Die Jugendarbeitslosigkeit hat in Europa ein Rekordniveau erreicht. Deutschland steht zwar im Vergleich zum Rest des Kontinents noch gut da, doch umso mehr ist ein Leben ohne Job für junge Menschen mit einem Stigma verbunden. Die britische Zeitung "Guardian" sucht in Kooperation mit Süddeutsche.de Betroffene.
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Die Arbeitslosigkeit junger Griechen wird immer dramatischer. Nur jeder dritte Jugendliche hat dort derzeit einen Job. Die UN sehen das Wohlergehen einer ganzen Generation gefährdet. Doch die Regierung in Athen ist optimistisch.
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Jens Weidmann versteht was anderes unter Sparen als Frankreich - und tadelt den Nachbarn für seinen ungenügenden Kampf gegen das Haushaltsdefizit. Damit stellt sich der Bundesbank-Präsident gegen die EU-Kommission, die Paris erst vor kurzem mehr Zeit für seine Sparbemühungen eingeräumt hat.
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Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und der Rezession sowie die schnelle Einführung einer Bankenunion - das sind die gemeinsamen Forderungen von Italiens Ministerpräsidenten Letta und seinem spanischen Amtskollegen Rajoy. Bei seinem Antrittsbesuch in Spanien machte Letta klar, beim EU-Gipfel im Juni müssten endlich wirksame Beschlüsse im Kampf gegen die Krise gefasst werden.
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Woran krankt das deutsche Bildungssystem? Diese Frage wollte Günther Jauch mit Philosoph und Bildungskritiker Richard David Precht und der Ex-Lehrerin Ursula Sarrazin analysieren. Die Talkshow wurde zum Sinnbild der Schulkrise.
Eine TV-Kritik von Johanna Brucknermehr...
Meinung
Die Bundesrepublik steht in der Kritik. Bei den Griechen, den Italienern, den Belgiern, ja sogar den Franzosen. Wenn uns die Europäische Union nicht um die Ohren fliegen soll, muss Deutschland ein Zeichen setzen. Sechs Milliarden Euro für arbeitslose Jugendliche wären ein Anfang.
Ein Gastbeitrag von Erhard Eppler und Hans-Jochen Vogelmehr...
Immer mehr Jobs gehen verloren: Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone steigt und steigt. In den Krisenländern sind junge Menschen mit Arbeit eine Minderheit. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
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Ist Sparen der Tod oder die Hoffnung? Der neue italienische Ministerpräsident Enrico Letta überbringt Angela Merkel eine Botschaft, die sie nicht gerne hört. Er spricht für italienische Kleinunternehmer, Griechen ohne Krankenversicherung und für Kinder, die unter Sozialkürzungen leiden.
Von Jannis Brühlmehr...
In Spanien hat mehr als die Hälfte aller jungen Leute keinen Job. Zumindest offiziell. Viele von ihnen arbeiten allerdings in nicht angemeldeten Aushilfsjobs: Sie kellnern, kochen oder räumen Regale in Supermärkten ein. Eine echte Alternative haben sie nicht.
Von Sibylle Haas und Thomas Urbanmehr...
In der Region Neapel lebt eine ganze Generation junger Leute ohne jegliche Aussicht auf einen regulären Arbeitsplatz. Eine eigene Wohnung, das Gründen einer Familie - was für ihre Eltern normal war, bleibt ihnen verwehrt. Manche protestieren noch. Andere haben schon aufgegeben.
Von Andrea Bachstein, Neapelmehr...
"Willkommen in Deutschland", heißt es ganz oben auf der Webseite. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wirbt die Bundesagentur für Arbeit mit einer neuen Plattform um junge Arbeitssuchende aus dem Ausland. Doch in den europäischen Krisenländern sind solche Initiativen umstritten.
Von Thomas Öchsnermehr...
Der Zeitplan des Bundeswirtschaftsminister bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist offenbar kaum einzuhalten: SPD-Fachpolitiker gingen nicht mehr davon aus, dass es gelingt, bis Ende März mit jedem Arbeit suchenden Jugendlichen eine so genannte Eingliederungsvereinbarung abzuschließen.
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Die Wirtschaftskrise in Europa trifft vor allem die Jugend: Selbst Akademiker werden nur noch befristet angestellt, stecken in Praktika fest oder finden erst gar keinen Job. In Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit noch relativ gering. Aber wie lange noch?
Von Sibylle Haasmehr...
Millionen Jugendliche haben in Europa keinen Job. Das belastet die Sozialsysteme der EU enorm. Zu den wirtschaftlichen Folgen kommen Konsequenzen für die Gesellschaft: Die OECD warnt bereits vor Verhältnissen wie im Arabischen Frühling. Alarmismus?
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Nirgendwo in der EU gibt es so wenig erwerbslose Jugendliche wie in Deutschland. Damit stemmt sich Deutschland gegen den europaweiten Trend. In den Krisenstaaten Südeuropas sinken die Chancen für Jugendliche, Arbeit zu finden, immer weiter.
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Meinung
Die Bundesrepublik verfügt über ein paar Errungenschaften, von denen andere Länder lernen können - zum Beispiel das duale Ausbildungssystem. Doch die hiesigen Erfahrungen können nur wenig helfen, um Jugendlichen in Europas Süden Jobs zu verschaffen.
Ein Kommentar von Thomas Öchsnermehr...
Die Lage für junge Leute auf dem Arbeitsmarkt ist dramatisch: In Spanien und Griechenland hat nur jeder Zweite bis zu 24 Jahren einen Job. Deshalb versuchen diese Länder jetzt, von Deutschland und dessen Ausbildungssystem zu lernen.
Von Thomas Öchsnermehr...
Jeder zweite Jugendliche in Spanien hat keinen Job. In anderen Ländern ist die Lage ähnlich trist. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will jungen Menschen wieder eine Perspektive geben - mit einem europaweiten Ausbildungsmarkt.
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Die EU-Kommission will eine Arbeitsplatzgarantie für Jugendliche. Jobs für alle, vom Staat garantiert - das klingt traumhaft. Aber ist das auch umsetzbar? Im Interview zweifelt Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln an Machbarkeit und Sinn einer solchen Garantie.
Von Christian Heltenmehr...jetzt.de
In ganz Europa finden Jugendliche immer häufiger keinen Job. Doch die Quote könnte trotz Wirtschaftskrise niedriger sein. Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, findet: Die Unternehmen stellen zu hohe Ansprüche an die Berufseinsteiger.
Von Juliane Frissemehr...jetzt.de
Unternehmen klagen über Fachkräftemangel - aber zahlreiche Jugendliche finden trotzdem keinen Job. Soziologieprofessor Walter Heinz erklärt, welche Folgen Arbeitslosigkeit für Berufsanfänger hat und warum die "verlorene Generation" vielleicht nie den Lebensstandard ihrer Eltern erreicht.
Interview: Nicola Holzapfelmehr...
Viele Jugendliche hangeln sich von Praktikum zu Praktikum, sind Leiharbeiter oder haben gar keinen Job. Der Psychologe Thomas Kieselbach über die dramatischen Folgen von Arbeitslosigkeit, Frustration und Gewalt.
Interview: Sibylle Haasmehr...
Dramatisch werden die Zahlen sein, die EU-Kommissionspräsident Barroso den 27 Staats- und Regierungschefs vorlegen wird. Er will Druck auf jene Mitglieder ausüben, die sich beim Kampf gegen die Schuldenkrise zu viel Zeit lassen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Jung und schon arm: Knapp eine Million Jugendliche sind auf Hartz IV angewiesen. Die meisten können sich für den Rest ihres Lebens nicht aus der Armutsfalle befreien.
Von Thomas Öchsnermehr...
Eine "Last-Minute-Kanzlerin" mit Neigung zum "Nicht-Handeln, Noch-nicht-Handeln und Lavieren": SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück findet scharfe Worte für das Verhalten Merkels in der Euro-Krise. Mit ihrer Politik bringe die Kanzlerin andere Länder in "Depression und Verelendung".
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