Hirschhörnlkopf, 1515 Meter

Die Fakten

Die Tour auf den Hirschhörnlkopf ist eine regelrechte Genusswanderung. Grödel sind nicht vonnöten, da der Weg am Sonnenhang so gut wie nie glatt ist - Schneeschuhe empfehlen sich jedoch im oberen Bereich. Für Auf- und Abstieg sollte man je nach Kondition etwa drei bis vier Stunden einplanen.

Der Weg

Der Weg auf den Hirschhörnlkopf ist jederzeit gut ausgeschildert - lediglich nach einer halben Stunde gibt es eine unbeschilderte Gabelung, links ist die richtige Entscheidung. Bis dahin ist der Weg relativ flach, nach der Gabelung wird er etwas steiler und wechselt in einen leichten Steig. Der Wald ist recht licht, bei Sonnenschein kann es ganz schön warm werden. Nach etwa anderthalb Stunden tritt man aus dem Wald hinaus und auf einen flachen Bergrücken. Der Schnee wird hier tiefer, aber mit Schneeschuhen ist der Weg inklusive eines letzten Anstiegs gut zu bewältigen.

Das Highlight

Einerseits natürlich die Sicht vom Gipfel auf den Walchensee und den benachbarten Jochberg (und den Rabenkopf im Rücken). Andererseits - und gerade bei Sonne - aber auch der gemütliche Rastplatz an der Bärenhauptalm, von dem man ebenfalls eine schöne Sicht auf den Walchensee und die Bergkämme hat.

Die Anfahrt

Mit der Bayerischen Oberlandbahn bis nach Lenggries. Dort umsteigen in den Bus Nummer 9595 nach Jachenau. Aber Vorsicht: Am Wochenende fährt dieser nur zwei Mal am Tag, einmal vormittags und einmal nachmittags.

Alternativ von München aus mit dem Auto auf der A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Holzkirchen und weiter Richtung Bad Tölz; dann jedoch über Lenggries nach Jachenau bis zu einem Parkplatz auf der rechten Seite genau im Zentrum des Örtchens.

Welche Winterwanderung hat Ihnen besonders gut gefallen? Mailen Sie uns Ihren Tipp (an reisetipp@sz.de)! Den schönsten Empfehlungen gehen wir nach, wortwörtlich.

Bild: Vivien Timmler 13. Februar 2020, 09:122020-02-13 09:12:31 © SZ.de/kaeb