Der TV-Moderator Jon Stewart greift den Demokraten vor den Kongresswahlen mit einer Anti-Tea-Party-Demo unter die Arme. Im Gegenzug darf er Barack Obama in seiner "Daily Show" interviewen - und den US-Präsidenten nach Herzenslust in Bedrängnis bringen.
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Michael König
Meister der medialen Mimikry: Der amerikanische Late-Night-Moderator Jon Stewart hat die politische Satire neu erfunden - und führt mit "Earth - The Book" jetzt sogar die amerikanische Bestseller-Liste an.
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Tobias Moostedt und Jan Füchtjohann
Mitt Romney kann sich nach seinem klaren Sieg in Florida wieder als Favorit im Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur fühlen. Der Multimillionär hat alte Stärken geschickt genutzt, seine guten Manieren vergessen und sich in einigen Punkten verbessert. Allerdings ist Romney noch nicht ganz am Ziel. Fünf Lehren aus der Florida-Vorwahl.
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Matthias Kolb, Tampa
Stephen Colbert mischt den US-Wahlkampf gerade mächtig auf. Der TV-Satiriker macht sich selbst zum Kandidaten, holt sich den bissigen Jon Stewart an seine Seite - und führt mit einer virtuos inzenierten Kampagne den Amerikanern vor, wie absurd viele Wahlkampfregelungen sind. Der lange ausgeschiedene Herman Cain spielt dabei eine wichtige Rolle.
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Matthias Kolb, Washington
Fox News gilt als Sprachrohr der konservativen Landbevölkerung in den USA und ist einer der wichtigsten Bausteine im Imperium von Medien-Mogul Rupert Murdoch. Jetzt beweist eine Studie: Wer den Unfug des Senders anschaut, der verblödet tatsächlich.
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Cornelius Pollmer
Streit im Lager der Republikaner: Während eine dritte Frau den aussichtsreichen Präsidentschaftsbewerber Herman Cain sexueller Anzüglichkeiten beschuldigt, hat der den wahren Schuldigen ausgemacht. Es handle sich um seinen Rivalen Rick Perry, der eine Schmutzkampagne gegen ihn fahre. Perry gibt die Schuld an einen dritten Favoriten weiter.
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Wolfgang Jaschensky
Werber gegen Gangster, ein aufgeräumter Musical-Star als Gastgeber und ein noch aufgeräumterer Charlie Sheen: In Los Angeles wurden die wichtigsten Fernsehpreise der Welt verliehen - auch Größen der Kinowelt wie Kate Winslet und Martin Scorsese konnten sich freuen.
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Die Emmy-Verleihung hatte stolze Gewinner: Dazu gehörte die bereits mehrfach ausgezeichnete Serie Mad Men, aber auch Kate Winslet und Martin Scorsese - die sonst eher in Leinwand-Produktionen für Furore sorgen.
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Wer fordert Barack Obama heraus? Sarah Palin winkt ab: Die Tea-Party-Ikone erklärte nach monatelanger Wahlkampf-Tour, sie wolle nicht als Präsidentschaftskandidatin der Republikaner antreten. An schrillen Bewerbern mangelt es der "Grand Old Party" trotzdem nicht. Ein Überblick in Bildern.
Wie keine andere hat sie es verstanden, die vielen kleinen und großen Tragödien
in ihr Fernsehstudio zu holen. Einfühlsam entlockte sie ihren berühmten und ganz normalen Gästen große Bekenntnisse. Nun hört Oprah Winfrey nach 25 Jahren auf.
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Reymer Klüver
Die USA haben sich eine Schuldenbremse verordnet, doch geholfen hat das nicht: An diesem Montag wird sie gerissen. Schuld ist vor allem die Blockade der Republikaner. Doch der Staatsbankrott wird die Vereinigten Staaten nicht ereilen - erstmal.
Video
Eine ausgebeulte Unterhose, eine nackte Brust: Der US-Politiker Anthony Weiner wollte anzügliche Fotos via Twitter an Internetbekanntschaften verschicken, doch versehentlich zeigte er sie der ganzen Welt. Nach etlichen Verschleierungsversuchen gab der ambitionierte New Yorker Demokrat schluchzend und stammelnd alles zu.
Von
Michael König
Joseph Mitchell war der Wegbereiter des New Journalism und einer jener genialischen Autoren, die Großes schrieben, um dann zu verstummen: Seine Texte aus den ersten Jahren beim "New Yorker" gibt es nun endlich auf Deutsch.
Von
Andrian Kreye
Jon Stewart moderiert die Academy Awards. Doch er ist kein Komiker mehr, sondern längst eine Nachrichtenquelle für junge Amerikaner.
Ein Porträt von
Jürgen Schmieder
Ob Blues Brothers, Mike Myers oder Tina Fey: Wer in den USA comedymäßig auch nur irgendetwas taugt, hat hier sein Spaßhandwerk gelernt. Ein Besuch in der Schule der Klassenclowns.
Von
Jan Füchtjohann
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Nach einem der erbittertsten Kongress-Wahlkämpfe der US-Geschichte hat es ein populärer US-Politkomiker geschafft, mit seiner "Rallye zur Wiederherstellung der Vernunft" Volksfeststimmung nach Washington zu bringen.
Der US-Komiker Jon Stewart versammelt 200.000 Menschen in Washington, um der Hysterie der rechten Tea Party die Stirn zu bieten. Die Polit-Clowns wollen die Demokratie retten - und Satire wird zur patriotischen Pflicht.
Von
Reymer Klüver, Washington
Reden, bis der Arzt kommt: Die ARD sendet immer mehr Talkshows und ist auch noch stolz darauf. Erstes Opfer des Overkills: der Zuschauer.
Von
Hans-Jürgen Jakobs
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Die amerikanische Comedy-Industrie beteiligt sich rege am Wahlkampf von Obama und McCain - und weist sogar Ähnlichkeiten auf: Nicht Inhalte, sondern Personen stehen im Vordergrund.
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Gökalp Babayigit
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Die amerikanische Comedy-Industrie beteiligt sich rege am Wahlkampf von Obama und McCain - und weist sogar Ähnlichkeiten auf: Nicht Inhalte, sondern Personen stehen im Vordergrund.
Von
Gökalp Babayigit
Besser als Harald Schmidt und "Tagesschau": Comedy Central zeigt Jon Stewarts preisgekrönte "Daily Show" und stellt sie ins Netz. Gute Entscheidung.
Von
C. Matthäus
Am Sonntag werden in Los Angeles die Oscars verliehen - und die Welt rätselt, wer mit einem Academy Award geehrt wird. Noch bleibt genug Zeit für Spekulationen.
Von
Tobias Kniebe