Ist Bengasi ein Skandal wie Watergate oder die Folge individueller Fehler? Das konservative Amerika ist besessen von der Frage, wieso im September 2012 vier Amerikaner in Libyen starben. Die jüngste Anhörung war geprägt von Angriffen auf Hillary Clinton, die aussichtsreichste Präsidentschaftskandidatin 2016. Die Republikaner treibt eine Mischung aus Wut und Kalkül.
Von Matthias Kolbmehr...
Die US-Regierung muss sich hartnäckige Nachfragen zu den jüngsten Affären gefallen lassen: So sollen hochrangige Obama-Berater bereits früher als bekannt vom Steuerskandal gewusst haben. Und Ermittler sollen neben AP-Reportern auch einen von Fox News ausgeforscht haben.
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Der Fall Bengasi lässt Hillary Clinton nicht los: Die Republikaner behaupten, die Regierung habe die Öffentlichkeit falsch informiert. Dass den Informationen zumindest ein bestimmter Dreh mitgegeben wurde, lässt sich jetzt belegen.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Barack Obama schlittert von Krise zu Krise: Der nationalen Steuerbehörde wird nachgewiesen, dass sie konservative Gruppen besonders intensiv kontrolliert. AP wirft der Regierung vor, Telefonate überwacht zu haben. Und auch der Anschlag auf die Botschaft in Bengasi holt den US-Präsidenten wieder ein.
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Meinung
Seine Amtszeit dauert noch 44 Monate, doch die Steueraffäre um die Tea Party, die Bengasi-Kontroverse und die Bespitzelung von Journalisten fesseln US-Präsident Obama. Trotz seiner jüngsten Gegenoffensive werden ihn die Republikaner gnadenlos jagen. Viel schlimmer aber ist: Der US-Präsident hat die Glaubwürdigkeit verspielt, mit der er das Volk hinter sich versammeln wollte.
Ein Kommentar von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
US-Präsident Obama versucht zu retten, was zu retten ist: Nach dem Skandal um die gezielte steuerliche Überprüfung von konservativen Gruppen muss der zuständige Behördenchef seinen Posten räumen. Im Streit um den Anschlag auf das US-Konsulat in Bengasi veröffentlicht Obama vertrauliche E-Mails.
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US-Präsident Obama bleibt hart. Für die Bespitzelung von Reportern der Associated Press will er sich nicht entschuldigen. Auch im Steuerbehörden-Skandal versucht Obama die Flucht nach vorn.
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Es habe ein "ernsthaftes Informationsleck" gegeben - deshalb hält US-Justizminister Holder die Überwachung von Telefondaten der Nachrichtenagentur AP für gerechtfertigt. Zeitgleich beschäftigt die Obama-Regierung ein weiterer Skandal - in den hat sich jetzt das FBI eingeschaltet.
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Ein Spitzendiplomat legt neue Details in der Untersuchung zum Attentat auf das US-Konsulat in Libyen offen: Die tödliche Attacke auf Botschafter Stevens hätte wohl verhindert werden können. Denn eine amerikanische Spezialeinheit wurde kurz vor ihrem Abflug in die Hafenstadt zurückgerufen.
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Der tödliche Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi hat Folgen für Mitarbeiter des US-Außenministeriums: Medienberichten zufolge sind vier Beamte von ihren Posten zurückgetreten. Auch der US-Kongress beschäftigt sich jetzt mit dem Attentat.
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Wegen einer konkreten Bedrohung haben westliche Regierungen ihre Staatsbürger dazu aufgerufen, die Region um die Hafenstadt Bengasi umgehend zu verlassen.
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US-Außenministerin Clinton muss sich kurz vor Ende ihrer Amtszeit für den Terrorangriff auf das Konsulat im libyschen Bengasi verantworten. Sie nimmt die Schuld für Sicherheitsversäumnisse auf sich. Dabei geht es auch um ihre politische Zukunft.
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Die US-Geheimdienste revidieren ihre Einschätzung zum tödlichen Anschlag in Bengasi vor zwei Wochen. Die Attacke auf das US-Konsulat in Libyen sei kein spontaner Protest gegen das Mohammed-Schmähvideo gewesen, sondern ein geplanter Terroranschlag al-Qaidas. Barack Obama gerät deshalb im Wahlkampf unter Druck.
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Nach der Tötung des Staatsfeindes Osama bin Laden galt US-Präsident Obama als erfolgreicher Außen- und Sicherheitspolitiker. Doch der Nimbus bröckelt, weil seine demokratische Regierung den Anschlag auf die Botschaft in Libyen lange nicht als "terroristischen Angriff" deutete. Die Republikaner werfen der demokratischen Regierung vor, die Öffentlichkeit getäuscht zu haben.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Die Amerikaner interessieren sich vor der Präsidentschaftswahl für Wirtschaft, Jobs, Benzinpreise. Doch da das Rennen zwischen Obama und Romney unglaublich knapp wird, kann heute Nacht die TV-Debatte zur Außenpolitik entscheidend sein. Der Herausforderer inszeniert sich als Hardliner, Obamas Trümpfe liegen woanders.
Von Johannes Kuhnmehr...
Bei einem Anschlag im libyschen Bengasi starben vier US-Diplomaten, auf den italienischen Konsul wurde geschossen. Nun sind offenbar Bürger aller westlicher Staaten konkret bedroht. Doch trotz konkreter Terrorhinweise wiegelt die libysche Führung ab: Es bestünde keine Gefahr.
mehr...Politicker
Schlecht ausgestattet und mangelhaft ausgebildet: Ein Untersuchungsbericht zu der tödlichen Attacke auf das US-Konsulat in Bengasi moniert schwere Sicherheitsmängel rund um die diplomatische Mission in Libyen. Forderungen nach Verstärkung seien ignoriert worden.
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Auf die französische Botschaft in der libyschen Hauptstadt ist ein Bombenanschlag verübt worden. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Frankreichs Präsident François Hollande verurteilte den Anschlag "auf das Schärfste".
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Nach dem Beschluss des UN-Sicherheitsrates für eine Flugverbotszone über Libyen feiern die Menschen in der Rebellenhochburg Bengasi. Die Regierung in Tripolis scheint plötzlich zu einem Waffenstillstand bereit zu sein.
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Die Luft um den libyschen Machthaber wird dünner. Sein Konsul im strategischen Nachbarland Ägypten kündigt ihm die Gefolgschaft auf. Deutschland eröffnet ein Verbindungsbüro im Gaddafi-freien Bengasi.
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