Memorium Nürnberger Prozesse:Der ignorierte Rechtsterrorismus

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Memorium Nürnberger Prozesse: Am 17. Dezember 1988 verübte ein Neonazi einen Brandanschlag auf ein Haus in Schwandorf, vier Menschen starben. Lange war die Tat fast vergessen.

Am 17. Dezember 1988 verübte ein Neonazi einen Brandanschlag auf ein Haus in Schwandorf, vier Menschen starben. Lange war die Tat fast vergessen.

(Foto: Gerhard Götz/dpa)

Der vereitelte SS-Anschlag auf den Nürnberger NS-Kriegsverbrecherprozess? Der Brandanschlag von Schwandorf mit vier Toten? Viele rechtsextremistische Anschläge sind nie ins kollektive Bewusstsein gelangt, wie nun eine verstörende Ausstellung dokumentiert.

Von Olaf Przybilla, Nürnberg

Man kann solide vertraut sein mit dem Thema, die Ausstellung "Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung - 1945 bis heute" wird man trotzdem nicht ohne schockartiges Schaudern verlassen. NSU, der Anschlag von Halle, der Mord an Walter Lübcke, das Oktoberfestattentat, das kennt man. Aber wer wüsste Genaueres zu sagen über das vereitelte SS-Attentat auf die Nürnberger Prozesse? Über den mörderischen Rechtsterroristen Helmut Oxner? Den verheerenden Brandanschlag von Schwandorf?

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