Gesine Lötzsch und Klaus Ernst haben den Inhalt des Briefes an den Máximo Líder möglicherweise nie richtig gekannt. Ein Computer in der Parteizentrale unterzeichnete automatisch das Schreiben der beiden Parteivorsitzenden. Die Diskussion in der Linken über die Richtigkeit des Briefes geht indessen weiter.
Er gilt als "Máximo Líder" - doch Anführer der kommunistischen Partei Kubas mag Fidel Castro nicht mehr sein. Er habe das Amt bereits vor vier Jahren abgegeben, sagte der 84-Jährige in Havanna. Kurzmeldungen im Überblick
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Seine öffentlichen Auftritte sind seit einer Operation vor vier Jahren selten geworden, doch jetzt sprach Fidel Castro eine Stunde im Fernsehen - und ging wieder auf seinen alten Feind USA los. Der betagte Revolutionsführer wirkte im Trainingsanzug fit und gutgelaunt.
Kuba hat mit der Internetenzyklopädie Ecured.cu eine staatskonforme Variante der Wikipedia ins Netz gestellt - und zeigt dort eine ganz eigene Wirklichkeit.
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Peter Burghardt
Besuche ausländischer Würdenträger waren für Castro imageträchtige Anlässe. Die Gäste hatten unterschiedliche Gründe: Papst Johannes Paul II., Jimmy Carter, Gerhard Schröder, Wladimir Putin und Mohammed Chatami ...
Nach fast einem halben Jahrhundert geht die Ära Castro in Kuba zu Ende. Der kubanische Staatschef kündigte seinen Rücktritt vom Präsidentenamt und der Armeeführung an.
Kubas "máximo líder" hat der plötzlichen Regierungsumbildung seines Bruders Raúl Castro überraschend seinen Segen erteilt - und die entlassenen Minister kritisiert.
Der kubanische Ex-Präsident zeigt sich munter, ein US-Gesandter will sich mit der Junta in Birma treffen und Justizministerin Zypries setzt sich für die doppelte Staatsbürgerschaft ein.
Gerade eben wurde erstmals der Nationalfeiertag ohne den Maximo Lider gefeiert. Nun meldet sich Fidel Castro zu Wort: Sein Bruder Raúl berate sich mit ihm über alle wichtige Staatsangelegenheiten.
Die Dokumente lesen sich wie ein billiger Krimi: Der US-Geheimdienst CIA wollte in den 60-er Jahren den kubanischen Präsidenten Fidel Castro töten lassen. Man versuchte es mit den unterschiedlichesten Methoden - doch alle versagten.
Zum ersten Mal seit mehr als vier Jahrzehnten hat der kubanische Staatschef vorübergehend die Macht aus der Hand gegeben: Wegen einer schweren Erkrankung übertrug er die Amtsgeschäfte auf seinen Bruder Raul.
Der kubanische Präsident Fidel Castro befindet sich einem spanischen Zeitungsbericht zufolge nach drei fehlgeschlagenen Operationen in einem ernsten Zustand.
Die Ära von Castro I. schien vorbei, als 2008 Castro II. den schwer kranken Fidel ersetzte. Doch plötzlich taucht Castro I. immer dann irgendwo auf, wenn sich anderswo etwas tut. Und die Parteizeitung "Granma" nennt Fidel Castro wieder Chefkommandant.
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Peter Burghardt
Kubas Revolutionsführer im Ruhestand, Fidel Castro, feiert an diesem Samstag seinen 85. Geburtstag - und muss mit ansehen, wie sein Bruder das von ihm geschaffene System langsam aber sicher demontiert: Raúl Castro reformiert die Wirtschaft und gewährt Reiseerleichterungen. Dem Máximo Líder soll das überhaupt nicht gefallen.
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Sebastian Schoepp
So gut wie tot oder gut erholt? Die Frage nach der Gesundheit des Diktators ist zu einem morbiden Spiel geworden, das auch in den USA inzwischen Kontroversen auslöst.
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Peter Burghardt
Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro gesteht ein, dass das kubanische Wirtschaftsmodell nicht funktioniert. Damit stellt er sich hinter die Reformen seines Bruders Raúl.
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Hannah Beitzer
Die Reden beim kubanischen Revolutionsfeiertag klangen kryptisch und nicht nach Veränderung. Ex-Staatspräsident Fidel Castro sprach nicht. Trotzdem rätselt Kuba, warum El Comandante plötzlich wieder in Militärkluft auftritt.
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Peter Burghardt
Israels Premier Benjamin Netanjahu entschuldigt sich in den USA für ein Lob für Fidel Castro. Sehr peinlich einerseits - sehr realpolitisch andererseits.
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Peter Münch, Tel Aviv
Abgemagert, aber vergnügt zeigte sich Kubas ehemaliger Staatschef Fidel Castro beim Besuch eines Wissenschaftsinstitut in Havanna - es ist der erste Auftritt des erkrankten 83-Jährigen seit Jahren.
Über Fidel Castros Rücktritt wurde immer wieder spekuliert, seit er die Geschäfte vor 20 Monaten vorübergehend seinem Bruder Raúl übertrug. "Ohne Dramatik" hat er nun den Rückzug angetreten: Ein leiser Abschied des Maximo Lider.
Von
Peter Burghardt