Sie hat Großbritannien länger regiert als jeder andere Politiker im 20. Jahrhundert: Die frühere Premierministerin Margaret Thatcher ist mit 87 Jahren nach einem Schlaganfall gestorben.
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Fast wie ein Staatsbegräbnis: Tausende Menschen begleiten den Trauerzug für die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher durch London. Kritiker sind empört, dass ausgerechnet die schärfste Verfechterin eines schlanken Staats auf Kosten der Steuerzahler mit so viel Aufwand bestattet wird.
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Applaus, vereinzelt sogar Jubel, aber auch Buhrufe für den Trauerzug: London nimmt Abschied von der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher. Der Trauerfeier vor mehr als 2300 Gästen in der St Paul's Cathedral wohnten neben der Queen auch zahlreiche internationale Gäste bei - doch einige Weggefährten fehlten. Die Geschehnisse zum Nachlesen.
Von Johannes Kuhnmehr...
Man solle die Tote als Menschen würdigen, nicht als Politikerin, sagt Londons Bischof Chartres in seiner Trauerrede. Aber geht das bei Margaret Thatcher? Der Abschied von der ehemaligen Premierministerin steht im Zeichen der Frage: Hat die "Eiserne Lady" ihr Land modernisiert oder gespalten?
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Aggressiv und fähig sei sie, das schon. Doch dass Margaret Thatcher jemals Premierministerin in Großbritannien werden sollte, bezweifelten die Amerikaner zunächst. Das zeigen jetzt von Wikileaks aufbereitete Regierungsdokumente.
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Zur Trauerfeier der früheren britischen Premierministerin Margeret Thatcher werden Staatsführer aus der ganzen Welt in London erwartet. Nur eine wird nicht dabei sein: Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner bekommt keine Einladung. Die Familie Thatchers will es so.
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Margaret Thatcher im Panzer, inmitten reiner Männerrunden und an der Seite der Queen: Die erste und bislang einzige britische Premierministerin setzte sich in Szene, ohne sich anzubiedern.
Ihr Leben in Bildern. Von Hannah Beitzermehr...
Die Nachricht vom Tod Margaret Thatchers ruft große Anteilnahme hervor. Die Queen und zahlreiche Politiker würdigen die legendäre Premierministerin. Auch Helmut Kohl, der mit Thatcher ein "Wechselbad der Gefühle" erlebte, nimmt respektvoll Abschied.
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Als Premierministerin führte sie Krieg gegen Argentinien, gegen Gewerkschaften, gegen den Wohlfahrtsstaat. Margaret Thatcher war eine knallharte Reformerin. Eine, die es den Männern zeigte, ohne Feministin zu sein. Eine, die auch nach ihrem Tod vergöttert werden wird - und gehasst.
Ein Nachruf von Kathrin Haimerlmehr...
Als Maggie Thatcher Ende der siebziger Jahre an die Macht kam, ging es ihrem Land schlecht. Darum setzte sie eine Wirtschaftspolitik durch, die viele als herzlos empfanden. Ihre Maßnahmen waren wirkungsvoll, doch ging Thatcher damit nicht zu weit?
Von Hans von der Hagenmehr...
#nostatefuneral: Auf Twitter formiert sich nur Stunden nach dem Bekanntwerden von Thatchers Tod der Protest gegen ein Staatsbegräbnis für die Politikerin. Ein solches wird sie zwar ohnehin nicht bekommen - beruhigen dürfte das die erhitzten Gemüter allerdings kaum.
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Margaret Thatcher regierte Großbritannien einst mit harter Hand. Nun zeichnet ein Kinofilm ihr Leben nach, mit Meryl Streep in der Hauptrolle. Der Film läuft in einigen Tagen auf der Insel an - und schon ist das Land wieder gespalten: Konservativen ist er zu persönlich, Liberalen zu unpolitisch.
Von Christian Zaschkemehr...
Er hat eine neue Gegnerin gefunden: Philipp Mißfelder, Chef der Jungen Union, widerspricht der saarländischen CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes gefordert hatte. Mißfelder lobt im Interview lieber Gerhard Schröder und Margaret Thatcher - und warnt vor schwarz-grünen Gedankenspielen.
Von Thorsten Denklermehr...
Manche Bürger feierten den Tod von Margaret Thatcher mit Tänzen und Schaumwein. Doch die Debatte um das Erbe der Premierministerin wurde mit Respekt geführt: Im sonst so rabiaten Unterhaus hält Premier Cameron eine glänzende Rede. Und die Opposition schweigt.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Kandidiert sie 2016 oder nicht? Solange sich Hillary Clinton nicht äußert, müssen Demokraten wie Vizepräsident Biden warten. Also wird jeder Auftritt der 65-Jährigen genau verfolgt. Ein Buch-Deal heizt neue Spekulationen an - und Tochter Chelsea ist überzeugt, dass die Ex-Außenministerin "die richtige Entscheidung" für Amerika treffen werde.
Von Matthias Kolbmehr...US-Blog
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