Franco, pizzaiolo egiziano nel suo locale Pizzeria La Stiva
Einwanderer erzählen

"Wir Ägypter machen gute Pizza, und dafür gibt es einen Grund"

Sie sind Fremde und doch zu Hause in Europa. Einwanderer aus Russland, Brasilien und Ägypten erzählen von ihrem Weg nach München, Paris und Mailand. Es sind verworrene Wege, oftmals steinig - und immer spannend.

Eine Kooperation der SZ mit Le Monde, Paris, und La Stampa, Turin

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Online-Umfrage zu Deutschlands Rolle in Europa

Arrogant, dominant, autoritär

Handelt Deutschland in Europa eher als pragmatischer Retter oder machthungriger Peiniger? Mehr als 7000 Leser von "Le Monde", "The Guardian", "El País" und "La Stampa" haben online ihre Gedanken über Deutschland und Angela Merkel mitgeteilt. Die Tendenz: Je südlicher das Land, umso harscher die Meinungen.

Von Mark Rice-Oxley, The Guardian

Deutsche Kritik an Merkels Europapolitik

Einzelkämpfer gegen den Kurs der Kanzlerin

Geht es um Außen- und Europapolitik, so herrscht in Deutschland eine erstaunliche Einigkeit. Ausländische Beobachter wundern sich, wieso der Euro-Kurs von Kanzlerin Merkel hierzulande mehr oder weniger kritiklos gebilligt wird. Dabei gibt es sie, die Skeptiker. Die SZ porträtiert drei Denker und ihre Thesen.

Von Thomas Kirchner

Germany's Chancellor Merkel briefs the media after an informal European Union leaders summit in Brussels
Bundestagswahl

Europa schaut auf Deutschland

Überaus gespannt sehen auch die Partnerländer in der EU dem Ausgang der Wahl am 22. September entgegen. Sie zweifeln nicht am Sieg von Kanzlerin Merkel, doch sie hoffen auf etwas anderes: Mehr Einfluss der Sozialdemokraten auf die Europapolitik.

Von Cécile Chambraud, Miguel González, Stefano Lepri und Michael White

Alt-Bundespräsident Weizsäcker

"Wir sind ein gutes Vorbild"

Richard von Weizsäcker glaubt nicht, dass Deutschland sich zum neuen Hegemon in Europa aufschwingen wird. Die Bundesrepublik habe aus der Vergangenheut gelernt, so der Alt-Bundespräsident im Gespräch mit der SZ. Die Brüsseler Institutionen hält er aber für ein Problem.

Angela Merkel Bundeskanzlerin
Bundeskanzlerin Merkel im Europa-Interview

"Es darf keine verlorene Generation geben"

Bundeskanzlerin Angela Merkel nennt die Jugendarbeitslosigkeit vor dem Gipfel am Mittwoch das "vielleicht drängendste europäische Problem". Im Interview mit der SZ und fünf weiteren europäischen Zeitungen bietet sie den Partnerländern die Hilfe Deutschlands beim Umbau ihrer Ausbildungssysteme an. Vom Kurs der Haushaltskonsolidierung will sie nicht abweichen.

Von Stefan Kornelius

Konjunktur Wirtschaft Wachstum Euro Europa 03:42
Global betrachtet zur Schuldenkrise

Stoppt die miese Euro-Stimmung!

Die Unzufriedenheit in Europa wächst messbar. Europafeindliche Parteien erleben immer mehr Zuspruch. Für die Politiker der Mitgliedsländer muss das ein Warnschuss sein. Ein Videotalk mit Stefan Kornelius.

Computereinsatz im Gymnasium
Computer in der Grundschule

Kleine Dopaminheads

In England und Amerika werden Computer schon in der Grundschule eingesetzt. Bei uns ist das verpönt. Falscher Ansatz, findet unsere Autorin. Hier ihre Langzeitbeobachtung.

Von Kristin Rübesamen

Gutachten

Hochschulen müssen internationaler werden

Deutschland braucht dringend Fachkräfte aus dem Ausland, sagen viele Experten. Um dem Mangel abzuhelfen, müssten auch die deutschen Hochschulen viel ausländerfreundlicher werden, fordert der Aktionsrat Bildung in seinem neuen Gutachten.

Zukunft Europas

Brief an die neuen Generationen

Die Damen und Herren in den europäischen Insitutionen glauben, man könne die Bürger mit Vernunft an die Union heranführen. Währungsstabilität, Defizitreduktion, reiner und perfekter Wettbewerb. Aber dieses Europa langweilt die Menschen zu Tode - es fehlt ihm Phantasie und Poetik.

Von Camille de Toledo

Flashmob 'Kuess mich Berlin'
Fernbeziehungs-Quiz

Scusa Amore, the connection is gerade schlecht

Er arbeitet in Paris, sie lebt in London - eine europäische Fernbeziehung ist heutzutage keine Seltenheit. Die Kommunikation läuft über Facebook und Skype, doch was genau sagen sich solche Paare eigentlich? Verstehen Sie die spanischen, englischen und italienischen Liebes- und Streitsätze? Ein Video-Quiz.

Arbeiten im Ausland

So bewerben Sie sich in Europa

Ob man der großen Liebe folgen oder einfach nur einen Tapetenwechsel will: Viele Menschen bewerben sich um einem Job in einem anderen Land. Die Bewerbungen unterscheiden sich mitunter deutlich.

Die wichtigsten Fragen und Antworten von Verena Wolff

Studieren in Europa

Fünf Alternativen zu Erasmus

Erasmus ist Schwarzbrot, die Sahnehäubchen gibt's woanders. In anderen Stipendien und Förderangeboten steckt einiges, was das Bildungsprogramm der EU nicht zu bieten hat. Fünf Tipps, um Europa auch ohne Erasmus kennenzulernen.

Von Sabrina Ebitsch

Heideschule
Bildung im Ausland

Statussymbol Frühstück

Ein Deutscher in Warschau, ein Spanier in Paris, ein Franzose in Berlin: Wenn Korrespondeten ihre Kinder in fremden Ländern zur Schule schicken, sind Verwirrungen an der Tagesordnung. Im besten Fall lernen auch die Eltern ein bisschen dazu.

SZ kooperiert mit europäischen Zeitungen

Hier Jobwunder, dort Massenarbeitslosigkeit

Was machen polnische Studenten, die sich die Uni nicht leisten können? Welche Branchen können Spaniens Wirtschaft voranbringen? Lesen Sie hier interessante Beiträge aus den SZ-Partnermedien in der Originalsprache.

Eine Linksammlung

Liebe in Europa

"Bei uns geht es zu wie in Babel"

Wie funktioniert eine Beziehung, wenn man noch nicht einmal in derselben Sprache streiten kann? Wo sollen die Kinder aufwachsen? Was passiert, wenn fehlendes Toilettenpapier zum Kulturschock wird? Fünf Paare berichten von ihren Erfahrungen mit grenzübergreifender Liebe.

Freisinger Dom Schmuckbild
Boomregion Freising und Erding

Zu viele freie Jobs

In den Landkreisen Freising und Erding in Bayern herrscht praktisch Vollbeschäftigung, die Arbeitlosenquote ist die niedrigste in Deutschland. Doch das bringt auch Probleme.

Von Kerstin Vogel, Freising

Reform der Arbeitsämter; Bundesagentur für Arbeit
Reform der Arbeitsvermittlung

Wo das deutsche Jobwunder herkommt

Noch vor wenigen Jahren galt Deutschland als der kranke Mann Europas. Heute staunen die Nachbarländer über die geringe Arbeitslosigkeit hierzulande. Wie kommt's? Das deutsche Jobwunder hat Kehrseiten.

Von Thomas Öchsner

Bildung in Europa

Deutschland - jammern auf hohem Niveau

Im europaweiten Vergleich gelten die Deutschen bei Themen wie Ausbildung, Jobsuche oder Jugendarbeitslosigkeit als Musterschüler. "Wir nehmen gar nicht wahr, wie gut es uns geht", sagt SZ-Außenpolitikchef Stefan Kornelius. In die Besserwisserrolle darf Deutschland aber nicht schlüpfen.

Gemeinschaftswährung

Auch in der Krise wollen die Deutschen den Euro behalten

Viele halten hierzulande die Einführung der Gemeinschaftswährung zwar für einen Fehler. Doch mit rechtspopulistischer Euroskepsis kann man in Deutschland keine Wahlen gewinnen.

Von Niklas Schenck

Bildungsstreik
Bologna-Prozess

Baustelle Bachelor

Weniger Semester, problemlos studieren im Ausland - eigentlich sollte die Bologna-Reform das Studentenleben in Europa erleichtern. Doch nicht alle Erwartungen wurden in der Praxis erfüllt.

Fragen und Antworten zum Bologna-Prozess von Johann Osel

Doktorhut, Universität, Uni
Bildung in Europa

Wie die Universität zur Massenware wurde

Rechenzentrum statt Rhetorik, Leistungspunkte statt Latein: Die Bildung hat sich in Europa über Jahrhunderte gewandelt. Heute ist vieles einfacher, aber nicht alles besser als früher.

Eine Bildungsgeschichte Europas von Burkhard Müller

Teaser Europa Umfrage
Interaktive Umfrage

Wie sicher ist Ihr Arbeitsplatz?

Machen Sie mit: Auf dieser interaktiven Karte entsteht ein Stimmungsbild aus ganz Europa - wo haben die Leute Angst um ihren Job? Wo sehen die Menschen eine Chance für Ihre Karriere? Tragen Sie Ihre Meinung ein und sehen Sie das Resultat.

Students take their seats for the diploma ceremony at Harvard University in Cambridge 02:38
Bildung in Europa

Deutschland - jammern auf hohem Niveau

Im europaweiten Vergleich gelten die Deutschen bei Themen wie Ausbildung, Jobsuche oder Jugendarbeitslosigkeit als Musterschüler. "Wir nehmen gar nicht wahr, wie gut es uns geht", sagt SZ-Außenpolitikchef Stefan Kornelius. In die Besserwisserrolle darf Deutschland aber nicht schlüpfen.

Europas Bürger und die Krise

"Wir müssen uns neu erfinden"

Seit mehr als einem Jahr halten die Schulden die Europäische Union im Würgegriff, Not-Gipfel und Sparbeschlüsse wechseln einander ab. Doch was bedeutet die Union heute für ihre Bürger? Menschen aus Italien, Polen, Deutschland und Großbritannien erzählen, wie sie in Europa leben.

Protokolle: Tonia Mastrobuoni, Cornelius Pollmer, Marta Piatkowska und Sam Jones