Geyerwally

Wie ist es da?

Nein, Geyerwally ist kein Schreibfehler. Das "Geyer" stammt in diesem Falle nicht von der Romanfigur, sondern von der gleichnamigen Straße, in der sich dieses liebevoll ausgestattete Kneipen-Kleinod befindet (Geyerstraße 17). Die Geyerwally ist bis unters Dach hinein ausgestattet mit alten Emaille-Werbeschildern, Kronleuchtern und Christbaumkugeln. An einem Baumstumpf lässt sich Nageln üben.

Wer geht hin?

Um die Bar herum sitzen Alteingesessene beim fünfzehnten Feierabendbier, drumherum trinken die Jüngeren ihr Bier, ein eher alternativer angehauchtes, studentisches Publikum. Alles ist sehr zwanglos, man trifft sich auf ein paar Bier mit Freunden, versackt oder zieht weiter, über die Isar ins Charlie zum Beispiel.

Wo ist es noch so?

Eine nette, kleine Viertelkneipe mit weniger Krimskrams, aber nicht weniger Flair ist das Valentinstüberl im Dreimühlenviertel.

Bild: Stephan Rumpf 27. April 2019, 15:322019-04-27 15:32:55 © SZ.de/infu/amm