Wasserball ist eine schwimmende Mischung aus Handball und Rugby: Je sieben Spieler pro Mannschaft versuchen viermal acht Minuten lang, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Dabei dürfen sämtliche Körperteile zum Einsatz kommen - allerdings ist nur dem Torwart erlaubt, den Ball mit der Faust zu schlagen. Weil das Becken mindestens 1,80 Meter tief sein muss, müssen sich die Spieler über die gesamte Dauer aus eigener Kraft über Wasser halten. Wasserball wurde Ende des 19. Jahrhunderts in England als "water polo" erfunden und war bereits bei den zweiten modernen Spielen im Jahr 1900 im Programm. Seitdem ist die Sportart olympische Disziplin, seit 2000 auch für Frauen.
Wer ein guter Wasserballer sein will, muss kräftig sein: Die Athleten bewegen sich permanent vor und zurück - und das mit einem besonderen Schwimmstil. In der Abwehr gilt es, den Gegner mit allen erlaubten Mitteln zu traktieren. Zur Not helfen auch kleine Tricks, die unter Wasser kaum zu sehen sind. Die Geheimnisse der Sportart im SZ-Video.
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