SZ am Abend:Nachrichten am 3. Dezember 2021

Lesezeit: 3 min

Austrian Interior Minister Karl Nehammer attends a news conference in Vienna

Österreichs bisheriger Innenminister Karl Nehammer bekommt neue Aufgaben.

(Foto: LEONHARD FOEGER/REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Gunnar Herrmann

Nachrichten kompakt

Karl Nehammer soll Österreichs neuer Kanzler und ÖVP-Chef werden. Nach den Rücktritten von Schallenberg und Kurz stellt sich die konservative Partei neu auf. Nehammer wird der dritte Regierungschef in wenigen Wochen. Sein Kabinett baut er massiv um. Schallenberg wird im Zuge der Rochade wieder Außenminister - den Posten hatte er zuvor schon unter Kanzler Kurz innne. Der ehemalige Berufssoldat und langjährige Parteifunktionär Nehammer ist im Unterschied zu Schallenberg bestens in der ÖVP vernetzt. Zum Artikel

Exklusiv- Britta Haßelmann soll Fraktion der Grünen führen. Sie könnte am Dienstag gewählt werden und soll die Fraktionsspitze zusammen mit Katharina Dröge übernehmen. Es dürfte keine leichte Aufgabe werden - doch Haßelmann blickt ihr entspannt entgegen. "Ich habe große Lust, die Grünen nach 16 Jahren Opposition in dieser neuen Rolle zu vertreten", sagt sie der SZ. Zum Artikel

Der letzte Held von Bern ist tot. Horst Eckel war der einzige noch lebende Weltmeister der legendären Fußballmannschaft, die 1954 in Bern den ersten WM-Titel für Deutschland errungen hatte. Nun ist Eckel im Alter von 89 Jahren gestorben. Zum Artikel (SZ Plus)

"Ich habe das Vertrauen in die Polizei verloren". Zum ersten Mal tagt der Untersuchungsausschuss zu den rassistischen Morden in Hanau vom 19. Februar 2020 öffentlich. Gehört werden im hessischen Landtag Angehörige der Ermordeten. Zum Artikel

"Wellenbrecher" ist Wort des Jahres. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache bekannt. Auf Platz zwei und drei landeten "SolidAHRität" und "Pflexit". Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das Wichtigste zum Coronavirus

Wieler: "Wir haben keine Zeit zu verlieren - keinen einzigen Tag". Trotz sinkender Inzidenzen in den vergangenen Tagen mahnt der Präsident des Robert-Koch-Instituts bei der Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Spahn zur Vorsicht. Baden-Württemberg führt eine Personen-Obergrenze bei Großveranstaltungen ein. Mediziner kritisieren die Corona-Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels als nicht weitgehend genug. Nachrichten aus Deutschland

Letzter gemeinsamer Auftritt von Wieler und Spahn. Fast zwei Jahre waren Spahn und Wieler ein Gespann in der Pandemie. Werden Männer, die solche Zeiten zusammen durchstehen müssen, automatisch auch Freunde? Bei ihrem letzten gemeinsamen Auftritt am Freitag zeigt sich: werden sie nicht. Zum Artikel (SZ Plus)

Polen und Schweiz wieder Hochrisikogebiete. Von Sonntag an müssen Ungeimpfte, die aus den beiden Ländern nach Deutschland einreisen, zehn Tage in Quarantäne. Südafrika verzeichnet auffällig viele Infektionen mit der Omikron-Variante bei Kindern. Google-Mitarbeiter sollen weiterhin im Homeoffice bleiben - eigentlich wollte das Unternehmen seine Mitarbeiter weltweit ab 10. Januar wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren lassen. Internationale Nachrichten

Das hat heute viele interessiert

Kanzlerschaft im Schnelldurchlauf. Großer Zapfenstreich für Angela Merkel: Die Ehrung zum Abschied nach 16 Jahren im Amt entwickelt sich beim Blick auf die Ehrengäste zu einem kleinen Film über Höhen und Tiefen einer Regierungszeit. Zum Artikel (SZ Plus)

Das weiß man über die neue Coronavariante Omikron. Entgeht die neue Mutante des Coronavirus Impfungen und PCR-Tests? Ist sie gefährlicher als Delta? Und hätte man die Entstehung verhindern können? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Zum Artikel (SZ Plus)

Unfreundliche Botschaft aus dem Kreml. Russlands Militäraufmarsch an der Grenze zur Ukraine beunruhigt die Nato. Selbst eine Invasion wird nicht ausgeschlossen. Präsident Putin erhebt Anschuldigungen gegen Kiew. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Sprach Franz Kafka Bairisch? Der Schriftsteller, dessen Werke zur Weltliteratur zählen, gilt als ein Meister der klassischen deutschen Sprache. Nun hat ein Sprachwissenschaftler herausgefunden, dass Kafkas Ausdrucksweise in Prag anders klang als bisher vermutet. Zum Artikel (SZ Plus)

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