Es ist still geworden um die Wirtschafts- und Finanzkrise, die so lange die Schlagzeilen beherrscht hat. Haben wir das Schlimmste bereits überstanden? Fünf Tage lang gehen wir dieser Frage nach - dort, wo sich die Mächtigen versammeln: in Davos. Vom 23. bis 27. Januar 2013 treffen sich Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, Unternehmer, Nobelpreisträger und viele andere einflussreiche Menschen in dem Schweizer Ort zum World Economic Forum (WEF). Und beraten über die Zukunft der Weltwirtschaft.
Es ist bemerkenswert, mit wie viel Optimismus das Treffen der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft in Davos begann. Doch je länger das Weltwirtschaftsforum dauert, desto größer ist die Irritation vieler Teilnehmer über die Zuversicht. Die EZB habe der Politik doch nur Zeit gekauft, heißt es. Die Gefahr sei groß, dass die Politiker sie nicht nutzten.
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Die Gewichte in der globalen Wirtschaft verschieben sich. Die USA und Europa stecken in der Krise. China wächst rasant, afrikanische Staaten holen gegenüber westlichen Industrienationen auf. Diese Entwicklungen lassen sich auch beim Weltwirtschaftsforum beobachten - an der Herkunft der Teilnehmer. Ein interaktiver Überblick, woher die Mächtigen seit 1990 nach Davos reisen.
Von Lutz Knappmann und Johanna Fuldamehr...
Investor George Soros widmet sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos seinem Lieblingsfeind, Deutschland. Merkels Kurs sei falsch, ein internationaler Währungskrieg möglich.
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Ist das Ende der Krise in Sicht? Mario Draghi gibt sich beim Treffen der Wirtschaftslenker in Davos erstaunlich zuversichtlich: Schon im Sommer könnte die Konjunktur wieder anziehen, sagt der Chef der Europäischen Zentralbank. Doch da gibt es noch ein großes "Aber".
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Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos debattieren die Mächtigen über die Entwicklung der Weltwirtschaft. Ist das Schlimmste der Krise überstanden? Was kommt noch auf uns zu? Deutsche Manager antworten.
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Kein Wort zu Camerons Europa-Kritik: In ihrer Rede vor der Wirtschafts- und Polit-Elite konzentriert sich Kanzlerin Merkel auf Gemeinsamkeiten und wirtschaftspolitische Themen. Ihre Vorschläge zur Aufgabe weiterer nationaler Souveränitäten dürften dem Briten allerdings kaum schmecken.
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Bundeskanzlerin Merkel hat Notenbanken auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos davor gewarnt, mit gezielten Eingriffen die Wechselkurse zu beeinflussen. Zugleich verteidigt sie die Rolle der EZB und den deutschen Exportüberschuss. Auf die europakritischen Worte des britischen Regierungschefs Cameron geht sie nicht ein.
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Vorreiter bei Erfindergeist und Wirtschaftskompetenz? Diesen Status hat Europa nach Ansicht des britischen Premiers David Cameron verloren. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos übt er erneut heftige Kritik an der Staatengemeinschaft - und skizziert eine Zukunft der EU als Wirtschaftsverbund.
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IWF-Chefin Lagarde ruft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos dazu auf, nicht nachzulassen, um die Weltwirtschaft in Balance zu bringen. "Wir haben den Kollaps aufgehalten. Wir sollten den Rückfall vermeiden. Wir dürfen uns nicht ausruhen." Nach der Wachstumsprognose des IWF steht der Euro-Zone auch 2013 eine Rezession bevor.
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JP-Morgan-Chef Dimon will kein Sündenbock sein. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gibt er zwar zu, dass Banken während der Finanzkrise Fehler gemacht hätten - aber nicht so schlimme wie andere. Er meint: "Das Leben geht weiter."
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Ist das Schlimmste wirklich schon überstanden? Vor einem Jahr beherrschte die Angst um den Euro die Diskussionen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Inzwischen hat sich die Stimmung gedreht - das neue Ziel: die Welt verbessern.
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