Landwirtschaft in Bayern:"Wenn die Frau gern Traktor fährt, macht sie das - weil sie's kann"

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Landwirtschaft in Bayern: Die neue Landesbäuerin Christine Singer auf dem Hof ihrer Familie im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Die neue Landesbäuerin Christine Singer auf dem Hof ihrer Familie im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

(Foto: Sebastian Beck)

Die neue Landesbäuerin Christine Singer im Gespräch über Rollenbilder auf den Höfen und im Bauernverband, Fleisch in der Schulmensa, bestens vernetzte Dorfbewohnerinnen. Und darüber, wie es sich anfühlt, als einzige Frau im Gemeinderat zu sitzen.

Interview von Johann Osel

Seit Kurzem ist Christine Singer neue Landesbäuerin, also oberste Landfrau im Freistaat, seit 25 Jahren ist sie im Bayerischen Bauernverband (BBV) aktiv. Die 57-Jährige, die mit ihrer Familie einen Milchviehbetrieb mit 50 Kühen und Hackschnitzelanlage im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bewirtschaftet, kommt zum Interview auf Krücken. Bei der Hauptalmbegehung im August stolperte sie, brach sich Knöchel, Schien- und Wadenbein. Das erfordert etwas Schonung just zum Start der neuen Aufgabe. Mei, sagt sie, der Fuß müsse sie bis zum Lebensende tragen, Ehrenämter werden wohl nicht ganz so lange dauern.

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