Frauenärzte sind etabliert - aber Männerärzte? Der Münchner Gregory B. wollte immer ein Kind, doch es klappte jahrelang einfach nicht. Bis er sich eines Tages endlich überwindet und in eine Klinik geht.
Von Florian Haamannmehr...
Meinung
Für Kinder ist das Wissen um die eigenen Wurzeln wichtig, um die eigene Persönlichkeit auszubilden. Das Gericht in Hamm hat in diesem Wissen nun die Rechte der Kinder von Samenspendern gestärkt. Die Politik sollte das Urteil zum Anlass nehmen, endlich rechtliche Klarheit für die Spender zu schaffen.
Ein Kommentar von Wolfgang Janischmehr...
Sie heißen Kini, Joop und Wasi und ihr Erbgut lagert tiefgefroren in kleinen Plastikröhrchen. Warum spenden Männer ihren Samen? Wie werden sie ausgesucht? Und wer wählt für Paare mit Kinderwunsch den passenden Spender aus? Zu Besuch in einer Münchner Samenbank.
Von Lena Jakatmehr...
Die Samenzelle stammt vom Vater, die Eizelle ist aus den Zellen von zwei Frauen zusammengesetzt: Mit der "Drei-Eltern-IVF" können bestimmte Krankheiten beim Kind verhindert werden. In Großbritannien könnte die umstrittene Technik bald Realität werden.
Von Christina Berndtmehr...
Die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik ist neu entbrannt. Mit seiner 30 Seiten langen Verordnung, die den Ablauf der Gen-Untersuchungen regeln sollte, stößt Gesundheitsminister Bahr auf heftige Kritik. Sogar aus den eigenen Reihen. Der Behindertenbeauftragte der Regierung ist in großer Sorge.
Von Christina Berndtmehr...
Es ist eine Achterbahn der Gefühle. Wenn Paare sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden und die Schwangerschaft ausbleibt, kann das zu starken seelischen Belastungen führen. Nur wenige Ärzte sind richtig ausgebildet, um den Mann und die Frau kompetent zu beraten.
Von Wiebke Rögenermehr...
Retortenbabys kommen häufiger mit Fehlbildungen zur Welt als natürlich gezeugte Babys. Doch das liegt weniger an der künstlichen Befruchtung im Labor als an den Eltern.
Von Christina Berndtmehr...
Pro Spende gibt es 80 bis 100 Euro, und das ganz steuerfrei - das schnelle Geld bedeutet aber auch unbekannte biologische Kinder. Wieso geht der 28-jährige Student Ben zur Samenspende, wie läuft die Spende ab und wie geht er mit dem Gedanken um, Vater zu werden und nicht zu wissen von wem?
Von Vanessa Vumehr...jetzt.de
Als eine 17-jährigen Israelin starb, gaben die Eltern ihre Organe zur Transplantation frei. Auch ihre Eizellen ließen sie entnehmen - um sie selbst einzufrieren.
mehr...
Dass ein Mensch mit Segelohren psychisch mehr leiden soll als einer mit unerfülltem Kinderwunsch, klingt wie Hohn. Einerseits. Doch andererseits ist Kinderlosigkeit oft auch ein selbstgewähltes Schicksal. Warum es zweifelhaft ist, wenn sich der Staat an den Kosten künstlicher Befruchtung beteiligt.
Ein Kommentar von Charlotte Frankmehr...
Kritiker werfen ihr Egoismus und mangelndes Verantwortungsbewusstsein vor: In der Schweiz hat eine 66-Jährige nach einer künstlichen Befruchtung Zwillinge entbunden und damit eine hitzige Debatte über späte Mutterschaft ausgelöst. Noch ist über die Frau nur bekannt, dass sie als Pastorin gearbeitet hat - doch mit ihrer Anonymität könnte es bald vorbei sein.
Von Wolfgang Koydl, Zürichmehr...
18 Jahre lang schlummerte die befruchtete Eizelle einer Israelin im Eis. Nun ist das Baby zur Welt gekommen - und hat schon zwei jüngere Schwestern.
mehr...
Zwei unfruchtbare Paare kämpften in Österreich darum, mithilfe gespendeter Eizellen und Spermien ein Kind bekommen zu dürfen. Vergeblich: Das Gesetz, das ihnen das verbot, verstößt nicht gegen die Menschenrechte, wie nun der Europäische Gerichtshof in Straßburg entschied. Der Richterspruch ist auch für Deutschland relevant.
mehr...
Für manche Frau ist die Eizelle einer Fremden die letzte Hoffnung auf Nachwuchs. Doch eine solche Schwangerschaft bedeutet offenbar ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind.
Von Christina Berndtmehr...
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat festgestellt, dass Erbgut-Tests an Embryonen (PID) in einem begrenzten Rahmen zulässig sein sollten. Das wird den Kritikern der PID missfallen.
Von Patrick Illingermehr...
Israelische Mediziner haben eine ungewöhnliche Methode getestet, um Frauen zu einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung zu verhelfen: Clowns. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.
mehr...
In der Frage nach Verbot oder Zulassung der PID kommt man sich innerhalb der Regierungskoalition oder der Bundestagsfraktionen nicht näher. Dafür wächst die Zustimmung zu einem zweijährigen Moratorium.
mehr...
Geht es nach der FDP, dürfen Embryonen schon aussortiert werden, wenn nur die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung besteht. So offen hat sich lange niemand in Deutschland vom Embryonenschutz abgekehrt.
Von Charlotte Frankmehr...
Ist PID eine angemessene Hilfe für Eltern, die sich vor allem gesunde Kinder wünschen? Die Untersuchung von Embryonen ist umstritten, weil niemand sagen kann, ob ein Gendefekt wirklich zu einer Krankheit führt.
Von Katrin Blawatmehr...
Embryos, die durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, lassen sich auf bestimmte genetische Eigenschaften testen, bevor sie der Mutter eingesetzt werden.
mehr...
Darf man Embryonen mit genetischen Defekten aussortieren? Der Bundesgerichtshof klärt, ob es einem Arzt erlaubt ist, befruchtete Eizellen zu untersuchen, bevor er sie einsetzt.
Von Wolfgang Janischmehr...
Das Kind der Rostockerin wird seinen Vater nie kennenlernen. Und wenn schon? Das aktuelle Urteil greift auf, was man heute unter Befruchtung versteht - und unter Familie.
Von Violetta Simonmehr...
Frauen mit Kinderwunsch vertrauten ihm, Fußballstar Pele auch: Jetzt wird der Spezialist für künstliche Befruchtung Roger A. verdächtigt, 53 Frauen vergewaltigt zu haben.
mehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.