"Ich wusste einfach nicht, wie es weitergehen soll": Weil sie daheim unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden, ziehen immer mehr junge Italiener wie Giovanni Pagliuca nach München. Die meisten sind gut ausgebildet, haben es aber schwer, hier Anschluss zu finden.
Von Elisa Britzelmeiermehr...
Trauriger Rekord: Erstmals seit Einführung des Euro vor mehr als zehn Jahren liegt die Arbeitslosenquote in der Währungsunion bei zwölf Prozent. Doch der Kontinent ist gespalten.
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"Willkommen in Deutschland", heißt es ganz oben auf der Webseite. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wirbt die Bundesagentur für Arbeit mit einer neuen Plattform um junge Arbeitssuchende aus dem Ausland. Doch in den europäischen Krisenländern sind solche Initiativen umstritten.
Von Thomas Öchsnermehr...
Dramatisch werden die Zahlen sein, die EU-Kommissionspräsident Barroso den 27 Staats- und Regierungschefs vorlegen wird. Er will Druck auf jene Mitglieder ausüben, die sich beim Kampf gegen die Schuldenkrise zu viel Zeit lassen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Groß geworden unter Berlusconi, leiden sie nun: Viele junge Italiener machen sich keine Illusionen. Wem haben sie ihre Stimme gegeben? Was muss sich ändern?
Protokolle einer Generation. Von Nakissa Salavatimehr...
Wieso geben so viele Italiener immer noch Silvio Berlusconi ihre Stimme? Was bedeutet das Patt in der Praxis? Welche Folgen hat das Ergebnis für den Verlauf der Euro-Krise?
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl. Von Kai Thomasmehr...
Arbeitsministerin von der Leyen nennt die umstrittenen Streichungen im Armutsbericht "Aktualisierungen" und wehrt sich gegen den Vorwurf, Rösler habe eine "Schönfärberei" durchgesetzt. Die Änderungen entzürnen nun Sozialverbände und Opposition.
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Europa zu entdecken ist nun einfacher denn je: In einem einzigartigen Datenjournalismus-Projekt zeigt SZ.de offizielle Statistiken, wie sie noch nie zu sehen waren. Die Verteilung von Wohlstand, Bildung, Gesundheit und andere Schlüsselfaktoren in 300 Regionen - auf einem Atlas, der die Lebenswirklichkeit auf dem Kontinent abbildet.
Von Maximilian Salcher und Wolfgang Jaschenskymehr...
Eine "Last-Minute-Kanzlerin" mit Neigung zum "Nicht-Handeln, Noch-nicht-Handeln und Lavieren": SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück findet scharfe Worte für das Verhalten Merkels in der Euro-Krise. Mit ihrer Politik bringe die Kanzlerin andere Länder in "Depression und Verelendung".
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Millionen Jugendliche haben in Europa keinen Job. Das belastet die Sozialsysteme der EU enorm. Zu den wirtschaftlichen Folgen kommen Konsequenzen für die Gesellschaft: Die OECD warnt bereits vor Verhältnissen wie im Arabischen Frühling. Alarmismus?
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In der Region Neapel lebt eine ganze Generation junger Leute ohne jegliche Aussicht auf einen regulären Arbeitsplatz. Eine eigene Wohnung, das Gründen einer Familie - was für ihre Eltern normal war, bleibt ihnen verwehrt. Manche protestieren noch. Andere haben schon aufgegeben.
Von Andrea Bachstein, Neapelmehr...
Der Zeitplan des Bundeswirtschaftsminister bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist offenbar kaum einzuhalten: SPD-Fachpolitiker gingen nicht mehr davon aus, dass es gelingt, bis Ende März mit jedem Arbeit suchenden Jugendlichen eine so genannte Eingliederungsvereinbarung abzuschließen.
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Die Wirtschaftskrise in Europa trifft vor allem die Jugend: Selbst Akademiker werden nur noch befristet angestellt, stecken in Praktika fest oder finden erst gar keinen Job. In Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit noch relativ gering. Aber wie lange noch?
Von Sibylle Haasmehr...
Jeder zweite Jugendliche in Spanien hat keinen Job. In anderen Ländern ist die Lage ähnlich trist. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will jungen Menschen wieder eine Perspektive geben - mit einem europaweiten Ausbildungsmarkt.
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Meinung
Die Bundesrepublik verfügt über ein paar Errungenschaften, von denen andere Länder lernen können - zum Beispiel das duale Ausbildungssystem. Doch die hiesigen Erfahrungen können nur wenig helfen, um Jugendlichen in Europas Süden Jobs zu verschaffen.
Ein Kommentar von Thomas Öchsnermehr...
Die Lage für junge Leute auf dem Arbeitsmarkt ist dramatisch: In Spanien und Griechenland hat nur jeder Zweite bis zu 24 Jahren einen Job. Deshalb versuchen diese Länder jetzt, von Deutschland und dessen Ausbildungssystem zu lernen.
Von Thomas Öchsnermehr...
Nirgendwo in der EU gibt es so wenig erwerbslose Jugendliche wie in Deutschland. Damit stemmt sich Deutschland gegen den europaweiten Trend. In den Krisenstaaten Südeuropas sinken die Chancen für Jugendliche, Arbeit zu finden, immer weiter.
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Die EU-Kommission will eine Arbeitsplatzgarantie für Jugendliche. Jobs für alle, vom Staat garantiert - das klingt traumhaft. Aber ist das auch umsetzbar? Im Interview zweifelt Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln an Machbarkeit und Sinn einer solchen Garantie.
Von Christian Heltenmehr...jetzt.de
In ganz Europa finden Jugendliche immer häufiger keinen Job. Doch die Quote könnte trotz Wirtschaftskrise niedriger sein. Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, findet: Die Unternehmen stellen zu hohe Ansprüche an die Berufseinsteiger.
Von Juliane Frissemehr...jetzt.de
Unternehmen klagen über Fachkräftemangel - aber zahlreiche Jugendliche finden trotzdem keinen Job. Soziologieprofessor Walter Heinz erklärt, welche Folgen Arbeitslosigkeit für Berufsanfänger hat und warum die "verlorene Generation" vielleicht nie den Lebensstandard ihrer Eltern erreicht.
Interview: Nicola Holzapfelmehr...
Viele Jugendliche hangeln sich von Praktikum zu Praktikum, sind Leiharbeiter oder haben gar keinen Job. Der Psychologe Thomas Kieselbach über die dramatischen Folgen von Arbeitslosigkeit, Frustration und Gewalt.
Interview: Sibylle Haasmehr...
Die Wirtschaftskrise lastet schwer auf Europa: Mittlerweile sind allein in der Euro-Zone fast 19 Millionen Menschen ohne Arbeit. Besonders junge Menschen und die Bürger Griechenlands und Spaniens sind betroffen. Länder wie Österreich stehen hingegen glänzend da.
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Jung und schon arm: Knapp eine Million Jugendliche sind auf Hartz IV angewiesen. Die meisten können sich für den Rest ihres Lebens nicht aus der Armutsfalle befreien.
Von Thomas Öchsnermehr...
IWF-Chefin Lagarde ruft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos dazu auf, nicht nachzulassen, um die Weltwirtschaft in Balance zu bringen. "Wir haben den Kollaps aufgehalten. Wir sollten den Rückfall vermeiden. Wir dürfen uns nicht ausruhen." Nach der Wachstumsprognose des IWF steht der Euro-Zone auch 2013 eine Rezession bevor.
Von Caspar Busse und Lutz Knappmann, Davosmehr...
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