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München heute:"Sagen Sie jetzt nichts" zur Kommunalwahl / Coronavirus

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Wir haben Dieter Reiter (SPD), Kristina Frank (CSU) und Katrin Habenschaden (Die Grünen) gebeten, politische und persönliche Fragen zu beantworten - ganz ohne Worte.

(Foto: Schellnegger)

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Katrin Habenschaden ist mit einer Stofftasche voller Accessoires ins SZ-Hochhaus gekommen - Baustellenhelm, Hammer, ein Zollstock, Theaterschminke. Und ein Ziegelstein, der aber dann doch nicht zum Einsatz kommt. Kristina Frank hat sich schon einmal das Dirndl angezogen, im Gepäck befinden sich aber auch noch die Rocker-Lederjacke, eine Kostümjacke und diverse Spielsachen. Dieter Reiter sieht auf den ersten Blick aus wie immer, die Luftgitarre muss als Requisite reichen. Der Oberbürgermeister wird aber später sein Sakko ausziehen und wilde, nachdenkliche oder auch erleichterte Posen einnehmen.

Fototermin im SZ-Hochhaus an der Hultschiner Straße - es gilt, die drei aussichtsreichsten Kandidaten für das Münchner Oberbürgermeisteramt als Personen kennenzulernen. Wie präsentieren sie sich ganz ohne Worte, wenn ihnen in Anlehnung an die aus dem SZ-Magazin bekannte Rubrik "Sagen Sie jetzt nichts" Fragen gestellt werden? Am Start: Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD), Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) und die Fraktionsvorsitzende Katrin Habenschaden (Grüne).

Es ist das erste Mal seit den Tagen des ersten Nachkriegs-OB Thomas Wimmer, dass ein Dreikampf um das höchste Amt in der Münchner Kommunalpolitik stattfindet. An diesem Sonntag diskutieren Reiter, Habenschaden und Frank von 11 Uhr an bei der Podiumsdiskussion der Süddeutschen Zeitung im Residenztheater, warum sie das Amt behalten oder erobern wollen (Livestream unter www.sz.de/kommunalwahl). Bislang haben SPD und CSU diesen Wettbewerb allein unter sich ausgetragen. Bei recht eindeutiger Tendenz: Mit Erich Kiesl hat es nur ein einziges Mal ein Christsozialer auf den Chefposten im Rathaus geschafft, von 1978 bis 1984. Alle anderen Oberbürgermeister hatten ein SPD-Parteibuch - von Wimmer über Hans-Jochen Vogel, Georg Kronawitter (der Vorgänger wie Nachfolger Kiesls war) und Christian Ude bis zum aktuellen Amtsinhaber Reiter. Ude fuhr dabei Ergebnisse bis 66,8 Prozent ein (2008), Vogel kam 1966 sogar auf 78 Prozent. Derart eindeutige Ergebnisse erwartet allerdings am 15. März 2020 niemand.

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