:Mann gerät auf Hopfenfeld in Wickelmaschine und stirbt
Ein 65-Jähriger arbeitet auf einem Hopfenfeld in Niederbayern mit einer Maschine, die beim Umgang mit Drähten helfen soll. Dabei kommt es zu einem folgenschweren Unfall.
Mühldorf am Inn
:Newcastle-Virus bedroht 30 000 Masthähnchen in Oberbayern
Im Landkreis Mühldorf gibt es einen Verdachtsfall in einem großen Betrieb. Die Behörden reagieren umgehend. Das Virus kann große Bestände dahinraffen. Für den Menschen ist es ungefährlich.
Ansteckende Tierseuche
:Mehr als 100 000 Legehennen im Landkreis Erding gekeult
Der Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Nutzgeflügelbetrieb ist offenbar größer als bisher angenommen.
Krimiautorin Nicola Förg über Tier- und Umweltschutz
:„Deutschland ist komplett verhundet“
Die erfolgreiche Krimiautorin Nicola Förg bewirtschaftet einen Ponyhof in Oberbayern und veröffentlicht neben einem neuen Krimi jetzt auch ein Sachbuch zum „Landwissen“. Beim Tier- und Umweltschutz sieht sie Nachholbedarf in der Gesellschaft.
Überall top, nur nicht auf der Weide
:Warum Bayern Schafland bleiben muss
Die grünsten Wiesen, die malerischsten Hügel und die tierfreundlichsten Supermärkte gibt es nur im Freistaat. Dennoch muss man sich um die Schafhalter-Branche Sorgen machen.
Tierkrankheit
:Hochansteckende Geflügelseuche im Landkreis Erding
In einem großen Nutzgeflügelbetrieb ist die Newcastle-Krankheit festgestellt worden, jetzt müssen 39 500 Tiere gekeult werden.
Neuer Player im Althennen-Geschäft
:Alte Legehennen werden künftig unter CO₂-Betäubung geschlachtet
Nach dem Tierschutzskandal am Schlachthof Buckl und der Schließung der Firma war die Eierbranche in Bedrängnis: In ganz Süddeutschland gab es keinen großen Hennen-Schlachthof mehr. Nun gibt es eine Lösung.
Tierhaltung in Bayern
:Mehr Schweine in zunehmend größeren Betrieben
Der Anstieg kann aber nicht über den langfristigen Trend hinwegtäuschen: Seit 2015 sind die Schweinebestände in Bayern massiv zurückgegangen, auch weil der Fleischkonsum in Deutschland gesunken ist.
Tierschutz im Kuhstall
:Niedersachsen sticht Bayern beim Tierwohl aus
In Bayern leben Zehntausende Kühe in Anbindehaltung. Tierärzte und Tierschützer kritisieren das als pure Quälerei und fordern seit Langem ein Verbot dieser Haltungsform. Niedersachsen zeigt jetzt, wie das geht.
Landwirtschaft
:Warum es für Bio-Bauern läuft – und für konventionelle nicht
Vor allem die Bio-Milchbauern profitieren von den Höchstpreisen, die ihnen die Molkereien bezahlen. Anders als der Markt für konventionelle Milch ist der Öko-Sektor seit Jahren robust. Und die Nachfrage steigt weiter.
Milchkrise
:Kaniber lehnt Forderungen der Milchbauern ab
Bayerns Agrarministerin spricht sich gegen ein Eingreifen der EU gegen den aktuellen Preisabsturz aus. Stattdessen fordert sie Landwirte, Molkereien und Handel auf, gemeinsam dagegen vorzugehen.
Milchpreise im freien Fall
:Bayerns Milchbauern fürchten um ihre Existenz
Die Preise sinken seit vergangenem Herbst dramatisch. Von 100 Millionen Euro Verlust für die Landwirte spricht der Verband und fordert Unterstützung von der CSU. Doch aus der Partei ist nichts zu hören.
Seuchenschutz
:Germeringer Gnadenhof wieder frei von Geflügelpest
Das Fürstenfeldbrucker Landratsamt hebt die wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe verhängte Betriebssperre auf.
Umwelt und Natur
:Pflege von Blühwiesen
Bis Ende Februar können Landwirte Zuschüsse für besonders umweltschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen beantragen.
Prozessauftakt im Allgäuer Milchviehskandal
:58 gequälte Rinder – Anwälte bestreiten Vorwürfe gegen Landwirte
Die Betreiber von Bayerns größtem Milchviehbetrieb stehen vor Gericht – sechs Jahre nach den mutmaßlichen Taten und nachdem zwei Mitarbeiter sie schwer belastet haben. Tierschützer erwarten klare Worte von den Richtern.
Auerbach
:Entlaufene Hausschweine sorgen für Polizeieinsatz
Die Tiere spazieren durch die Nachbarschaft und werden vorübergehend in einer Garage untergebracht. Dort fallen sie über Blumenkübel her.
Winterklausur der Grünen
:CSU, Kirche – als nächstes die Gebirgsschützen?
Die Grünen setzen ihre Reise durch das bayerische Inventar fort. Zuletzt hatten sie bei ihren Veranstaltungen öfter Gäste aus CSU-Reihen. Nun versuchen sie es noch einmal eine Etage höher, bei der katholischen Kirche. Was dahintersteckt.
Landwirtschaft in Bayern
:„Die Zukunft vieler bayerischer Höfe ist weiblich“
2026 ist offiziell das „Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“. Der Bayerische Bauernverband wünscht sich mehr Betriebsleiterinnen und fordert eine Abkehr von veralteten Rollenbildern.
Landwirtschaft in Germering
:Ein Schlachthaus im Gewerbegebiet
Die Züchter Max und Caroline Kirmair wollen auf dem Gelände ihres Energieparks in Germering eine Einrichtung schaffen, die den letzten Gang ihrer Schweine und Rinder deutlich verkürzt. Laut Stadtverwaltung ist das Vorhaben zulässig.
Weihnachten 2025
:Wo in Bayern die Christbäume wachsen
Weihnachtsbaumkulturen finden sich in fast jedem bayerischen Landkreis – es gibt aber einen klaren Schwerpunkt. Die mit Abstand größte Anbaufläche in Bayern gibt es in Main-Spessart, die spielt auch bundesweit vorne mit.
Landwirtschaft in Bayern
:Wie die „Zukunftsbauern“ von Berchtesgadener Land das Klima schützen wollen
Als Genossenschaft gehören die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau zu hundert Prozent ihren eigenen Lieferanten. Harte Preiskämpfe kennen sie. Mit dem Vertrag mit einer großen Supermarktkette gehen sie einen ungewöhnlichen Weg, der in der Branche nicht die Regel ist.
Landtag
:Tierärzte fordern Stärkung der Kontrollen auf Bauernhöfen
Bei einer Expertenanhörung zu den Tierschutzskandalen in der bayerischen Landwirtschaft beklagt die Präsidentin der Landestierärztekammer, dass „bislang zu wenig gemacht worden ist zur Vermeidung“ von Missständen.
Holzkirchener Kuhglockenstreit
:Warum die Schlechinger Kirchenorgel jetzt Kuhglocken hat
Jahrelang haben eine Bäuerin und ein zugezogenes Unternehmerpaar vor Gerichten über das Läuten der Kuhglocken gestritten. Der Fall hat jetzt im Chiemgau ein kirchliches Nachspiel.
Hauswirtschaft
:„Man lernt wirklich nichts, was man nicht braucht“
Was die perfekte Haushaltsführung betrifft, kann man den Absolventinnen der Ebersberger „Winterschule“ nichts vormachen. Die beiden Absolventinnen Andrea Neuwieser und Marlene Schneider erzählen, was sie aus gut eineinhalb Jahren mitgenommen haben – und verraten wertvolle Tipps für den Alltag.
Prozess um geschützten Nager
:Wenn der Freistaat dem Biber einen neuen Damm baut
Ein gebeutelter Landwirt klagt gegen den Freistaat, damit ihm endlich das Entfernen eines Biberdamms erlaubt wird. Stattdessen schlagen Gericht und Behörden einen amtlichen Umbau vor - um das Nagerleben zu retten.
Nürnberg
:Hunderte Schafe ziehen mitten durch die Altstadt
Jedes Jahr ein Spektakel: 600 Schafe ziehen durch die historische Nürnberger Altstadt. Die Tiere sind eine Attraktion für die Menschen und von großem Nutzen für die Natur.
Klimakrise in Bayern
:Lechwasser soll die Trockenheit in Franken lindern
Die Klimakrise verschärft die Wasserknappheit in Nordbayern immer weiter. Noch vor ein paar Jahren hat die Staatsregierung deshalb sogar überlegt, den Bodensee anzuzapfen. Die Idee ist jetzt Vergangenheit. Stattdessen rückt Nordschwaben in den Fokus.
Wie schmeckt eigentlich Straußenfleisch?
:„Geschmacklich zwischen Rind und Wild, mit der Konsistenz von Pute“
Wer an Nutztierhaltung in Bayern denkt, hat meist Kühe, Hühner oder Schweine vor Augen – nicht aber Strauße, die eigentlich in Afrika beheimatet sind. Ein Besuch auf einem ungewöhnlichen Hof in Leipheim, der vor 32 Jahren eher durch Zufall entstanden ist.
Biotop-Pflege
:Wie zwei Wasserbüffel bedrohte Frösche retten
Die Tiere grasen auf dem Gilchinger Flächennaturdenkmal und halten den Tümpel offen, damit er weiterhin seltenen Amphibien Lebensraum bietet. Landwirt Korbinian Kasper zeigt, wie sie arbeiten.
ExklusivUmweltpolitik
:Winkelzüge ums neue Wassergesetz
Über Wassercent und Hochwasserschutz wird im Landtag schon lange diskutiert, nun soll es auf einmal ganz schnell gehen. Das Vorgehen hat kuriose Züge.
Grundwasserschutz
:Was das Ende der bayerischen Düngeverordnung bedeutet
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht die bayerische Düngeverordnung gekippt hat, sind Auflagen für „rote Gebiete“ mit besonders hoher Nitratbelastung im Grundwasser hinfällig: Allein im Landkreis Erding waren davon 10 000 der 45 000 Hektar Ackerfläche betroffen. Doch es gibt immer noch Grenzen, an die sich Bauern halten müssen.
Seuchenschutz stellt Geflügelbauern in der Sperrzone vor Probleme
:„Meine Tiere sind gesund. Aber wirtschaftlich sind wir trotzdem betroffen“
Alfred Niedermüller verkauft in Simbach seine Hühner und Gänse auf dem Wochenmarkt. Jetzt darf er sie wegen der Vogelgrippe auf dem Nachbarhof nicht mehr selbst schlachten und hat Angst ums Weihnachtsgeschäft.
Gefahr der Vogelgrippe in Bayern
:Warum Tiergesundheit auch für den Menschen wichtig ist
Zugvögel übertragen derzeit Fälle von Vogelgrippe, auch im Freistaat war schon ein Gänsezüchter betroffen. Ab wann ist eine Tierseuche für den Menschen und seine Haustiere gefährlich? Und was müssen Hobbyhalter mit ein paar Hühnern im Garten beachten? Ein Gespräch mit Iris Fuchs, Präsidentin der Landestierärztekammer.
Tierseuchen
:Vogelgrippe: Auch in Bayern raten die Behörden zu Vorsicht
Saisonal bedingt sei in den nächsten Wochen mit einem Anstieg der Fallzahlen bei Wildvögeln sowie gehaltenen Vögeln zu rechnen, warnten Experten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Zeitumstellung am Sonntag
:So klappt's auch mit Kindern und Kühen im Haus
Am Sonntagmorgen ist es wieder so weit: Man schlägt die Augen auf und stellt erleichtert fest, dass man noch eine Stunde länger liegen bleiben darf. Wenn da nicht ein paar Hindernisse wären. Ein nicht ganz ernst gemeinter Ratgeber.
Landwirtschaft in Bayern
:Wie Bauern ihre Kühe an die Zeitumstellung gewöhnen
In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren auf Winterzeit zurückgestellt. Menschen reagieren oft mit Müdigkeit und anderen körperlichen Problemen auf die Zeitumstellung. Gilt das auch für Milchkühe?
Obstanbau
:Viele Äpfel dank Streuobstwiesen – nur wohin damit?
Ob auf der Streuobstwiese oder im heimischen Garten – in Bayern gibt es heuer vielerorts eine sehr gute Apfelernte. Was soll damit passieren?
Nationalsozialismus
:Sklaven-Äcker für die „ethnische Flurbereinigung“
Unter unmenschlichen Bedingungen haben KZ-Häftlinge in der Dachauer Plantage ihr Leben für die NS-Lebensraumpolitik geopfert. Die Forschungsergebnisse der Historikerin Anne Sudrow zum sogenannten SS-Kräutergarten sollen Teil der KZ-Dokumentation werden.
Landwirtschaft
:Erst zu wenig, dann zu viel Regen: Was das für die Ernte in Bayern bedeutet
Der Bauernverband (BBV) zeigt sich zufrieden mit der Bilanz für 2025. Die Getreidebauern freuen sich über gute Erträge, Kartoffeln gibt es ausreichend, auch die Apfelernte lief gut. Nur die Hopfenbauern klagen.
Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft
:Warum Smart Farming sogar die Welt retten könnte
Landwirte sollen liefern: gesunde Lebensmittel, Ideen zur Rettung von Arten und Klima. Aber das schaffen sie nicht allein und lassen sich immer häufiger von Künstlicher Intelligenz helfen. So wie Andreas Dörr in der Rhön, der der digitalen Landwirtschaft viel Potenzial bescheinigt.
Versuchsanbau
:Kichererbsen von der Schotterebene
Das Staatsgut Grub erprobt dieses Jahr zum ersten Mal den Anbau der Feldfrüchte, die sonst vor allem in südlicheren Regionen gedeihen. Ihre Vorzüge: Sie mögen es warm, sind anspruchslos – und werden auch in Deutschland immer beliebter.
Obstanbau in Schwaben
:Wie ein Pomologe 90 Apfelsorten an einem Baum wachsen lässt
Anton Klaus ist Bayerns wohl kundigster Apfelkenner. In seinem Garten wachsen Sorten, die kaum noch jemand kennt. Warum er nichts von Supermarktäpfeln hält - und welche Sorten bei fast jedem Früchte tragen.
Artenvielfalt
:Wo Tiere zusammenarbeiten
Fast 30 Jahre lang gab es Versuche, in einem Landschaftsschutzgebiet mehr Tier- und Pflanzenarten anzusiedeln. Doch der große Erfolg blieb aus. Bis vor zweieinhalb Jahren ein neuer Plan entstand. Über ein Projekt, das nach kurzer Zeit schon einiges für die Artenvielfalt erreicht hat.
Wassertrüdingen
:Aufarbeitung des Schlachthof-Skandals kommt voran
Legehennen-Halter wollen den Betrieb in Mittelfranken noch dieses Jahr übernehmen und modernisieren. Unterdessen sind die Ermittlungen nahezu abgeschlossen: Die Staatsanwaltschaft hat sieben Verdächtige identifiziert.
Maisacher Schafschau
:Schafe schreien nicht, sie blöken
Bei der Maisacher Schafschau werden nicht nur Tiere und Züchter prämiert. Große und kleine Besucher kommen ganz nah an die Tiere heran und erfahren, was sie alles können: Sie liefern nicht nur Wolle, Käse und Fleisch, sondern pflegen auch die Landschaft – und lassen sich streicheln.
Landkreis Hof
:Scheune fängt Feuer – 40 Kühe sterben
In einer Scheune in Oberfranken bricht plötzlich ein Feuer aus. Für einige Tiere kommt jede Hilfe spät.
Landwirtschaft in Bayern
:Was auf Feldern und Wiesen erlaubt ist – und was nicht
Manchmal werden landwirtschaftliche Flächen mutwillig zerstört – wie gerade in Pliening. Oft richten Spaziergänger und Radler aber auch unabsichtlich Schäden an. Deshalb gibt es einige Dinge, die man beachten sollte.
Landwirtschaft
:In Franken hat die Lese für Federweißen begonnen
Federweißen frisch vom Winzer: Wie die Hefe im Glas tanzt, warum der Deckel nie ganz zu darf – und was das süße Getränk über den Weinjahrgang verrät.
Bad Grönenbach
:Allgäuer Tierschutz-Skandal: Landwirt darf keine Rinder mehr halten
Der Geschäftsführer von Bayerns größtem Milchviehbetrieb darf fortan keine Tiere mehr halten und betreuen. Das hat jetzt die zuständige Kontrollbehörde angeordnet. Der Grund sind die Vorwürfe von Tierquälereien auf dem Hof.
Weihnachtsvorbereitungen
:Frost und Trockenheit: Bayerns Christbäume im Stress
In einigen Monaten machen sich die Menschen in Bayern wieder Gedanken darüber, welcher Christbaum es heuer sein darf. Die Anbauer blicken derweil ein paar Jahre weiter – und auf die Preise.