Erben

Unternehmensnachfolge
:Wenn der Betrieb in der Familie bleibt

Hunderttausende Unternehmer suchen Nachfolger – oft vergeblich. Zwei Schwestern aus Österreich zeigen, wie eine Firmenübergabe in der Familie gelingen kann, solange ein paar Regeln befolgt werden.

SZ PlusVon Lea Hampel

Wie das Literaturarchiv Monacensia sammelt
:Haben Männer hier mal Sendepause?

Frauen bevorzugt: Die Monacensia erwirbt seit einiger Zeit verstärkt Vorlässe von Schriftstellerinnen, jüngst Keto von Waberer und Petra Morsbach, und will überhaupt die Vielfalt der Gesellschaft besser abbilden. Ein Blick in die Zukunft  – über die Vergangenheit.

Von Anna Steinbauer

Vermögen
:Warum die Schweizer zu ihren Reichen halten

Ende November haben die Schweizer die Chance, die Steuern für wenige Multimillionäre zu erhöhen. Das werden sie nach jetzigem Stand ablehnen.

SZ PlusVon Nicolas Freund und Lea Hampel

Studie
:Wer erbt, arbeitet weniger

Plötzlicher Geldsegen führt dazu, dass Menschen eher ihre Jobs aufgeben, so das Fazit einer neuen Studie. Das ist teuer für die Volkswirtschaft und wirft einige Fragen auf.

Von Lea Hampel

Erbe
:Der reichste Hund der Welt

Die Schauspielerin Diane Keaton hat ihrem Golden Retriever Reggie einen Teil ihres Vermögens vermacht. Nur: Was soll der Hund mit fünf Millionen Dollar?

SZ PlusVon Christina Lopinski

Spielzeitauftakt in der Schauburg mit „Die Asche meines Vaters“
:Plötzlich Alleinerbin

Die Schauburg eröffnet die neue Saison mit einem klug gewählten Thema: Die Erben-Komödie „Die Asche meines Vaters“ verhandelt die Umverteilung von Vermögen und unverhoffte Verwandtschaften.

Kritik von Barbara Hordych

Dagmar Leupold über Generationenkonflikte
:„Das Schweigen der Mütter war ein anderes als das der Väter“

Vor Jahren hat die Schriftstellerin Dagmar Leupold die Männer der Kriegsgeneration in den Blick genommen, nun im Roman „Muttermale“ die Frauen. Ein Gespräch über Veränderungen in der Gesellschaft wie auch im Erzählen – und über ein spezielles Gift in Mutter-Tochter-Beziehungen.

SZ PlusInterview von Antje Weber

Mordprozess in Dresden
:„Mach nur weiter so, dann läuft dein Goldesel eines Tages doch weg“

Ein wohlhabender Anwalt droht seiner Frau mit Trennung. Wenig später wird er beim Joggen von einem SUV totgefahren. Der Wagen gehört einem Handwerker, doch die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Am Steuer saß jemand anderes.

SZ PlusVon Uta Eisenhardt

Streit um Lugners Erbe
:„Für Richard war ja alles geregelt“

Vor einem Jahr starb Richard Lugner. Seitdem tobt ein Streit um sein Erbe, vor allem um eine 300-Quadratmeter-Villa. Auf der einen Seite: Witwe Simone Lugner, von ihm genannt „Bienchen“. Auf der anderen: der Rest des Lugner-Clans.

SZ PlusVon Gerhard Fischer

Testament
:Das Erbe regeln, bevor es zu spät ist

Noch nie wurde in Deutschland so viel vererbt wie heute. Trotzdem besitzt nur ein Drittel der Bevölkerung ein Testament. Warum es sich lohnt, frühzeitig vorzusorgen.

SZ PlusVon Sebastian Strauß

„Ist das gerecht?“ – Interview-Podcast mit Ronen Steinke
:Kann Reichtum Sünde sein?

Intransparenz ist eines der Hauptprobleme des deutschen Superreichtums, sagt Julia Friedrichs. Die Autorin und Filmemacherin spricht im Podcast über Milliardäre und Schlupflöcher bei Erbschaften.

SZ PlusPodcast von Ronen Steinke

Kommunale Finanzen
:Wenn Städte und Gemeinden erben

Immer wieder vermachen Menschen Geld und Immobilien an Kommunen. In Bad Tölz etwa können dank dieser Vermächtnisse auch in klammen Zeiten soziale und kulturelle Angebote aufrechterhalten werden. Doch insbesondere bei Stiftungen ist es oft schwer, dem Willen der Wohltäter gerecht zu werden.

Von Klaus Schieder

Streit bei Veltins
:„Wenn Sie meine Mutter gekannt hätten“

Der Sohn hatte Millionen aus dem Erbe der Bierbrauer verlangt. Doch dass er leer ausging, ist laut Gericht rechtens. Daran ändert auch eine fragwürdige Unterschrift nach einer Partynacht nichts.

Interview
:„Die Welt wird wilder“

Ein Gespräch mit Sebastian Haffners Sohn Oliver Pretzel über seinen Vater, den großen Chronisten der Naziverbrechen, aus dessen Nachlass nun ein erschütternd klarsichtiger Roman über eine Jahrhundertliebe erscheint: „Abschied“.

SZ PlusInterview von Marie Schmidt

Georg VII.
:Ein 29-Jähriger wird Chef von Schneider Weisse

Der neue Bräu von Schneider Weisse heißt nun Georg VII.  Und was macht er? Vieles neu: neue Flaschen, neue Kästen und ein neues, altes Bier. Die Brauer-Dynastie blickt erst mal naturtrüb in die Zukunft.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Thomas Druyen über Vermögen
:„Heute gibt es neue Wege, quasi über Nacht reich zu werden“

Der Soziologe Thomas Druyen beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Vermögenskultur. Ein Gespräch über superreiche Wohltäter, verschwenderische Erben, unglückliche Lottogewinner und das rasante Wachstum der Milliardäre.

SZ PlusInterview von Christian Mayer und Julia Rothhaas

Oberfranken
:Die Gemeinde Fichtelberg und das vergessene Geld

Vor vier Jahrzehnten vermachte eine Familie dem Ort 200 000 Mark. Irgendwann geriet das Geld in Vergessenheit. Jetzt haben sie es wiedergefunden – und freuen sich über einen unerwarteten Geldregen.

Kolumne von Max Weinhold

SZ MagazinErbschaftssteuer
:Das Land, das meine Tante ermorden wollte, nimmt nun ihr Geld

Die jüdische Tante unserer Autorin muss als Kleinkind vor den Nazis fliehen. Ihr Leben verbringt sie in Israel. Als sie stirbt, erbt die Familie in Deutschland – und soll Erbschaftssteuer bezahlen.

SZ PlusVon Ruth Zeifert

Elias Canettis unveröffentlichter Nachlass
:Die tiefen und die bösen Gedanken

Eine erste Lesung gibt Einblick in die Tagebücher, die Elias Canetti nach seinem Tod drei Jahrzehnte lang für die Öffentlichkeit sperrte. Um seine Zeitgenossen vor seiner spitzen Zunge zu schützen – oder um die Spannung zu erhöhen?

SZ PlusVon Lothar Müller

Erbschaftsteuer
:Omas Häuschen unfallfrei vererben

Weil Eigenheime im Wert so stark gestiegen sind, ist es schwierig, sie ohne finanzielle Komplikationen an die Kinder weiterzugeben. Eine Anleitung, wie sich die gröbsten Fehler vermeiden lassen.

SZ PlusVon Harald Freiberger

Frankreich
:Wie ein kleines französisches Dorf unverhofft zehn Millionen Euro erbte

Ein Fremder vermacht einer französischen Gemeinde sein ganzes Vermögen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Warum? Weil der Name es ihm angetan hatte. Aber was, bitte, ist so außergewöhnlich an „Thiberville“?

SZ PlusVon Oliver Meiler

„Erbgut“ von Marlen Hobrack
:Was Mama nicht wegwerfen konnte

Offene Rechnungen, Putzmittel, sechs Staubsauger: In „Erbgut“ schildert Marlen Hobrack, was ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat. Ein persönliches, aufwühlendes Buch.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

Testamente
:Erben wird immer mehr zum Tabuthema

Zwei von drei Bundesbürgern setzen sich ungern damit auseinander, zeigt eine Studie. Und nur jeder dritte hat ein Testament. Die Folgen können fatal sein.

Von Harald Freiberger

Kolumne „Bester Dinge“
:Letzer Wille auf der Fischstäbchen-Packung

Ein britischer Exzentriker will einer Stiftung sein Vermögen vererben. Das ist zunächst einmal nichts Besonderes – wäre da nicht sein ungewöhnliches Testament.

Von Alexander Menden

SZ MagazinTod
:Whatsapp aus dem Jenseits

Anrufe, SMS oder Sprachnachrichten von verstorbenen Angehörigen: Mit KI wird das gerade möglich, eine ganze Industrie entsteht. Hilft das wirklich beim Abschiednehmen?

SZ PlusVon Theresa Hein

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:Ich bin dann wohl die nächste

Der Tod kommt irgendwann zu jedem. Aber wenn der Bruder und kurz darauf der Vater sterben, führt das einem die eigene Endlichkeit besonders hart vor Augen.

Von Susanne Schneider

Vermögen
:Immer weniger Menschen erben – aber dafür immer mehr

2023 war ein Rekordjahr für Erben: Mehr als 120 Milliarden Euro wurde insgesamt an Vermögen weitergegeben. Gleichzeitig haben viele noch nie geerbt. Wie kann das sein?

SZ PlusVon Torben Kassler

Minimalismus im Alter
:„Wir alle haben Angst davor, dass die Erinnerung verloren geht“

Theresa Ulrich ist Minimalismus-Coach und sagt: Gerade ab einem gewissen Alter ist es empfehlenswert, sich von Besitztümern zu trennen. Ein Gespräch über das Loslassen und das Ordnen.

SZ PlusInterview von Michaela Pelz

Die Memoiren von Moon Unit Zappa
:Papa Zappa

Der Musiker war ein Genie - der Vater ein liebevoller Albtraum. Tochter Moon Unit Zappa schreibt in ihrer Autobiografie von Glamour, Ego-Trips, Frühstück um 17 Uhr und einer dysfunktionalen Familie. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Marlene Knobloch

Erbrecht
:Testament für die Katz

Für manche Menschen ist das Haustier der beste Freund – und so wichtig, dass es sogar alles erben soll. In Deutschland ist das nicht möglich, anderswo wird aber immer wieder ein Tier zum Millionär.

SZ PlusVon Tim Schellenbach

MeinungVermögen
:Die Erbschaftsteuer lädt geradezu zum Missbrauch ein, deshalb ist eine Reform überfällig

Niemand will Firmenerben um ihre Existenz bringen – aber mehr Steuergerechtigkeit wäre ein Gebot der Fairness allen Zahlern gegenüber.

SZ PlusKommentar von Bastian Brinkmann

Urteil im Erbstreit
:Müllers Adoptivkinder gehen leer aus

Das Landgericht Ulm hat dem Drogerieketten-König Erwin Müller recht gegeben. Er muss seinen Adoptivkindern keinen Pflichtteil auszahlen. Sein Vermögen hat er ohnehin schon anderen anvertraut.

Von Michael Kläsgen, Klaus Ott

Erbschaftsteuer
:Reiche Firmenerben zahlen fast keine Steuern

Kinder von Familienunternehmern können sich von der Erbschaftsteuer befreien lassen. Kritiker sehen darin ein verfassungswidriges Steuerschlupfloch.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Reichtum
:Was geben Vermögende der Gesellschaft zurück?

Die Aktivistin Marlene Engelhorn hat gerade den Großteil ihres Millionenerbes an die Gemeinschaft verteilt. Was aber machen andere Wohlhabende? Über sehr unterschiedliche Wege und die Frage, was Geld bewirken kann.

SZ PlusVon Saskia Aleythe. Jannis Brühl, Caspar Busse, Lea Hampel und Michael Kläsgen, Collagen: Jessy Asmus

MeinungVermögen
:Höhere Steuern für die, die sie tragen können

Marlene Engelhorn lässt ihr Millionenerbe öffentlichkeitswirksam verteilen. Die Aktion kann man kritisieren. Richtig aber ist die Idee: Die Wohlhabenden müssen stärker zum Gemeinwesen beitragen.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

Vermögen
:Wie die Millionen von Marlene Engelhorn verteilt werden

Die Nachfahrin des BASF-Gründers hat viel Geld geerbt, will es aber nicht behalten, sondern an die Gemeinschaft zurückgeben. Dafür hat die Österreicherin einen Bürgerrat eingesetzt – nun liegt das Ergebnis vor.

Von Caspar Busse

Vermögen
:"Manche schlafen schlecht, weil es um so viel Geld geht"

BASF-Erbin Marlene Engelhorn hat viel Geld geerbt - und verschenkt den Großteil. Was damit passieren soll, beraten 50 Menschen aus ganz Österreich. Ein Experiment, bei dem nicht nur das Ergebnis zählt.

SZ PlusVon Caspar Busse

Erbstreit
:Wer die Millionen des Drogerie-Königs bekommt

Noch lebt er, der 91-jährige Patriarch Erwin Müller. Doch vor Gericht wird erbittert um seinen Nachlass gekämpft. Ist das Unternehmen deshalb in Gefahr?

SZ PlusVon Michael Kläsgen

SZ JetztErbrecht
:„Ein fehlendes Testament kann den Familienfrieden zerschlagen“

Eine Anwältin darüber, was Familien zu Lebzeiten besprechen sollten, wann eine unfaire Aufteilung rechtens ist und warum enterbt zu sein, nicht bedeutet, leer auszugehen.

SZ PlusInterview von Sophie Kobel

Großbrauerei
:Der Veltins-Sohn will seine Millionen

Carl-Clemens Veltins crashte Autos, schnupfte Kokain und klaute Waffen, seine Mutter hatte ihn enterbt. Jetzt klagt er gegen seine Schwestern, um an das Vermögen zu kommen.

SZ PlusVon Benjamin Emonts

Gerichtsurteil
:Wenn das Testament nach Bier riecht

Deutschland erstickt in Bürokratie, aber es geht auch anders: Ein Gastwirt hat seiner Partnerin mit den Worten "bekommt alles" sein Vermögen vermacht. Auf einem Kneipenblock.

Von Saskia Aleythe

Erbschaft
:Wer soll erben?

Der Fachanwalt Ludger Bornewasser referiert zu diesem Thema am 18. März im katholischen Pfarrzentrum Starnberg.

Urteil zur Erbschaftsteuer
:Geduldige Kinder zahlen drauf

Der Bundesfinanzhof hat über das sogenannte Berliner Testament entschieden und eine Strafklausel, die Nachkommen davon abhalten soll, gierig zu werden. Zur Grundsteuer dürfte es ebenfalls bald eine Entscheidung geben.

Von Stephan Radomsky

Erbstreit
:Thiele-Witwe scheitert vor Gericht - vorerst

Ehefrau Nadia Thiele klagt gegen die Anerkennung der Familienstiftung des 2021 verstorbenen Industriellen Heinz Hermann Thiele.

ExklusivMarlene Engelhorn
:Wie diese Frau ihr Erbe von 25 Millionen Euro verteilen will

BASF-Erbin Marlene Engelhorn will, dass zufällig ausgewählte Personen entscheiden, wer ihr Geld bekommt. Es ist ein Experiment, das es bisher noch nie gab.

SZ PlusInterview von Caspar Busse

Landgericht Memmingen
:Doppelmord aus Habgier

Ein Sohn soll gemeinsam mit seiner Frau seinen Vater und dessen Partnerin getötet haben, unter anderem mit 44 Messerstichen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, es ging ums Erbe. Nun sagt ein Freund aus, der Beihilfe zu der Tat geleistet haben soll.

SZ PlusVon Florian Fuchs

SZ MagazinGute Frage
:Geschenk eines Beschenkten

Unser Leser möchte sein Erbe mit Künstler-Freunden teilen, die finanziell schlechter gestellt sind. Wie kann er sie unterstützen, ohne sie zu beschämen?

Von Johanna Adorján

Kolumne: Vor Gericht
:Digitales Erbe

Was passiert nach dem Tod mit den Dingen, die man in sozialen Netzwerken gepostet hat? Der traurige Fall eines verstorbenen Mädchens hat das vor Jahren geklärt.

Von Verena Mayer

SZ-Serie "Ein Anruf bei..."
:Wer will die Uhr kaufen, die Konflikte lösen kann?

Zwei Brüder aus dem englischen Tabley besitzen die angeblich größte Kuckucksuhren-Sammlung der Welt. Weil sie keine Nachkommen haben, suchen sie jetzt öffentlich nach einem geeigneten Erben.

Interview von Jasper Bennink

Alain Delon
:Was vom Werke übrig blieb

Der französische Schauspieler Alain Delon ist gesundheitlich angeschlagen - und seine Kinder streiten sich schon ums Erbe. Über ein Trauerspiel, in dem Delon nur noch die Rolle einer Schattenfigur zufällt.

SZ PlusVon Oliver Meiler

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