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Beisetzung:Fidel Castro in Santiago de Cuba beigesetzt

Die Asche Castros hat eine mehr als 1000 Kilometer lange Reise durch ganz Kuba hinter sich. Nun hat er dort seine Ruhe gefunden, wo die Revolution einst begann.

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Fidel Castro's Ashes Buried In Santiago De Cuba

Quelle: Getty Images

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Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist am Sonntag in Santiago de Cuba beigesetzt worden. Er hat damit dort seine letzte Ruhe gefunden, wo 1953 die Revolution begann. Die Zeremonie fand im engsten Kreis statt und war streng von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Soldaten in weißer Galauniform und mit schwarzem Trauerflor brachten die Urne des früheren Präsidenten zum Friedhof.

Castro war am 25. November im Alter von 90 Jahren gestorben. Mit der Beisetzung endet eine neuntägige Staatstrauer in Kuba.

People watch the cortege carrying the ashes of Cuba's former President Fidel Castro drive toward Santa Ifigenia cemetery in Santiago de Cuba

Quelle: REUTERS

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Tausende Menschen waren am Sonntagmorgen gekommen, um die Asche Fidel Castros auf ihrem Weg zur Beisetzung zu begleiten. Sie standen am Straßenrand und sangen die Nationalhymne, als die Wagenkolonne langsam vorbeifuhr.

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Das ganze Wochenende lang hatten Zehntausende die Chance genutzt genutzt, noch einmal Abschied vom kubanischen Revolutionsführer zu nehmen. Sie gingen schon am Samstagnachmittag in Santiago de Cuba auf die Straße, schwenkten Fahnen und riefen "Ich bin Fidel, ich bin Fidel".

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Die Urne des kubanischen Revolutionsführers wird auf dem Friedhof Santa Ifigenia in Santiago de Cuba bestattet. Dort sind auch der Dichter und Nationalheld José Martí und der Anführer der kubanischen Unabhängigkeitsbewegung, Carlos Manuel de Céspedes, beigesetzt. 1979 wurde der Friedhof zu einer Nationalen Gedenkstätte erklärt.

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Ein Militärfahrzeug hat die Urne Castros in den vergangenen vier Tagen durch das ganze Land gefahren. In fast allen Städten zog die Prozession große Menschenmassen an.

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Um einen letzten Blick auf die Urne Castros zu erhaschen, kletterten einige Menschen sogar auf Häuser oder Bäume.

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Doch nicht nur in großen Städten wie Santiago de Cuba, das als Wiege der kubanischen Revolution gilt, kamen die Menschen scharenweise herbei. Besonders in ...

People wait for the arrival of the caravan carrying the ashes of Cuba's late President Fidel Castro in Contramaestre

Quelle: REUTERS

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... ländlichen Regionen zog die Prozession riesige Menschenmassen an. Viele Straßen waren über mehrere Kilometer von wartenden und trauernden Menschen gesäumt.

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In der kubanischen Stadt Las Tunas warten vier Schulmädchen auf die Ankunft des Jeeps mit der Urne Castros.

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Auch die Straßen von Holguin waren voll mit Menschen. Der Wagen mit der Urne (drittes Fahrzeug im Bild) wurde während seiner viertägigen Reise durch das Land ständig von mehreren Sicherheitsfahrzeugen eskortiert.

Memorial Tribute  For Fidel Castro Held In Santiago De Cuba

Quelle: Getty Images

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Am Samstagabend fand eine letzte große Gedenkfeier vor der Beisetzung statt. Es kamen unter anderen der venezolanische Präsident Nicolás Maduro, der bolivianische Staatschef Evo Morales und die brasilianischen Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und Dilma Rousseff sowie die Fußballlegende Diego Maradona.

Fidel Castro ashes in Santiago de Cuba

Quelle: dpa

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Nach dem Tod von Fidel Castro sollen in Kuba keine Denkmäler für den kubanischen Revolutionsführer errichtet werden. Er habe ausdrücklich angeordnet, dass weder Monumente für ihn gebaut noch Straßen oder Institutionen nach ihm benannt werden sollen, sagte sein Bruder und Nachfolger Raúl Castro bei der Trauerfeier. "Der Revolutionsführer hat jeden Personenkult abgelehnt und war darin bis in seine letzte Lebensstunde konsequent."

© SZ.de/dpa/ap/vit/sks

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