Wie werden aus jungen Menschen Massenmörder? Dieser Frage geht ein neues Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin nach. Im Gespräch erklärt Entwicklungspsychologe Vincenz Leuschner, warum Schulmassaker keine Amokläufe sind.
Von Johanna Brucknermehr...
Die Waffen lagen im Schlafzimmer, nicht wie vorgeschrieben im Tresor: Tim Kretschmer tötete 2009 in Winnenden 16 Menschen. Nun wollten Eltern von Opfern vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, um eine Verschärfung des Waffenrechts zu erzwingen. Doch das Gericht will ihre Klage nicht bearbeiten.
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Hätte der Amoklauf von Winnenden verhindert werden können? Der Vater des Täters glaubt ja, wenn die Ärzte seines Sohnes rechtzeitig Alarm geschlagen hätten. Vor Gericht will er erreichen, dass die Klinik mehrere Millionen zahlt. Das Geld möchte er aber nicht für sich.
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Die Pistole im Schlafzimmer war weg, auch ein Magazin im Nachttisch fehlte: Vor dem Stuttgarter Landgericht schildert ein Kriminalbeamter, wie der Vater von Tim K. nach dem Amoklauf seines Sohnes hektisch nach seinen Waffen suchte. Außerdem sagt eine Familientherapeutin aus, die sich bei vorherigen Vernehmungen in Widersprüche verstrickt hatte.
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Wegen fahrlässiger Tötung in 15 und fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen wurde Jörg K. zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Doch der Vater des Amokläufers von Winnenden wehrte sich erfolgreich. Nun wird erneut gegen ihn verhandelt.
Von Roman Deininger, Stuttgartmehr...
Schuldig der fahrlässigen Tötung in 15 Fällen: Vor einem Jahr verurteilte das Landgericht Stuttgart den Vater des Amokschützen von Winnenden zu einer Haftstrafe. Der Bundesgerichtshof hat dieses Urteil nun aufgehoben - wegen eines Verfahrensfehlers.
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In Raum 305 erschoss Tim K. binnen 15 Sekunden drei Mädchen. Zwei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden ist das Zimmer nicht wieder zu erkennen. Mit dem Umbau der Albertville-Realschule versuchen Schüler, Lehrer - der ganze Ort - ihr Trauma zu bewältigen.
Von Roman Deininger , Winnendenmehr...
Der organisierte Schießsport in Deutschland feiert sein 150-jähriges Bestehen, mit Posaunen und Böllerschüssen. Die Schützenvereine stehen für Brauchtum und Sport - doch ihre Kritiker sehen dort ein tödliches Risiko.
Eine Reportage von Lena Jakatmehr...
Schadensersatz für die Verwüstungen: Die Stadt Winnenden will den Vater des Amokläufers verklagen - schließlich habe Tim K. mit einer Waffe geschossen, die er aus dem Schlafzimmer der Eltern entwenden konnte.
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Das Urteil gegen den Vater des Amok-Schützen von Winnenden ist gefallen. Doch die Politik hat nichts aus dem Massaker gelernt: Noch immer sind Millionen legale Schusswaffen in Privatbesitz.
Ein Gastbeitrag von Roman Grafemehr...
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Knapp zwei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden ist der Vater von Tim K. zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Er hatte die Tatwaffe unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt.
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Der Vater von Tim K. muss sich vor Gericht verantworten - jedoch nur wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Hinterbliebenen der Opfer sind enttäuscht.
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Harsche Kritik am Vater des Amokläufers von Winnenden: Vergebung sei unmöglich, sagte die Schwester einer getöteten Schülerin vor Gericht in Stuttgart. Der Angeklagte schwelge in Selbstmitleid.
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In Stuttgart hat der Prozess gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden begonnen: Das Gericht hat betont, Jörg K. werde unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. "Ich hoffe, dass er sich mir als Mensch zeigt", sagte eine Angehörige vor Verfahrensbeginn.
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Tim K. hat in Winnenden 15 Menschen erschossen - mit einer Waffe und Munition seines Vaters. Der steht nun wegen fahrlässiger Tötung vor dem Stuttgarter Landgericht. Doch ist Jörg K. wirklich mitschuldig am Verbrechen seines Sohnes?
Von Nicolas Richtermehr...
Sie haben ihre Kinder verloren, nun wollen sie sich dafür einsetzen, dass sich Politik und Opferschutz ändern. Angehörige in Winnenden gründen die "Stiftung gegen Gewalt an Schulen".
Von Bernd Dörries, Stuttgartmehr...
Mick North hat sein Kind bei dem Schulmassaker in Dunblane, Schottland, verloren. Er glaubt: Wer Amokläufe verhindern will, muss den privaten Besitz von Pistolen verbieten. Eine Außenansicht.
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Die Familie des Amokschützen lebt nicht mehr in Leutenbach bei Winnenden. Gegen den Vater läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.
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Schwerer Start in eine neue Schulwoche: Die Albertville-Realschüler kehren zehn Wochen nach dem Amoklauf an den Tatort zurück - allerdings vorerst in einen Containerkomplex.
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Mit Maßnahmen wie unangekündigten Kontrollen und einem Verbot von Paintball will die große Koalition das Waffenrecht verschärfen - für die einen zu viel, für die anderen zu wenig.
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Ein Bericht der Polizei und Staatsanwaltschaft bringt neue Erkenntnisse zum Amoklauf in Winnenden: Demnach informierte sich der 17-jährige Tim K. vor der Tat gezielt im Internet.
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Winnenden, 100 Tage danach: Die 15-jährige Elena verlor drei Freundinnen und wurde schwer verletzt. Doch nicht nur sie hat täglich zu ringen.
Eine Reportage von Ann-Kathrin Eckardtmehr...
Beispiel Winnenden: Die Ersthelfer haben unter schwierigen Bedingungen am ersten Tatort gearbeitet. Nun stellt sich die Frage: Wer schützt und betreut eigentlich die Rettungskräfte?
Von Werner Bartensmehr...
Nach dem Amoklauf in Winnenden nimmt die Polizei auch in München zwei jugendliche Trittbrettfahrer fest.
Von Christina Warta und Monika Maier-Albangmehr...
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