Wie lebt es sich in der Ungewissheit? Im Film "Standing on the Edge of the World", der nun den Hauptpreis beim Münchner Dokumentarfilmfestival gewonnen hat, gibt der Kanadier Sylvain L'Espérance afrikanischen Migranten eine Stimme. Er zeigt, was sie antreibt, wie sie scheitern und dennoch nicht aufgeben.
Von Irene Helmesmehr...
Simulierte Erschießungen oder die Drohung, Angehörige zu vergewaltigen - die mutmaßlichen Hintermänner der Anschläge vom 11. September 2001 möchten öffentlich berichten, wie sie vom US-Geheimdienst CIA gefoltert wurden. Doch der Militärrichter in Guantanamo hat das untersagt.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Nahrungsentzug und Tritte: Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Todesstrafe gegen den mutmaßlichen Entführer von Cleveland verhängt werden kann. Der 52-Jährige soll seine Opfer vergewaltigt und zu Schwangerschaftsabbrüchen gezwungen haben. Er ist außerdem der Vater des Kindes, das eines seiner Opfer in Gefangenschaft zur Welt brachte.
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Menschenrechtler feiern das Urteil als bahnbrechend: Der ehemalige General Ríos Montt ist zu 80 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im Bürgerkrieg in Guatemala hatte er die Ermordung Tausender Indios befohlen. Erstmals wird damit ein früherer Staatschef im eigenen Land wegen Völkermordes verurteilt.
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Zehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins gehören Menschenrechtsverletzungen im Irak zum Alltag. Einem Amnesty-Bericht zufolge zwingt die Regierung Gefangene unter Folter zu Geständnissen. Die Menschenrechtsorganisation macht dafür auch die USA verantwortlich.
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War die Folter in irakischen Gefängnissen wirklich das Werk einzelner US-Soldaten? BBC und "Guardian" erheben schwere Vorwürfe gegen Ex-Verteidigungsminister Rumsfeld und Ex-CIA-Chef Petraeus. Sie sollen über zwei eigens installierte Offiziere stets im Bilde gewesen sein.
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Niederlande im Oranje-Fieber \\\ Mode für Reinigungskräfte \\\ Arbeiter vor rauchender Ziegelfabrik \\\ und mehr, ständig aktualisiert
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Deutschland liefert mehr als 150 Panzer nach Indonesien - und geht mit dem Geschäft intransparenter um als die Regierung in Jakarta. Während Menschenrechtler von einem "falschen Signal" sprechen, fragen sich Sicherheitsexperten in Südostasien: Warum braucht ein Insel- und Regenwaldstaat ausgerechnet Panzer, die für das offene Feld ausgelegt sind?
Von Johannes Kuhnmehr...
Im Nordkaukasus müssen Gefangene alltäglich grausame Folter erleiden. Das geht aus einem Bericht des Europarats hervor. Die russische Regierung stimmte dessen Veröffentlichung überraschenderweise zu - und gelobt Besserung.
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Als Obama US-Präsident wurde, wollte er die Praktiken der CIA unter seinem Vorgänger nicht prüfen lassen. Ein Thinktank hat nachgeforscht und wirft George W. Bush in einer 577-Seiten-Studie vor, Folter gebilligt zu haben. Auch Obama wird von den Experten kritisiert.
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Die Verluste der Armee von Syriens Machthaber Assad sind groß. Doch für den schmutzigen Teil des Bürgerkriegs - für Mord, Folter und Vergewaltigung - sind hauptsächlich Milizionäre verantwortlich. Die bekommen jetzt offizielle Uniformen. Und Hilfe aus Teheran.
Von Tomas Avenarius, Kairomehr...
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nennt 27 syrische Gefängnisse, in denen die Geheimdienste regelmäßig Menschen foltern soll. Dies zeige klar "eine staatliche Politik der Folter und Misshandlung".
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Weder Essen noch Schlaf: Die angeklagten Mitglieder der Punkband "Pussy Riot" beschweren sich über Folter in der Haft. Die Justiz wehrt sich gegen die Vorwürfe - und startet bereits die nächste Anklage. Dem bekannten Blogger Alexej Nawalny droht jahrelange Haft.
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Statt des Trash-Formats "Dschungelcamp" zeichnet die Jury des begehrten Grimme-Preises 2013 die "Wetten, dass..?"-Parodie von "Switch", "Der Turm" und den "Tatortreiniger" aus. Am Abend erhalten die Preisträger ihre Trophäen.
Die Gewinner des Grimme-Preises.mehr...
Neue Enthüllungen belasten Ägyptens Militär schwer: Während und nach der Mubarak-Ära sollen Soldaten noch selbst im Krankenhaus äußerst brutal gegen Demonstranten vorgegangen sein. Menschenrechtler ziehen Vergleiche zu Kriegsverbrechen.
Von Johannes Kuhnmehr...
Erneut sind in Papua-Neuguinea zwei Frauen tagelang gefoltert und dann hingerichtet worden, weil sie jemanden verhext haben sollen. Menschenrechtler kritisieren, der Vorwurf Hexerei werde oft nur als Vorwand genutzt - um Gewalt gegen Frauen zu rechtfertigen.
Von Felicitas Kockmehr...
Der Hungerstreik im US-Gefangenenlager Guantánamo weitet sich aus: 92 der 166 Häftlinge verweigern die Nahrungsaufnahme, ein Anwalt erhebt Vorwürfe gegen das Wachpersonal. Die Obama-Regierung indes hat sich offenbar damit abgefunden, das Gefängnis auf Kuba noch auf Jahre hinaus zu betreiben.
Von Johannes Kuhnmehr...
George W. Bush war einst der unbeliebteste US-Präsident - nun ehrt ihn Amerika mit einer großen Gedenkbibliothek und blickt milde auf sein Erbe. Zumal Obama den Krieg gegen den Terror mit den Mitteln fortführt, die ihm sein Vorgänger hinterließ.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Anerkannt haben die USA den Internationalen Strafgerichtshof nie, doch jetzt will Washington das Gericht plötzlich unterstützen - mit Kopfgeld auf den ugandischen Rebellenführer Kony. Kritiker vermuten hinter der Hilfe vor allem strategisches Kalkül.
Von Tobias Zickmehr...
Die Schwierigkeit dieser "Tatort"-Folge: Der Autor muss eine beklemmende Geschichte und gleichzeitig den Abschied von Nina Kunzendorf erzählen. Das gelingt. Die Gewaltszenen im Jugendgefängnis sind auch ohne Blutlachen greifbar und seine Kommissarin bekommt ein kleines Denkmal. Nach dem Abspann bleibt der Zuschauer dennoch verloren zurück.
Von Holger Gertzmehr...
Geld wird nicht gezählt, sondern gewogen: Der weltweite Handel mit Kokain erwirtschaftet Milliarden. Roberto Saviano beschreibt in seinem neuen Buch "Zero Zero Zero" die Wege der Droge. Er hält sie für einen Motor der Globalisierung.
Von Henning Klüvermehr...
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