Brisante Ermittlungsergebnisse, leider falsch: Der Amokläufer Tim K. hat seine Bluttat offenbar nicht an seinem Heimcomputer angekündigt. Die Polizei sucht nun nach einem Laptop - und Innenminister Rech kämpft um seinen Ruf.
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"Irgendein Verrückter hat wohl eine schlimme Falschmeldung in die Welt gesetzt." So rechtfertigt sich Baden-Württembergs Innenminister in der SZ. Nur Stunden zuvor hatte er Ermittlungsergebnisse präsentiert, wonach Tim K. seinen Amoklauf im Internet ankündigt habe. Jetzt zieht die Polizei die Aussage zurück, auf seinem Computer eine Drohung gefunden zu haben.
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Am Tag nach dem Amoklauf in Baden-Württemberg haben mehrere Jugendliche mit ähnlichen Taten gedroht: In Freiburg wurde eine ganze Schule geräumt, in Sachsen fand sich ein Trittbrettfahrer gar schon am Nachmittag vor Gericht wieder.
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Nach dem Amoklauf in Winnenden diskutieren Politiker und Experten darüber, wie sich solche Bluttaten verhindern lassen - und stoßen dabei schnell auf Grenzen.
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Kann an einem Ort wie der Albertville-Realschule jemals wieder Alltag einziehen und unterrichtet werden? Das Beispiel Erfurt zeigt: Dies kann Teil der Aufarbeitung sein.
Von
Julia Bönischmehr...
Depressionen, Mobbing und ein finsterer Spruch im Internet - am Tag danach zeichnen sich klarere Konturen des Amok-Täters ab. Immer drängender wird die Frage, warum niemand bemerkte, wohin der 17-Jährige steuerte. Trost finden wird in Winnenden so bald keiner.
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Sebastian Beck u. Bernd Dörries, Winnendenmehr...
Der Amokläufer von Winnenden war 2008 wegen einer Depression in Behandlung. Hätten seine Ärzte erkennen können, wie gefährlich er war?
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Werner Bartensmehr...
Verschlüsselte Durchsagen und Barrikaden: Wie sich die deutschen Schulen seit dem Amoklauf von Erfurt vor Attentaten zu schützen versuchen.
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Felix Berthmehr...
Columbine, Erfurt, Emsdetten und nun Winnenden. Eine Realschule in der schwäbischen Kleinstadt ist Tatort eines Amoklaufs geworden, der die Weltnachrichten bestimmt. Die Rekonstruktion der unfassbaren Tat, die mit 16 Toten endete. Und die Frage: Wer war der Täter?
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Brauchen Schulen Sicherheitsschleusen und Metalldetektoren? Einen völligen Schutz kann es nicht geben. Lehrer können sich nur bemühen, vieles auszugleichen: zerrüttete Familien, Armut, mediale Verwahrlosung.
Ein Kommentar von
Tanjev Schultzmehr...
Wie viel Schuld trägt die Gesellschaft an Amokläufen? Nur wenige junge Männer werden zu Tätern. Doch viele Jugendliche quält das Gefühl, gescheitert zu sein.
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Thomas Steinfeldmehr...
Fieberhafte Suche nach dem Auslöser des Amoklaufs im schwäbischen Winnenden: Offenbar haben die Ermittler nun erste Hinweise auf den Hintergrund der Bluttat.
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In der Internetgemeinschaft SchülerVZ trauern Hunderte Jugendliche um die Opfer von Tim K. Andere hingegen hoffen, dass ihre Killerspiele nicht verboten werden.
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Th. Denklermehr...
Nach dem Amoklauf in Winnenden wird darüber diskutiert, wie Tim K. zum Täter werden konnte. Dabei werden auch gängige Vorurteile wie Computerspiele, Rockmusik und Horrorfilme bedient.
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Zu den Hintergründen des Amoklaufs von Winnenden hat die Polizei nun neue Details bekanntgegeben. Demnach kündigte Tim K. die Tat zuvor in einem Chatroom im Internet an - die anderen Teilnehmer nahmen ihn nicht ernst.
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Nach Erfurt ist vor Erfurt: Am Tag nach dem Amoklauf von Winnenden ist es wieder Zeit für Forderungen. Von Verschärfungen des Waffenrechts bis hin zum Verbot von Killerspielen - ein Überblick.
Von
Thorsten Denklermehr...
"Aus Gekränktheit zieht er andere mit ins Unglück": Der Kinder- und Jugendpsychiater Franz Joseph Freisleder erklärt, was Amokläufer motiviert - und welche Jugendlichen anfällig sind.
Interview:
Sarina Pfauthmehr...
Beschimpfungen für den Falschen und angebliche Ankündigungen: Nach dem Amoklauf gab es beinahe sekündlich neue Einträge auf Twitter, Facebook und YouTube - viele davon waren spekulativ oder einfach nur falsch.
Von
Jürgen Schmiedermehr...
Nach dem Amoklauf von Winnenden wird deutlich: Nicht das deutsche Waffenrecht ist das Problem, sondern die mangelnde Kontrolle.
Von
Helmut Kerschermehr...
Ein Tag wird zum Albtraum: Mit einer Waffe aus seinem Elternhaus macht sich ein 17-Jähriger auf, um ein Blutbad anzurichten. Am Ende sind 16 Menschen tot.
Von
B. Dörries, D. Deckstein, S. Beck und A. Eckardtmehr...
Die Psyche der jugendlichen Täter: Kriminologin Britta Bannenberg erklärt, warum es so schwierig ist, Amokläufer zu erkennen, bevor sie zuschlagen.
Interview:
Joachim Käppnermehr...
Bilder
Politiker und Kirchenvertreter haben schockiert auf die Nachricht vom Amoklauf eines 17-jährigen Schülers reagiert, bei dem mindestens 16 Menschen ermordet wurden.
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Deutschland ist nach den USA das Land mit den meisten Amokläufen: Der Kriminalpsychologe Jens Hoffmann hat ein Frühwarnsystem entwickelt - es wartet noch immer auf flächendeckenden Einsatz.
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Jürgen Schmiedermehr...
Interaktiv
Hunderte Einsatzkräfte, schwer bewaffnete Beamte und Rettungsdienstfahrzeuge vor der Albertville-Realschule in Winnenden: Hier fand der Amoklauf statt. Eine Karte.
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