Es ist das größte Minus seit der Atomkatastrophe von Fukushima: Der japanische Nikkei-Index ist am Donnerstag um sieben Prozent gefallen und schließt bei weniger als 15.000 Punkten. Schuld sind schlechte Zahlen aus China. Das wirkt sich auch an der Deutschen Börse aus.
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Die Vorwürfe sind unglaublich: Die britische Großbank HSBC soll Geldwäsche für mexikanische Drogenkartelle betrieben und Gelder in international sanktionierte Länder transferiert haben. Durch die Zahlung einer Rekordstrafe soll der Fall nun zu den Akten gelegt werden.
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Ein südamerikanischer Krimineller hat die Pensionskasse des venezolanischen Ölkonzerns PdVSA um ein Vermögen gebracht. Riesige Beträge flossen über Konten in Steueroasen, wo sich ihre Spur irgendwann verliert.
Von Peter Burghardtmehr...
Gut gewirtschaftet haben die Briten nicht, im Gegenteil: 2009 brach HSBC der Gewinn weg. Das Management darf sich trotzdem über üppige Boni freuen.
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CDs mit Informationen über mutmaßliche Steuerhinterzieher nennen Namen. Die HSBC-Bank räumt nun als erstes Institut ein, dass es sich auch um ihre Kunden handelt.
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Der US-Senat erhebt schwere Vorwürfe gegen die internationale Großbank HSBC: Sie habe das Finanzsystem für Terroristen, Drogendealer und Geldwäscher geöffnet. Die "versaute Unternehmenskultur" habe es ermöglicht, Geld fragwürdigster Herkunft in die USA zu schleusen. Das Bank-Management bedauert die Vorfälle - "manchmal" seien die Standards nicht eingehalten worden.
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Die britische Großbank HSBC will weltweit 30.000 Arbeitsplätze streichen, obwohl sie glänzend verdient. Auch Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann versuchte sich vor ein paar Jahren an einem solchen Spagat - sein Image leidet bis heute darunter.
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Vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger: Nach guten Zahlen der Banken HSBC und Barclays wächst am Finanzplatz London die Hoffnung - die frohe Kunde beflügelt auch den Dax.
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Peinliche Panne für Europas größtes Geldhaus: Die britische HSBC-Bank hat eine CD mit sensiblen Kundendaten verloren. Nun droht der Bank eine hohe Geldstrafe.
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Es ist nur einen Handvoll von Banken, die zweimal täglich in London den Goldpreis festlegt. Eine US-Aufsischtsbehörde prüft jetzt, ob es dabei in den vergangenen Jahren zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist.
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"Die beste aller Welten": Der Dax knackt die 8000er-Marke - und jetzt? Analysten glauben, dass der Leitindex in den nächsten Wochen einen neuen Rekord aufstellen wird. Auch weltweit geht es an den Börsen bergauf. Dabei hängt alles daran, wie billig die Notenbanker das Geld machen. Das bedeutet Risiko.
Von Andreas Jalsovecmehr...
"Zypern ist keine Blaupause", sagt Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank - und versucht damit, die nervösen Märkte zu beruhigen. Konkrete Aussagen zu künftigen Zinssenkungen vermeidet der Italiener, doch wer zwischen den Zeilen lesen will, findet Anzeichen für einen zarten Wandel in der Geldpolitik.
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Schluss mit satten Boni und sicheren Arbeitsplätzen, an der Londoner Börse geht die Angst um. Tausende Banker haben schon ihren Job verloren. Doch millionenschwere Abfindungen erleichtern den Neuanfang - sei es als Winzer oder Herrenschneider.
Von Andreas Oldag, Alfriston/Londonmehr...
Die Hypo Real Estate heißt zwar nun Pfandbriefbank, doch so richtig geht es nicht voran. Bankchefin Better buhlt jetzt um das Geld der Kleinsparer.
Von Alexander Mühlauermehr...
Angriff auf die Großbanken: 2012 dürfte in die Geschichte eingehen, als Jahr, in dem Ermittler ernst machten - wegen Zinsmanipulation, Geldwäsche oder zu geschwätzigen Analysten. Die Liste der Skandale ist lang. Zu einem guten Teil ist dafür die Deutsche Bank verantwortlich.
Von Pia Ratzesbergermehr...
Zinsmanipulation, faule Hypothekenpapiere oder Geldwäsche: Internationalen Banken drohen Klagen in Milliardenhöhe. Doch die Juristen der Kredithäuser lassen den Streit nicht mehr bis vor die letzte Gerichtsinstanz kommen - sondern zahlen vorher lieber freiwillig. Die Konsequenzen tragen die Aktionäre.
Von Moritz Koch und Markus Zydramehr...
Drogengeld bei HSBC, Zinslügen bei Barclays und jetzt verbotene Iran-Deals bei Standard Chartered: Immer ist es die US-Aufsicht, die hart gegen die Banken aus London vorgeht. Britische Abgeordnete wittern eine Verschwörung.
Von Moritz Koch, New Yorkmehr...
Es war hochbrisantes Material, das der Regierung in Athen viel Geld hätte bringen können: Eine Liste von 2000 reichen Griechen, die ihr Geld bei einer Schweizer Bank geparkt hatten. Doch die Daten wurden nie genutzt - und der frühere Finanzminister Papakonstantinou steht im Verdacht, Namen daraus getilgt zu haben.
Von Christiane Schlötzermehr...
Meinung
45 Jahre genossen Reeder in Griechenland faktisch Steuerfreiheit. Im Stillen hat das Parlament dies jetzt mit einem Gesetz geändert. Die Einsicht kommt reichlich spät: Zwar zahlen die Reeder nun Steuern, aber die Zeche bleibt den Armen. Dafür sind auch die Retter aus der EU mit verantwortlich.
Ein Kommentar von Christiane Schlötzermehr...
Erst lässt die griechische Finanzpolizei eine Datei mit Namen von Steuersündern unbearbeitet. Zwei Jahre später taucht sie erneut auf. Nur fehlen auf der Liste plötzlich drei Verwandte des früheren Finanzministers Papakonstantinou. Nun steht er im Verdacht, ein Fälscher zu sein.
Von Christiane Schlötzermehr...
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