Erben

TV-Kritik
:„Gerechtigkeit“? Hat doch mit Erbschaften nichts zu tun

Kevin Kühnert sieht in gering besteuerten Millionenerbschaften ein Problem. Ein emeritierter Wirtschaftsprofessor hat in der Talkshow von Sarah Tacke wiederum ein Problem mit dem Wort „Gerechtigkeit“.

Von Max Fluder

MeinungUngleichheit
:Wir brauchen das Erbe für alle – sofort!

In Deutschland sind die Chancen, sich ein Vermögen aufzubauen, ungleich verteilt. Während einige wenige von ihren Vorfahren viel Geld erben, geht ein großer Teil der Menschen nahezu leer aus. Das ist ungerecht – und muss sich ändern.

SZ PlusEssay von Jerrit Schloßer

Leute
:Ist er’s wirklich?

Johnny Depp überrascht die Besucher einer Comicmesse, eine Literaturprofessorin deutet den Mathematiker Alan Turing neu, und ein elfjähriges Mädchen besiegt einen Schach-Großmeister.

Erben
:Geteiltes Haus, doppelter Ärger

Wenn mehrere Kinder ein Haus erben, endet das oft im Streit. Der eine will einziehen, die andere verkaufen, der nächste vermieten. Dabei lassen sich viele Streitigkeiten vermeiden. Ein Leitfaden.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Nach dem Tod des besten Freundes
:Die Odyssee eines Testamentsvollstreckers

Dass der gemeinsame Freund stirbt, war für Christian und Susi Reichart klar. Doch nicht, wie schwierig es werden würde, den letzten Willen des Verstorbenen umzusetzen.

SZ PlusVon Thomas Becker

ExklusivErbschaftsteuer
:Wer ein Haus erbt, kann sich die Steuern leisten

Es ist ein Mythos, dass sich Menschen wegen der Erbschaftsteuer auf Omas Häuschen verschulden müssen. Das sagt eine neue Analyse, die der SZ vorab vorliegt. Was daran stimmt – und was kritisch zu sehen ist.

SZ PlusVon Lea Hampel und Leopold Zaak

SZ-Depotcheck
:Wie man 100 000 Euro gut anlegen kann

Inge, 68, hat Geld geschenkt bekommen. Sie will in der Rente noch was erleben, macht sich aber Sorgen wegen möglicher Pflegekosten im Alter. Ein Experte rät im „SZ-Depotcheck“, was sie mit dem Geld tun könnte.

SZ PlusVon Valentin Dornis

SZ MagazinNachlass
:»Eine Vorsorgevollmacht braucht eigentlich jeder ab 18«

Niemand möchte, dass sich die Kinder später ums Erbe streiten müssen. Aber wie macht man es besser? Rechtsanwältin Anne Danco berät seit Jahren Menschen bei der Nachlassvorsorge und weiß: Es geht meist nur scheinbar ums Geld – hinter den meisten Erbstreitigkeiten steckt etwas anderes.

SZ PlusInterview von Merle Hubert

Volkseigentum und Privateigentum
:Das West-Ost-Gefälle beim Erben

SZ-Leser diskutieren über die historisch-systembedingten Unterschiede, wenn es um die Aussichten geht, mal was zu erben.

Onlinekonten, Streaming-Abos und Social-Media-Profile
:In fünf Schritten den digitalen Nachlass regeln

Viele Menschen machen ein Testament, aber kaum jemand kümmert sich darum, was nach dem Tod mit Onlinekonten, Streaming-Abos und Social-Media-Profilen passiert. Das kann Angehörige sehr belasten – auch finanziell.

SZ PlusVon Mirjam Hauck

Erbschaften
:Erben? Was denn?

Zwei Prozent vom Erbschaftssteueraufkommen: Das ist der Anteil, den die Ostdeutschen haben an dem, was in Deutschland vererbt wird. Im Westen ist das vielen gar nicht klar. Natürlich ist das sozialer Sprengstoff, alte Wunden können so jedenfalls nicht heilen.

SZ PlusVon Renate Meinhof (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Erbschaftsgesetz
:Ist die Erbschaftsteuer eine „Dummensteuer“?

Kaum etwas bringt die Deutschen so in Rage wie die Erbschaftsteuer. Oft zahlen ja nicht die am meisten, die am meisten erben. Sondern die, die nicht wissen, wie man drum herumkommt. Von der komplizierten Suche nach Gerechtigkeit.

SZ PlusVon Jan Schmidbauer (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Immobilien
:Wie rette ich das Familienheim?

Wenn Erben völlig zerstritten sind, beantragt meist einer die Teilungsversteigerung. Das Verfahren geht oft nicht gut aus. Was Betroffene tun können, die ihr Eigenheim auf alle Fälle behalten wollen, aber auch ihren inneren Frieden suchen.

SZ PlusVon Katharina Wetzel

MeinungÖsterreich
:Lugners Erben streiten jetzt vor Gericht

Der Streit um Richard Lugners Erbe wird nun vor Gericht ausgetragen. Geklärt werden soll, ob die Witwe ein Recht hat, in der Villa des 2024 gestorbenen Bauunternehmers zu wohnen – und offenbar auch, ob es überhaupt eine echte Ehe gab.

Kolumne von Gerhard Fischer

Reden wir über Geld
:„Täter haben ein Gespür dafür, wann die Menschen besonders verletzlich sind“

Ordensschwester Bernadette Brommer kümmert sich um Opfer von Erbschleichern. Sie weiß, was es bedeutet, wenn das Vermögen der Mutter plötzlich an wildfremde Menschen geht. Und erklärt, warum der finanzielle Verlust oft nicht das Schlimmste ist.

SZ PlusInterview von Rainer Stadler

Benjamin Otto im Interview
:„Ich möchte ein Unternehmer sein, der einen Gegenpol zu Menschen wie Musk bildet“

Benjamin Otto steht nun an der Spitze eines Weltkonzerns. Der neue Kopf der Otto Group spricht über die Last eines Milliardenerbes und darüber, wie er den Kapitalismus verändern will.

SZ PlusInterview von Michael Kläsgen

Heiner Müller
:„Ich werde Nietzsche immer verehren“

Die Berliner Akademie der Künste gräbt einen frühen Text aus dem Nachlass Heiner Müllers aus. Es zeigt sich: Schon der 15-jährige Dichter formulierte wie in Stein gemeißelt.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Vermögen
:So gelingt das Vererben besser

Der Streit um die Erbschaftssteuer hat viele Menschen aufgeschreckt. Das ist gut so, denn wer das Vererben gut vorbereitet, kann seinen Erben das Leben leichter machen – hier deshalb ein erster Wegweiser.

SZ PlusVon Lars-Thorben Niggehoff

Unternehmensnachfolge
:Wenn der Betrieb in der Familie bleibt

Hunderttausende Unternehmer suchen Nachfolger – oft vergeblich. Zwei Schwestern aus Österreich zeigen, wie eine Firmenübergabe in der Familie gelingen kann, solange ein paar Regeln befolgt werden.

SZ PlusVon Lea Hampel

Wie das Literaturarchiv Monacensia sammelt
:Haben Männer hier mal Sendepause?

Frauen bevorzugt: Die Monacensia erwirbt seit einiger Zeit verstärkt Vorlässe von Schriftstellerinnen, jüngst Keto von Waberer und Petra Morsbach, und will überhaupt die Vielfalt der Gesellschaft besser abbilden. Ein Blick in die Zukunft  – über die Vergangenheit.

Von Anna Steinbauer

Vermögen
:Warum die Schweizer zu ihren Reichen halten

Ende November haben die Schweizer die Chance, die Steuern für wenige Multimillionäre zu erhöhen. Das werden sie nach jetzigem Stand ablehnen.

SZ PlusVon Nicolas Freund und Lea Hampel

Studie
:Wer erbt, arbeitet weniger

Plötzlicher Geldsegen führt dazu, dass Menschen eher ihre Jobs aufgeben, so das Fazit einer neuen Studie. Das ist teuer für die Volkswirtschaft und wirft einige Fragen auf.

Von Lea Hampel

Erbe
:Der reichste Hund der Welt

Die Schauspielerin Diane Keaton hat ihrem Golden Retriever Reggie einen Teil ihres Vermögens vermacht. Nur: Was soll der Hund mit fünf Millionen Dollar?

SZ PlusVon Christina Lopinski

Spielzeitauftakt in der Schauburg mit „Die Asche meines Vaters“
:Plötzlich Alleinerbin

Die Schauburg eröffnet die neue Saison mit einem klug gewählten Thema: Die Erben-Komödie „Die Asche meines Vaters“ verhandelt die Umverteilung von Vermögen und unverhoffte Verwandtschaften.

Kritik von Barbara Hordych

Dagmar Leupold über Generationenkonflikte
:„Das Schweigen der Mütter war ein anderes als das der Väter“

Vor Jahren hat die Schriftstellerin Dagmar Leupold die Männer der Kriegsgeneration in den Blick genommen, nun im Roman „Muttermale“ die Frauen. Ein Gespräch über Veränderungen in der Gesellschaft wie auch im Erzählen – und über ein spezielles Gift in Mutter-Tochter-Beziehungen.

SZ PlusInterview von Antje Weber

Mordprozess in Dresden
:„Mach nur weiter so, dann läuft dein Goldesel eines Tages doch weg“

Ein wohlhabender Anwalt droht seiner Frau mit Trennung. Wenig später wird er beim Joggen von einem SUV totgefahren. Der Wagen gehört einem Handwerker, doch die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Am Steuer saß jemand anderes.

SZ PlusVon Uta Eisenhardt

Streit um Lugners Erbe
:„Für Richard war ja alles geregelt“

Vor einem Jahr starb Richard Lugner. Seitdem tobt ein Streit um sein Erbe, vor allem um eine 300-Quadratmeter-Villa. Auf der einen Seite: Witwe Simone Lugner, von ihm genannt „Bienchen“. Auf der anderen: der Rest des Lugner-Clans.

SZ PlusVon Gerhard Fischer

Testament
:Das Erbe regeln, bevor es zu spät ist

Noch nie wurde in Deutschland so viel vererbt wie heute. Trotzdem besitzt nur ein Drittel der Bevölkerung ein Testament. Warum es sich lohnt, frühzeitig vorzusorgen.

SZ PlusVon Sebastian Strauß

„Ist das gerecht?“ – Interview-Podcast mit Ronen Steinke
:Kann Reichtum Sünde sein?

Intransparenz ist eines der Hauptprobleme des deutschen Superreichtums, sagt Julia Friedrichs. Die Autorin und Filmemacherin spricht im Podcast über Milliardäre und Schlupflöcher bei Erbschaften.

SZ PlusPodcast von Ronen Steinke

Kommunale Finanzen
:Wenn Städte und Gemeinden erben

Immer wieder vermachen Menschen Geld und Immobilien an Kommunen. In Bad Tölz etwa können dank dieser Vermächtnisse auch in klammen Zeiten soziale und kulturelle Angebote aufrechterhalten werden. Doch insbesondere bei Stiftungen ist es oft schwer, dem Willen der Wohltäter gerecht zu werden.

Von Klaus Schieder

Streit bei Veltins
:„Wenn Sie meine Mutter gekannt hätten“

Der Sohn hatte Millionen aus dem Erbe der Bierbrauer verlangt. Doch dass er leer ausging, ist laut Gericht rechtens. Daran ändert auch eine fragwürdige Unterschrift nach einer Partynacht nichts.

Interview
:„Die Welt wird wilder“

Ein Gespräch mit Sebastian Haffners Sohn Oliver Pretzel über seinen Vater, den großen Chronisten der Naziverbrechen, aus dessen Nachlass nun ein erschütternd klarsichtiger Roman über eine Jahrhundertliebe erscheint: „Abschied“.

SZ PlusInterview von Marie Schmidt

Georg VII.
:Ein 29-Jähriger wird Chef von Schneider Weisse

Der neue Bräu von Schneider Weisse heißt nun Georg VII.  Und was macht er? Vieles neu: neue Flaschen, neue Kästen und ein neues, altes Bier. Die Brauer-Dynastie blickt erst mal naturtrüb in die Zukunft.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Thomas Druyen über Vermögen
:„Heute gibt es neue Wege, quasi über Nacht reich zu werden“

Der Soziologe Thomas Druyen beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Vermögenskultur. Ein Gespräch über superreiche Wohltäter, verschwenderische Erben, unglückliche Lottogewinner und das rasante Wachstum der Milliardäre.

SZ PlusInterview von Christian Mayer und Julia Rothhaas

Oberfranken
:Die Gemeinde Fichtelberg und das vergessene Geld

Vor vier Jahrzehnten vermachte eine Familie dem Ort 200 000 Mark. Irgendwann geriet das Geld in Vergessenheit. Jetzt haben sie es wiedergefunden – und freuen sich über einen unerwarteten Geldregen.

Kolumne von Max Weinhold

SZ MagazinErbschaftssteuer
:Das Land, das meine Tante ermorden wollte, nimmt nun ihr Geld

Die jüdische Tante unserer Autorin muss als Kleinkind vor den Nazis fliehen. Ihr Leben verbringt sie in Israel. Als sie stirbt, erbt die Familie in Deutschland – und soll Erbschaftssteuer bezahlen.

SZ PlusVon Ruth Zeifert

Elias Canettis unveröffentlichter Nachlass
:Die tiefen und die bösen Gedanken

Eine erste Lesung gibt Einblick in die Tagebücher, die Elias Canetti nach seinem Tod drei Jahrzehnte lang für die Öffentlichkeit sperrte. Um seine Zeitgenossen vor seiner spitzen Zunge zu schützen – oder um die Spannung zu erhöhen?

SZ PlusVon Lothar Müller

Erbschaftsteuer
:Omas Häuschen unfallfrei vererben

Weil Eigenheime im Wert so stark gestiegen sind, ist es schwierig, sie ohne finanzielle Komplikationen an die Kinder weiterzugeben. Eine Anleitung, wie sich die gröbsten Fehler vermeiden lassen.

SZ PlusVon Harald Freiberger

Frankreich
:Wie ein kleines französisches Dorf unverhofft zehn Millionen Euro erbte

Ein Fremder vermacht einer französischen Gemeinde sein ganzes Vermögen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Warum? Weil der Name es ihm angetan hatte. Aber was, bitte, ist so außergewöhnlich an „Thiberville“?

SZ PlusVon Oliver Meiler

„Erbgut“ von Marlen Hobrack
:Was Mama nicht wegwerfen konnte

Offene Rechnungen, Putzmittel, sechs Staubsauger: In „Erbgut“ schildert Marlen Hobrack, was ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat. Ein persönliches, aufwühlendes Buch.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

Testamente
:Erben wird immer mehr zum Tabuthema

Zwei von drei Bundesbürgern setzen sich ungern damit auseinander, zeigt eine Studie. Und nur jeder dritte hat ein Testament. Die Folgen können fatal sein.

Von Harald Freiberger

Kolumne „Bester Dinge“
:Letzer Wille auf der Fischstäbchen-Packung

Ein britischer Exzentriker will einer Stiftung sein Vermögen vererben. Das ist zunächst einmal nichts Besonderes – wäre da nicht sein ungewöhnliches Testament.

Von Alexander Menden

SZ MagazinTod
:Whatsapp aus dem Jenseits

Anrufe, SMS oder Sprachnachrichten von verstorbenen Angehörigen: Mit KI wird das gerade möglich, eine ganze Industrie entsteht. Hilft das wirklich beim Abschiednehmen?

SZ PlusVon Theresa Hein

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:Ich bin dann wohl die nächste

Der Tod kommt irgendwann zu jedem. Aber wenn der Bruder und kurz darauf der Vater sterben, führt das einem die eigene Endlichkeit besonders hart vor Augen.

Von Susanne Schneider

Vermögen
:Immer weniger Menschen erben – aber dafür immer mehr

2023 war ein Rekordjahr für Erben: Mehr als 120 Milliarden Euro wurde insgesamt an Vermögen weitergegeben. Gleichzeitig haben viele noch nie geerbt. Wie kann das sein?

SZ PlusVon Torben Kassler

Minimalismus im Alter
:„Wir alle haben Angst davor, dass die Erinnerung verloren geht“

Theresa Ulrich ist Minimalismus-Coach und sagt: Gerade ab einem gewissen Alter ist es empfehlenswert, sich von Besitztümern zu trennen. Ein Gespräch über das Loslassen und das Ordnen.

SZ PlusInterview von Michaela Pelz

Die Memoiren von Moon Unit Zappa
:Papa Zappa

Der Musiker war ein Genie - der Vater ein liebevoller Albtraum. Tochter Moon Unit Zappa schreibt in ihrer Autobiografie von Glamour, Ego-Trips, Frühstück um 17 Uhr und einer dysfunktionalen Familie. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Marlene Knobloch

Erbrecht
:Testament für die Katz

Für manche Menschen ist das Haustier der beste Freund – und so wichtig, dass es sogar alles erben soll. In Deutschland ist das nicht möglich, anderswo wird aber immer wieder ein Tier zum Millionär.

SZ PlusVon Tim Schellenbach

MeinungVermögen
:Die Erbschaftsteuer lädt geradezu zum Missbrauch ein, deshalb ist eine Reform überfällig

Niemand will Firmenerben um ihre Existenz bringen – aber mehr Steuergerechtigkeit wäre ein Gebot der Fairness allen Zahlern gegenüber.

SZ PlusKommentar von Bastian Brinkmann

Urteil im Erbstreit
:Müllers Adoptivkinder gehen leer aus

Das Landgericht Ulm hat dem Drogerieketten-König Erwin Müller recht gegeben. Er muss seinen Adoptivkindern keinen Pflichtteil auszahlen. Sein Vermögen hat er ohnehin schon anderen anvertraut.

Von Michael Kläsgen, Klaus Ott

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