Carrie Fisher

Sie ist das ewige Sternenmädchen: Bekannt wurde Carrie Fisher 1977 als Prinzessin Leia in "Star Wars". Da sie in dem Weltraumabenteuer die einzige große Frauenrolle spielte, war Leia Identifikationsfigur für Millionen weiblicher "Star-Wars"-Fans. Ihre Schauspielkarriere begann Carrie Fisher bereits zwei Jahre früher an der Seite von Warren Beatty in dem Film "Shampoo". Danach spielte sie in mehr als zwei Dutzend Hollywood-Filmen mit, zum Beispiel "Blues Brothers" und "Harry und Sally". Sie war auch als Autorin tätig. Sie veröffentlichte acht Bücher, meist autobiographische Romane, in denen sie ihre Drogen- und Alkoholsucht, aber auch ihre bipolare Störung verarbeitete. In diesem Jahr erschien ihre Autobiografie. Darin enthüllte Carrie Fisher, dass sie am "Star Wars"-Set mit ihrem Kollegen Harrison Ford eine Affäre gehabt hatte. Ihre Rolle als Leia ließ die Schauspielerin nie ganz los: Im siebten "Star-Wars"-Film "Das Erwachen der Macht", der im vergangenen Jahr in die Kinos kam, spielte sie noch einmal die Prinzessin. Er war sowohl eine Heimkehr, als auch das Eingeständnis, dass sie, trotz ihrer Bücher und Rollen in anderen Filmen, für viele noch immer Leia ist. Im neuesten Film, der vor wenigen Tagen in den Kinos startete, hat die Prinzessin auch einen kleinen Auftritt - allerdings als digital verjüngtes Computermodell. Carrie Fisher starb mit nur 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes.

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Bild: imago/United Archives 28. Dezember 2016, 09:552016-12-28 09:55:30 © SZ.de/feko/doer/jobr/cag/odg/afis