Geschichte:Kalenderblatt 2016: 1. Juli
Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 1. Juli 2016:
Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 1. Juli 2016:

Cambridge (dpa) - Das Ozonloch über der Antarktis scheint sich langsam zu schließen. Rund drei Jahrzehnte nach dem Verbot der ozonzerstörenden Chemikalien gebe es Hinweise darauf, dass ein Regenerationsprozess eingesetzt hat und sich die Ozonschicht stabilisiert.

Bauwerke aus Stahlbeton sind wesentlich empfindlicher als sie aussehen. Unterwegs mit einem Prüfer - und seinem Hämmerchen.
In einem öffentlichen Aufruf fordern mehr als hundert Nobelpreisträger den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft. Die Wissenschaftler erheben schwere Vorwürfe gegen Greenpeace.

Der Wasserspiegel des Toten Meeres sinkt und sinkt. Um es zu retten, müssten die zerstrittenen Anrainerstaaten endlich an einem Strang ziehen. Nun wollen sie das Rote Meer anzapfen - das bringt wohl weitere Probleme.

Die mehr als 100 Unterzeichner eines offenen Briefes schreiben, nur so lasse sich die Welternährung sichern. Sie werfen Organisationen wie Greenpeace ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor.

Paris (dpa) - Ende einer spekakulären Mission: Die Raumsonde "Rosetta" soll nach mehr als zwölf Jahren im All am 30. September auf dem Kometen "Tschuri" landen. Dort tritt sie in den ewigen Winterschlaf, wie Europas Raumfahrtagentur Esa in Paris mitteilte.

Moskau (dpa) - Die russisch-europäische Raumsonde ExoMars hat die Hälfte ihres Weges zum Roten Planeten ohne Schäden zurückgelegt. "Bisher läuft alles planmäßig", sagte Europas Raumfahrtchef Jan Wörner am Rande von Gesprächen mit der russischen Partnerbehörde Roskosmos in Moskau.
Hamburg (dpa/tmn) - Leben und sterben auf dem Mars: Das Action-Rollenspiel "The Technomancer" spielt auf dem roten Planeten. Hauptfigur ist der namensgebende Technomancer.
Bonn (dpa/tmn) - Die "Volksverschlüsselung" für E-Mails ist da. Das vom Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SiT) entwickelte Verschlüsselungssystem ermöglicht mit wenigen Klicks den Ende-zu-Ende-verschlüsselten Versand von E-Mails.
Grefrath (dpa/tmn) – Man kennt das ja: Die Brandung sieht auf dem Foto längst nicht so spektakulär aus wie in der Realität, auf dem Bild von der Mohnblumenwiese entdeckt man eine unschöne Zigarettenschachtel. Auf den ersten Blick ärgerlich, sind solche Makel aber kein Drama.
Berlin (dpa/tmn) - Wer Flüchtlingen helfen möchte, kann sich über eine App bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung informieren. Zusammen mit dem Bundesfamilienministerium bietet sie die neue App "Willkommen bei Freunden" an: Die Helfer in spe können angeben, wo und wie sie unterstützen wollen.
Berlin (dpa/tmn) - Je nach Hersteller kommen neue Computer mal mit mehr, mal mit weniger vorinstallierten Programmen auf den Markt. Sie nehmen im besten Fall nur Platz auf der Festplatte weg, im schlimmsten Fall spielen sie zusätzliche Werbung ein oder sind sogar ein Sicherheitsrisiko.
Bonn (dpa/tmn) - Nach Vodafone ermöglicht auch die Telekom Handygespräche über WLAN-Hotspots, wenn der Netzempfang etwa in Gebäuden zu schlecht oder an einem Ort gar kein Netz verfügbar ist.
Berlin (dpa/tmn) - viele Nutzer von Facebook mögen Live-Videos. Das Problem an der Sache: Sobald irgendjemand aus der Freundesliste oder von Fanseiten, denen man folgt, etwas sendet, gibt es eine Benachrichtigung.
Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 30. Juni 2016:

London (dpa) - Der Zwergplanet Ceres besitzt weniger Eis und mehr Salze als erwartet. Das schließen zwei Forscherteams aus Aufnahmen der US-Raumsonde "Dawn", die den Zwergplaneten zwischen Mars und Jupiter seit März 2015 umkreist.
Eve Stenson hat vor einem Jahr an der Tagung teilgenommen. Die Plasma-Physikerin war zunächst skeptisch.
Jürgen Kluge, einst Deutschland-Chef von McKinsey, leitet seit Januar den Stiftungsvorstand.

Noch bis vor kurzem schienen Teilchenphysiker mit ihren Modellen festzustecken. Bringt die Entdeckung von Higgs-Teilchen und Gravitationswellen den Durchbruch zu einer neuen Physik?
Vinton Cerf hat die Kommunikation grundlegend geändert. Heuer ist er zu Gast bei den Nobelpreisträgern.
Fraunhofer ISE-Leiter Eicke Weber nahm einst an der Tagung teil. Es war der Wendepunkt seiner Karriere.
Thomas Fehm promoviert über Optoakustik. In Lindau erhielt er vergangenes viele Impulse - und eine Einladung.
Die Tagung unterstützt seit Jahren Schulunterricht und stellt Inhalte zur Verfügung. Jedes Jahr besucht auch ein Nobelpreisträger eine Schule. Dieses Jahr ist es Stefan Hell.
Frühstücksteilchen: In der Quantenphysik leistet Österreich Spitzenforschung - und stellt dies bei der Tagung in Lindau bereits beim Frühstück unter Beweis.

Der Marsrover "Curiosity" hat in Gesteinsproben Manganoxid entdeckt. Weil für die Entstehung dieses Minerals Sauerstoff und Wasser notwendig sind, ist es wahrscheinlich, dass einst beides vorhanden war.

Wissenschaftler wollen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen und damit das Klima retten. Doch das "Carbon Capture and Storage"-Verfahren ist hoch umstritten.
Immer wieder kommt es vor, dass Patienten aufgrund kritischer Medizin-Berichte Therapien abbrechen oder Medikamente absetzen. Manche bringen sich dadurch sogar in Lebensgefahr. Wäre es deshalb besser, Probleme zu verschweigen?
Die Menschen in Europa wollen Glyphosat nicht. Auch wenn es schlicht falsch ist, das Herbizid per se als böses Krebsgift zu verurteilen: Brüssel sollte den Willen der Bürger akzeptieren.

Leipzig (dpa) - Für den RoboCup sieht Hannes Hinerasky ganz optimistisch schwarz-weiß. Denn bei der Fußball-Weltmeisterschaft der intelligenten Roboter werden die Teams erstmals einem so gefärbten Ball hinterherjagen - statt wie bisher einem roten.

Im Osten Indiens trafen Blitze in nur zwei Tagen fast 100 Menschen, Bangladesch zählt seit Jahresbeginn 261 Todesfälle durch Gewitter. Das könnte mit dem Klimawandel zu tun haben - aber auch Armut spielt eine Rolle.

Berlin (dpa) - Verbraucher sollen künftig leichter erkennen können, ob eine Pfandflasche mehrfach verwendet wird oder nicht. 42 deutsche Handelsunternehmen und Getränkehersteller gabe eine entsprechende "freiwillige Selbstverpflichtung" ab.
Berlin (dpa/tmn) - Feine Kratzer auf dem Smartphone-Display sind ärgerlich, aber unter Umständen noch reversibel. Nutzer können erst einmal versuchen, die optischen Macken mit Zahnpasta in den Griff zu bekommen, rät das Medienportal "Handysektor.de". Diese enthält Schleifpartikel, die die Kratzer unter Umständen eliminieren.
Promontory (dpa) - Mit viel Krach und einem hellen Feuerstrahl hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa zum zweiten Mal den Antrieb für die nach ihren Angaben leistungsfähigste Rakete der Welt getestet. Der Probedurchlauf des Antriebs der Rakete "Space Launch System" in der Wüste des US-Bundesstaats Utah sei erfolgreich verlaufen, teilte die Nasa mit. Ende 2018 soll die "SLS" erstmals einen unbemannten Testflug mit der Raumkapsel "Orion" absolvieren. "Orion" soll in Zukunft Menschen zum Mond, zu Asteroiden und vielleicht sogar zum Mars bringen.
Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 29. Juni 2016:

... der von Pharmafirmen registrierten klinischen Studien stehen für andere Forscher zur Verfügung. Das ist erschreckend wenig.
Giftige Feuerfische fühlen sich im Mittelmeer immer wohler. Innerhalb eines Jahrs haben sie fast die gesamte Südostküste Zyperns erobert. Sind sie irgendwie zu stoppen?

Eine vollautomatische Falle will das Zählen von Stechmücken erleichtern - und sie dadurch bekämpfen. Schon bald könnten sogar gezielt einzelne Arten gefangen werden - zum Beispiel Tiere mit dem Zika-Virus.

Straßen und Bahngleise könnten sich in Solar-Kraftwerke verwandeln - dank millimeterdünner Photovoltaik-Beläge, die sich wie Teppichboden verlegen lassen.

Anne Glover war oberste EU-Wissenschaftsberaterin. Mit dem Brexit befürchtet die schottische Biologin verheerende Folgen für die Forschung im Vereinigten Königreich.
Ein bisschen Shampoo bleibt immer in der Flasche, egal ob man sie schüttelt oder auf den Kopf stellt. Eine neuer Kunststoff könnte das nun ändern.
Los Alamos (dpa) - Der Mars hatte wahrscheinlich früher eine sauerstoffreiche Atmosphäre. Das schließen Forscher aus dem Nachweis von Manganoxid im Marsgestein. Das Mineral forme sich unter sauerstoff- und wasserreichen Bedingungen, argumentieren Experten vom Los Alamos National Laboratory im US-Staat New Mexico. Sie stellen ihre Beobachtungen im Fachblatt "Geophysical Research Letters" vor. "Curiosity" hatte Mineraladern im Sandstein des Planeten per Laser analysiert, die geologisch dem jungen Mars zugeordnet werden können.

Pasadena/Los Alamos (dpa) - Der Mars hatte wahrscheinlich einst eine sauerstoffreiche Atmosphäre. Das schließen Forscher aus dem Nachweis von Manganoxid im Marsgestein.

Limassol/Plymouth (dpa) - Die exotischen und giftigen Rotfeuerfische fühlen sich wegen der steigenden Wassertemperaturen im Mittelmeer immer wohler.
Frankfurt (dpa/tmn) - Golf ist langweilig und für alte Männer, lautet ein verbreitetes Vorurteil. "Dangerous Golf" straft solche Ansichten Lüge. Zwar muss der Ball auch bei diesem etwas anderen Golfspiel am Ende eingelocht werden. Auf dem Weg dorthin wird jedoch eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
Cupertino (dpa/tmn) - Das wars für das Thunderbolt-Display: Die Kombination aus 27-Zoll-Bildschirm und Notebookdock wird künftig nicht mehr angeboten. Das hat das Unternehmen Apple gegenüber "imore.com" erklärt.
Bonn (dpa/tmn) - Sowohl beim mobilen als auch beim stationären Internet klaffen die versprochenen und die tatsächlichen Datenübertragungsraten oft weit auseinander. Wie weit, visualisiert die Bundesnetzagentur nun mit Hilfe einer neuen Online-Landkarte auf der Seite Breitbandmessung.de.
Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 28. Juni 2016:

Stanford (dpa) - Im dürregeplagten Kalifornien gibt es einer Studie zufolge deutlich mehr Grundwasser als angenommen - jedoch tief in der Erde. Allein im Central Valley seien die unterirdischen Süßwassermengen mit 2700 Kubikkilometern fast dreimal so groß wie bisher geschätzt, berichten Geologen der Stanford University in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").

Der Permafrost in der Arktis geht zurück und setzt große Mengen Kohlendioxid und Methan frei. Welche Folgen haben diese Emissionen für das Weltklima?