:„Gerechtigkeit“? Hat doch mit Erbschaften nichts zu tun
Kevin Kühnert sieht in gering besteuerten Millionenerbschaften ein Problem. Ein emeritierter Wirtschaftsprofessor hat in der Talkshow von Sarah Tacke wiederum ein Problem mit dem Wort „Gerechtigkeit“.
MeinungUngleichheit
:Wir brauchen das Erbe für alle – sofort!
In Deutschland sind die Chancen, sich ein Vermögen aufzubauen, ungleich verteilt. Während einige wenige von ihren Vorfahren viel Geld erben, geht ein großer Teil der Menschen nahezu leer aus. Das ist ungerecht – und muss sich ändern.
Leute
:Ist er’s wirklich?
Johnny Depp überrascht die Besucher einer Comicmesse, eine Literaturprofessorin deutet den Mathematiker Alan Turing neu, und ein elfjähriges Mädchen besiegt einen Schach-Großmeister.
Erben
:Geteiltes Haus, doppelter Ärger
Wenn mehrere Kinder ein Haus erben, endet das oft im Streit. Der eine will einziehen, die andere verkaufen, der nächste vermieten. Dabei lassen sich viele Streitigkeiten vermeiden. Ein Leitfaden.
Nach dem Tod des besten Freundes
:Die Odyssee eines Testamentsvollstreckers
Dass der gemeinsame Freund stirbt, war für Christian und Susi Reichart klar. Doch nicht, wie schwierig es werden würde, den letzten Willen des Verstorbenen umzusetzen.
ExklusivErbschaftsteuer
:Wer ein Haus erbt, kann sich die Steuern leisten
Es ist ein Mythos, dass sich Menschen wegen der Erbschaftsteuer auf Omas Häuschen verschulden müssen. Das sagt eine neue Analyse, die der SZ vorab vorliegt. Was daran stimmt – und was kritisch zu sehen ist.
SZ-Depotcheck
:Wie man 100 000 Euro gut anlegen kann
Inge, 68, hat Geld geschenkt bekommen. Sie will in der Rente noch was erleben, macht sich aber Sorgen wegen möglicher Pflegekosten im Alter. Ein Experte rät im „SZ-Depotcheck“, was sie mit dem Geld tun könnte.
SZ MagazinNachlass
:»Eine Vorsorgevollmacht braucht eigentlich jeder ab 18«
Niemand möchte, dass sich die Kinder später ums Erbe streiten müssen. Aber wie macht man es besser? Rechtsanwältin Anne Danco berät seit Jahren Menschen bei der Nachlassvorsorge und weiß: Es geht meist nur scheinbar ums Geld – hinter den meisten Erbstreitigkeiten steckt etwas anderes.
Volkseigentum und Privateigentum
:Das West-Ost-Gefälle beim Erben
SZ-Leser diskutieren über die historisch-systembedingten Unterschiede, wenn es um die Aussichten geht, mal was zu erben.
Onlinekonten, Streaming-Abos und Social-Media-Profile
:In fünf Schritten den digitalen Nachlass regeln
Viele Menschen machen ein Testament, aber kaum jemand kümmert sich darum, was nach dem Tod mit Onlinekonten, Streaming-Abos und Social-Media-Profilen passiert. Das kann Angehörige sehr belasten – auch finanziell.
Erbschaften
:Erben? Was denn?
Zwei Prozent vom Erbschaftssteueraufkommen: Das ist der Anteil, den die Ostdeutschen haben an dem, was in Deutschland vererbt wird. Im Westen ist das vielen gar nicht klar. Natürlich ist das sozialer Sprengstoff, alte Wunden können so jedenfalls nicht heilen.
Erbschaftsgesetz
:Ist die Erbschaftsteuer eine „Dummensteuer“?
Kaum etwas bringt die Deutschen so in Rage wie die Erbschaftsteuer. Oft zahlen ja nicht die am meisten, die am meisten erben. Sondern die, die nicht wissen, wie man drum herumkommt. Von der komplizierten Suche nach Gerechtigkeit.
Immobilien
:Wie rette ich das Familienheim?
Wenn Erben völlig zerstritten sind, beantragt meist einer die Teilungsversteigerung. Das Verfahren geht oft nicht gut aus. Was Betroffene tun können, die ihr Eigenheim auf alle Fälle behalten wollen, aber auch ihren inneren Frieden suchen.
MeinungÖsterreich
:Lugners Erben streiten jetzt vor Gericht
Der Streit um Richard Lugners Erbe wird nun vor Gericht ausgetragen. Geklärt werden soll, ob die Witwe ein Recht hat, in der Villa des 2024 gestorbenen Bauunternehmers zu wohnen – und offenbar auch, ob es überhaupt eine echte Ehe gab.
Reden wir über Geld
:„Täter haben ein Gespür dafür, wann die Menschen besonders verletzlich sind“
Ordensschwester Bernadette Brommer kümmert sich um Opfer von Erbschleichern. Sie weiß, was es bedeutet, wenn das Vermögen der Mutter plötzlich an wildfremde Menschen geht. Und erklärt, warum der finanzielle Verlust oft nicht das Schlimmste ist.
Benjamin Otto im Interview
:„Ich möchte ein Unternehmer sein, der einen Gegenpol zu Menschen wie Musk bildet“
Benjamin Otto steht nun an der Spitze eines Weltkonzerns. Der neue Kopf der Otto Group spricht über die Last eines Milliardenerbes und darüber, wie er den Kapitalismus verändern will.
Heiner Müller
:„Ich werde Nietzsche immer verehren“
Die Berliner Akademie der Künste gräbt einen frühen Text aus dem Nachlass Heiner Müllers aus. Es zeigt sich: Schon der 15-jährige Dichter formulierte wie in Stein gemeißelt.
Vermögen
:So gelingt das Vererben besser
Der Streit um die Erbschaftssteuer hat viele Menschen aufgeschreckt. Das ist gut so, denn wer das Vererben gut vorbereitet, kann seinen Erben das Leben leichter machen – hier deshalb ein erster Wegweiser.
Unternehmensnachfolge
:Wenn der Betrieb in der Familie bleibt
Hunderttausende Unternehmer suchen Nachfolger – oft vergeblich. Zwei Schwestern aus Österreich zeigen, wie eine Firmenübergabe in der Familie gelingen kann, solange ein paar Regeln befolgt werden.
Wie das Literaturarchiv Monacensia sammelt
:Haben Männer hier mal Sendepause?
Frauen bevorzugt: Die Monacensia erwirbt seit einiger Zeit verstärkt Vorlässe von Schriftstellerinnen, jüngst Keto von Waberer und Petra Morsbach, und will überhaupt die Vielfalt der Gesellschaft besser abbilden. Ein Blick in die Zukunft – über die Vergangenheit.
Vermögen
:Warum die Schweizer zu ihren Reichen halten
Ende November haben die Schweizer die Chance, die Steuern für wenige Multimillionäre zu erhöhen. Das werden sie nach jetzigem Stand ablehnen.
Studie
:Wer erbt, arbeitet weniger
Plötzlicher Geldsegen führt dazu, dass Menschen eher ihre Jobs aufgeben, so das Fazit einer neuen Studie. Das ist teuer für die Volkswirtschaft und wirft einige Fragen auf.
Erbe
:Der reichste Hund der Welt
Die Schauspielerin Diane Keaton hat ihrem Golden Retriever Reggie einen Teil ihres Vermögens vermacht. Nur: Was soll der Hund mit fünf Millionen Dollar?
Spielzeitauftakt in der Schauburg mit „Die Asche meines Vaters“
:Plötzlich Alleinerbin
Die Schauburg eröffnet die neue Saison mit einem klug gewählten Thema: Die Erben-Komödie „Die Asche meines Vaters“ verhandelt die Umverteilung von Vermögen und unverhoffte Verwandtschaften.
Dagmar Leupold über Generationenkonflikte
:„Das Schweigen der Mütter war ein anderes als das der Väter“
Vor Jahren hat die Schriftstellerin Dagmar Leupold die Männer der Kriegsgeneration in den Blick genommen, nun im Roman „Muttermale“ die Frauen. Ein Gespräch über Veränderungen in der Gesellschaft wie auch im Erzählen – und über ein spezielles Gift in Mutter-Tochter-Beziehungen.
Mordprozess in Dresden
:„Mach nur weiter so, dann läuft dein Goldesel eines Tages doch weg“
Ein wohlhabender Anwalt droht seiner Frau mit Trennung. Wenig später wird er beim Joggen von einem SUV totgefahren. Der Wagen gehört einem Handwerker, doch die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Am Steuer saß jemand anderes.
Streit um Lugners Erbe
:„Für Richard war ja alles geregelt“
Vor einem Jahr starb Richard Lugner. Seitdem tobt ein Streit um sein Erbe, vor allem um eine 300-Quadratmeter-Villa. Auf der einen Seite: Witwe Simone Lugner, von ihm genannt „Bienchen“. Auf der anderen: der Rest des Lugner-Clans.
Testament
:Das Erbe regeln, bevor es zu spät ist
Noch nie wurde in Deutschland so viel vererbt wie heute. Trotzdem besitzt nur ein Drittel der Bevölkerung ein Testament. Warum es sich lohnt, frühzeitig vorzusorgen.
„Ist das gerecht?“ – Interview-Podcast mit Ronen Steinke
:Kann Reichtum Sünde sein?
Intransparenz ist eines der Hauptprobleme des deutschen Superreichtums, sagt Julia Friedrichs. Die Autorin und Filmemacherin spricht im Podcast über Milliardäre und Schlupflöcher bei Erbschaften.
Kommunale Finanzen
:Wenn Städte und Gemeinden erben
Immer wieder vermachen Menschen Geld und Immobilien an Kommunen. In Bad Tölz etwa können dank dieser Vermächtnisse auch in klammen Zeiten soziale und kulturelle Angebote aufrechterhalten werden. Doch insbesondere bei Stiftungen ist es oft schwer, dem Willen der Wohltäter gerecht zu werden.
Streit bei Veltins
:„Wenn Sie meine Mutter gekannt hätten“
Der Sohn hatte Millionen aus dem Erbe der Bierbrauer verlangt. Doch dass er leer ausging, ist laut Gericht rechtens. Daran ändert auch eine fragwürdige Unterschrift nach einer Partynacht nichts.
Interview
:„Die Welt wird wilder“
Ein Gespräch mit Sebastian Haffners Sohn Oliver Pretzel über seinen Vater, den großen Chronisten der Naziverbrechen, aus dessen Nachlass nun ein erschütternd klarsichtiger Roman über eine Jahrhundertliebe erscheint: „Abschied“.
Georg VII.
:Ein 29-Jähriger wird Chef von Schneider Weisse
Der neue Bräu von Schneider Weisse heißt nun Georg VII. Und was macht er? Vieles neu: neue Flaschen, neue Kästen und ein neues, altes Bier. Die Brauer-Dynastie blickt erst mal naturtrüb in die Zukunft.
Thomas Druyen über Vermögen
:„Heute gibt es neue Wege, quasi über Nacht reich zu werden“
Der Soziologe Thomas Druyen beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Vermögenskultur. Ein Gespräch über superreiche Wohltäter, verschwenderische Erben, unglückliche Lottogewinner und das rasante Wachstum der Milliardäre.
Oberfranken
:Die Gemeinde Fichtelberg und das vergessene Geld
Vor vier Jahrzehnten vermachte eine Familie dem Ort 200 000 Mark. Irgendwann geriet das Geld in Vergessenheit. Jetzt haben sie es wiedergefunden – und freuen sich über einen unerwarteten Geldregen.
SZ MagazinErbschaftssteuer
:Das Land, das meine Tante ermorden wollte, nimmt nun ihr Geld
Die jüdische Tante unserer Autorin muss als Kleinkind vor den Nazis fliehen. Ihr Leben verbringt sie in Israel. Als sie stirbt, erbt die Familie in Deutschland – und soll Erbschaftssteuer bezahlen.
Elias Canettis unveröffentlichter Nachlass
:Die tiefen und die bösen Gedanken
Eine erste Lesung gibt Einblick in die Tagebücher, die Elias Canetti nach seinem Tod drei Jahrzehnte lang für die Öffentlichkeit sperrte. Um seine Zeitgenossen vor seiner spitzen Zunge zu schützen – oder um die Spannung zu erhöhen?
Erbschaftsteuer
:Omas Häuschen unfallfrei vererben
Weil Eigenheime im Wert so stark gestiegen sind, ist es schwierig, sie ohne finanzielle Komplikationen an die Kinder weiterzugeben. Eine Anleitung, wie sich die gröbsten Fehler vermeiden lassen.
Frankreich
:Wie ein kleines französisches Dorf unverhofft zehn Millionen Euro erbte
Ein Fremder vermacht einer französischen Gemeinde sein ganzes Vermögen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Warum? Weil der Name es ihm angetan hatte. Aber was, bitte, ist so außergewöhnlich an „Thiberville“?
„Erbgut“ von Marlen Hobrack
:Was Mama nicht wegwerfen konnte
Offene Rechnungen, Putzmittel, sechs Staubsauger: In „Erbgut“ schildert Marlen Hobrack, was ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat. Ein persönliches, aufwühlendes Buch.
Testamente
:Erben wird immer mehr zum Tabuthema
Zwei von drei Bundesbürgern setzen sich ungern damit auseinander, zeigt eine Studie. Und nur jeder dritte hat ein Testament. Die Folgen können fatal sein.
Kolumne „Bester Dinge“
:Letzer Wille auf der Fischstäbchen-Packung
Ein britischer Exzentriker will einer Stiftung sein Vermögen vererben. Das ist zunächst einmal nichts Besonderes – wäre da nicht sein ungewöhnliches Testament.
SZ MagazinTod
:Whatsapp aus dem Jenseits
Anrufe, SMS oder Sprachnachrichten von verstorbenen Angehörigen: Mit KI wird das gerade möglich, eine ganze Industrie entsteht. Hilft das wirklich beim Abschiednehmen?
SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:Ich bin dann wohl die nächste
Der Tod kommt irgendwann zu jedem. Aber wenn der Bruder und kurz darauf der Vater sterben, führt das einem die eigene Endlichkeit besonders hart vor Augen.
Vermögen
:Immer weniger Menschen erben – aber dafür immer mehr
2023 war ein Rekordjahr für Erben: Mehr als 120 Milliarden Euro wurde insgesamt an Vermögen weitergegeben. Gleichzeitig haben viele noch nie geerbt. Wie kann das sein?
Minimalismus im Alter
:„Wir alle haben Angst davor, dass die Erinnerung verloren geht“
Theresa Ulrich ist Minimalismus-Coach und sagt: Gerade ab einem gewissen Alter ist es empfehlenswert, sich von Besitztümern zu trennen. Ein Gespräch über das Loslassen und das Ordnen.
Die Memoiren von Moon Unit Zappa
:Papa Zappa
Der Musiker war ein Genie - der Vater ein liebevoller Albtraum. Tochter Moon Unit Zappa schreibt in ihrer Autobiografie von Glamour, Ego-Trips, Frühstück um 17 Uhr und einer dysfunktionalen Familie. Eine Begegnung.
Erbrecht
:Testament für die Katz
Für manche Menschen ist das Haustier der beste Freund – und so wichtig, dass es sogar alles erben soll. In Deutschland ist das nicht möglich, anderswo wird aber immer wieder ein Tier zum Millionär.
MeinungVermögen
:Die Erbschaftsteuer lädt geradezu zum Missbrauch ein, deshalb ist eine Reform überfällig
Niemand will Firmenerben um ihre Existenz bringen – aber mehr Steuergerechtigkeit wäre ein Gebot der Fairness allen Zahlern gegenüber.
Urteil im Erbstreit
:Müllers Adoptivkinder gehen leer aus
Das Landgericht Ulm hat dem Drogerieketten-König Erwin Müller recht gegeben. Er muss seinen Adoptivkindern keinen Pflichtteil auszahlen. Sein Vermögen hat er ohnehin schon anderen anvertraut.