Bürgerabstimmung über Namensänderung der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße
1968

Ein Lob des Antiautoritären

Mit dem Attentat auf meinen Vater Rudi Dutschke war das Ende der 68er-Bewegung besiegelt. Doch bis heute sind die Nachwirkungen der Studentenrevolte von einst zu spüren.

Gastbeitrag von Marek Dutschke

1968 - Attentat auf Rudi Dutschke

Linke Gene

Hosea-Che, Polly-Nicole und Rudi-Marek heißen die Kinder von Rudi und Gretchen Dutschke. Wie die drei heute über ihren Vater, Sprengstoff im Kinderwagen und den CSU-Landesgruppenchef denken.

Von Lars Langenau

Demonstrationen nach Attentat auf Dutschke
50 Jahre später

Was von 1968 geblieben ist

War alles umsonst? Die Ideale und Utopien von damals werden aufleben, wenn die Enkel und Urenkel der Achtundsechziger beschließen, die Trumps und Gaulands, die Spießer von heute, nicht mehr auszuhalten.

Kommentar von Heribert Prantl

Facebook chief Zuckerberg testifies to lawmakers after data hijacking scandal
SZ Espresso

Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Anhörung Zuckerbergs, Konflikt zwischen USA und Russland, Dobrindt und der Islam.

Von Dorothea Grass

WEST GERMANY. 1968. Rudi DUTSCHKE, leader of the SDS, speaks during a meeting.
Attentat auf Rudi Dutschke

Schüsse auf die Revolution

Vor fünfzig Jahren wurde Rudi Dutschke bei einem Attentat in Berlin von drei Kugeln getroffen und lebensgefährlich verletzt. Es war der Anfang vom Ende der Studentenrevolte von 1968.

Von Lars Langenau

Rudsi Dutschke bei Vietnam-Demonstration
Prantls Blick

Wie 1968 der Aufruhr in die Provinz kam

Die tödlichen Schüsse auf Ohnesorg und Dutschke und der Protest in den Universitätsstädten waren in der oberpfälzischen Kleinstadt Nittenau ganz weit weg. Aber dann kam der Aufruhr. Genauer gesagt: ein Aufrührer.

Die politische Wochenvorschau von Heribert Prantl

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland
Studentenbewegung

Wie Rudi Dutschke Jesus Christus pries

Der Journalist Ulrich Chaussy hat die Biografie des Studentenführers erweitert - und dokumentiert Rudi Dutschkes Bezug zum Christentum.

Rezension von Rainer Stephan

Studentenrevolte

Was von 1968 bleibt

Gretchen Dutschke, die Frau des legendären Studentenführers Rudi, hat ein erhellendes Buch geschrieben. Es ist eine Mischung aus ihrer eigenen Biografie und dem Versuch, zu erklären, auf was die 68er "stolz sein dürfen".

Rezension von Lars Langenau

Peter Willy Brandt âÄ°ltester Sohn von Rut und Willy Brandt Deutschland Berlin Willy Brandt Haus
Sohn von Willy Brandt

"Die SPD ist Opfer des neoliberalen Globalisierungskonzeptes"

Peter Brandt, Sohn des früheren Kanzlers Willy Brandt, provozierte seinen Vater schon vor 1968 als Trotzkist und in der APO. Ein Gespräch über die SPD, Nationalbewusstsein und Renitenz.

Interview von Lars Langenau

Gretchen Dutschke gross
SZ-Magazin
Gretchen Dutschke im Interview

"Rudi wollte der Rechten etwas von links entgegenstellen"

Gretchen Dutschke war die große Liebe von Rudi Dutschke, der Galionsfigur der 68er. Im Gespräch zieht sie Bilanz über ihr Leben, Pegida, die Grünen und die sexuelle Revolution.

Von Lars Langenau

SZ-Magazin
Gretchen Dutschke im Interview

"Das war meine Idee mit der Kommune"

Gretchen Dutschke, die Frau des Aktivisten Rudi Dutschke, schildert die früheren Machtkämpfe innerhalb der Linken, die schweren Jahre nach dem Attentat - und erklärt, was von Achtundsechzig geblieben ist.

Interview: Lars Langenau, SZ-Magazin

Mitglieder der Kommune 1, 1967 15 Bilder
Kommune 1

Revolution am Bettrand

Thomas Hesterberg machte 1967 das legendäre Foto der Kommune 1, auf dem die Bewohner ihre nackten Hintern der Kamera entgegenstrecken. Tatsächlich ging es dort gar nicht so freizügig zu. Wir zeigen weitere, bislang unveröffentlichte Bilder.

Von Christian Mayer

60 Jahre Bundesrepublik - RAF-Terror
68er-Bewegung

Wie aus friedlichem Protest Terror wurde

Teile der Revolte von 1968 beließen es nicht beim Aufbegehren. Ihre Aktionen gipfelten im linken Terrorismus.

Von Olivia Kortas

Vietnam Demonstration Rudi Dutschke Erich Fried
68er-Bewegung

"Verrohung ist eine falsche Vorstellung von Freiheit"

Sozialphilosoph Oskar Negt im Gespräch über den Tod von Benno Ohnesorg, die Studentenbewegung von 1968 - und ob ihm die AfD und Trump den Optimismus ausgetrieben haben.

Interview von Lars Langenau, Hannover

Twiggy, 1970 11 Bilder
Mode der 68er

Vom Protest zur Selbstinszenierung

Kurze Röcke, zerrissene Jeans, fransige Haare statt kunstvoller Haarspray-Frisuren. Ende der sechziger Jahre sorgt das Äußere der Jugend für einen Aufschrei in der Gesellschaft. Manches ist heute wieder hip.

Von Kerstin Lottritz

Dutschke,Vietnam-Demo Berlin
68er-Bewegung

"Ein Angriff auf unsere Generation"

Den Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 erlebte Tom Koenigs als Dammbruch. Bald endet für den Grünen die politische Laufbahn - einem der letzten 68er. Hat sich der Marsch durch die Institutionen gelohnt?

Von Thomas Hummel, Berlin

Student Ohnesorg bei Anti-Schah-Demo erschossen
68er Bewegung

Die wilden 67er

Der Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 war der Auftakt dessen, was wir heute als "68er Bewegung" kennen. Er verwandelte den Protest der linken Studenten in eine breite antiautoritäre Revolte, die ganz Deutschland erfasste.

Von Norbert Frei

Gedenken an Benno Ohnesorg, 1967
68er-Bewegung

"68 hat die Gesellschaft bis in ihre Tiefe verändert"

Wolfgang Kraushaar gilt als Chronist der 68er-Bewegung. Ein Interview über das, was die Studentenrevolte vor 50 Jahren auslöste, was geblieben ist und warum sich die AfD so stark an dieser Generation abarbeitet.

Interview von Lars Langenau, Hamburg

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Leserdiskussion

68er-Bewegung - was bleibt?

1968 ist für viele Symbol für Aufbruch in eine bessere Welt. Ihre Gegner wittern in dem Marsch der revoltierenden Studenten durch die Institutionen ein riesiges Umerziehungsprojekt. Was also haben wir 50 Jahre nach dem Tod von Benno Ohnesorg wirklich den 68ern zu verdanken?

Polizisten tragen Demonstranten weg, 1967
Jugendrevolte 1967/68

Abseits der ausgetretenen Veteranenpfade

Eckard Michels rekonstruiert den Schahbesuch 1967 - und ermöglicht so einen neuen Blick auf das folgenreiche Jahr.

Rezension von Werner Bührer

Porträt

Blattgold

Über Jahrzehnte hat Martin Welke Deutschlands größte Sammlung zur Zeitungsgeschichte zusammengekauft. Aber ohne Geldgeber wird die Welt seinen Schatz aus Blei und Druckerschwärze nie zu sehen bekommen.

Von Willi Winkler

Intellektuellengeschichte

Kluger Bürokrat

Der junge deutsche Historiker Danilo Scholz erforscht in Paris den Nachlass des Hegel-Kenners Alexandre Kojève, der in der Frühgeschichte der Europäischen Union eine Schlüsselrolle spielte. In der Volksbühne Berlin stellte Scholz erste Ergebnisse vor.

Von Gustav Seibt

Deutsche Geschichte

"Demokratie ist kein Deckchensticken"

Von den K-Gruppen bis zum Auswärtigen Amt: Maos Lehren fanden im Westen keinen Anklang, seine Sprüche schon.

Von Willi Winkler

50 Jahre "Zur Sache Schätzchen"

Revolte überall

Das Jahr 1968 hatte nicht nur in München einiges zu bieten

Von Karl Forster

Wolf Biermann
Literatur

Wolf Biermanns Autobiografie müsste eigentlich "Ich Ich Ich!!!" heißen

In seiner Autobiografie entsorgt der Liedermacher kühl so manche Weggefährten, Freunde und eigene Parolen von einst.

Buchkritik von Willi Winkler