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Tourismus und Corona:"Es gibt nichts Frustrierenderes als ein leeres Hotel"

Das Mandarin Oriental hatte Glück: Im Frühjahr und Sommer belegte ein Gast mit umfangreicher Begleitung monatelang gleich mehrere Etagen.

(Foto: Stephan Rumpf)

In der Pandemie haben viele Hoteliers das gleiche Problem wie so manche Münchner Mieter: Sie können sich ihre Unterkunft nicht mehr leisten. Mit welchen kreativen Ideen Hotels versuchen, durch die Krise zu kommen.

Von Franz Kotteder

Noch vor einem Jahr war die Stimmung in der Branche eher so wie Anno 1896 in Klondike, Kanada. Wer ordentlich Spielgeld für Immobilien hatte, der investierte nicht in Münchner Mietwohnungen, sondern in Hotels. Was ist schon eine Quadratmetermiete von monatlich 18 Euro, wenn man für ein kleines Zimmer 150 Euro pro Nacht bekommen kann? Jahr für Jahr wuchs die Zahl der Hotelbetten in der Stadt um bis zu 6000, an die 50 neue Hotels kamen jährlich hinzu. Die Folge war eine Entwicklung, die auch vom Hotel- und Gaststättenverband in der Stadt immer wieder heftig beklagt wurde. Da sei eine Blase am Wachsen, die irgendwann platzen müsse.

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