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Missbrauchsfall: Der versiegelte Campingwagen in Lügde.

(Foto: dpa)

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Von Magdalena Pulz

Der Tag kompakt

EXKLUSIV Lügde-Täter war mutmaßlich schon als Jugendlicher übergriffig. Welche Rolle spielte der 34-jährige Mario S. im Missbrauchsfall in Lügde? Die Anklage zeichnet das Bild eines eigenständig agierenden Sexualstraftäters. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 162 Einzeltaten vor. Von Jana Stegemann, Britta von der Heide und Ralf Wiegand

Neuwahl in der Bundestagsfraktion der SPD findet am Dienstag statt. Das hatte die Vorsitzende Andrea Nahles nach dem Debakel der SPD bei der Europawahl angekündigt. Damit zieht die Parteichefin ohne Not alle Pfeile auf sich, kommentiert Nico Fried. Der Druck auf ihre Kritiker wächst, selbst einen Kandidaten zu stellen. Ex-Parteichef Schulz schließt eine Kandidatur aus. Zu den Einzelheiten

Boris Johnson muss sich vor Gericht verantworten. Der frühere britische Außenminister soll vor dem Brexit-Referendum falsche Angaben über britische Zahlungen an die EU gemacht haben. Der Konservative ist der Favorit für die Nachfolge von Premierministerin Theresa May.

Berlusconi steigt bei Pro Sieben Sat 1 ein. Das von dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten kontrollierte Unternehmen Mediaset übernimmt fast zehn Prozent von Pro Sieben Sat 1. Damit ist der Konzern der größte Anteilseigner der Münchner Senderkette. Mehr dazu

Abgeordnetenwatch veröffentlicht Hunderte Lobbykontakte der Bundesregierung. Ein Minister sticht durch "auffallend viele" Kontakte zu Interessenvertretern hervor: Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Die von der Transparenzplattform aufgeführten Treffen und Telefonate seien jedoch nur die "Spitze des Eisbergs". Bekannt sind sie, weil die Opposition danach gefragt hat. Zur Nachricht

"Lieber Gott, pass gut auf Niki auf". Nach dem Tod des früheren österreichischen Formel-1-Fahrers Niki Lauda, wird erstmals ein Ex-Sportler im Wiener Stephansdom öffentlich aufgebahrt. Zur Totenmesse wurden 300 Ehrengäste erwartet, darunter auch Prominenz. Zu den Bildern

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Dass es in Österreich passiert, ist bezeichnend." Luigi Toscanos Porträts von Holocaust-Überlebenden in Wien wurden mit Hakenkreuzen beschmiert und zerschnitten. Ein Gespräch über zögerliche Polizisten, Solidarität und das "helle Österreich". Interview von Oliver Das Gupta

Eine Klimapolitik, die alle verschont, verdient diesen Namen nicht. Union und SPD unterliegen der Illusion, sie könnten den Klimaschutz so organisieren, dass er keinem wehtut. Davon sollten sie sich schnell verabschieden. Kommentar von Michael Bauchmüller

Gewerkschafter und Sozialdemokrat Fritz Schösser ist tot. Kaum einer verkörperte die internen Kämpfe und Widersprüche der SPD so wie er. Fritz Schösser starb im Alter von 71 Jahren. Nachruf von Kassian Stroh

SZ-Leser diskutieren​

Wie kommt die SPD aus dem Tief? Die meisten Leser fordern: Raus aus der Groko. Doch thebonepeople schreibt, die SPD stecke "schon zu tief in dem Loch". Ein "radikaler Bruch mit der Vergangenheit" sei der einzige Ausweg: "SPD und Linke müssen zusammen eine neue soziale, demokratische und modern-linke Partei gründen." H.P.Schreck meint, die SPD müsse "einfach mal die Arbeit machen" und dürfe sich "bei strittigen Themen nicht dauernd ausbremsen lassen". Diskutieren Sie mit uns.