabiers

SZ JetztBerlin-Serie
:Wo sich Hipster und Gangster treffen

Am Mittwochabend fand in einem Neuköllner Kino die Premiere der neuen Staffel "4 Blocks" statt. In dem Viertel, in dem die Serie spielt, hat sie besonders viele Fans. Aber wie realitätnah ist sie? Ein Ortsbesuch.

Von Johanna Roth

#MeineMiete
:Wir wollen nur bleiben

Die einen zahlen 6,70 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter, die anderen 12,90 Euro - und alle wohnen unter einem Dach. Nur, wie lange noch? Was passiert, wenn das Geld in ein Haus einzieht.

Reportage von Hannah Beitzer

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