Schuldig der fahrlässigen Tötung in 15 Fällen: Vor einem Jahr verurteilte das Landgericht Stuttgart den Vater des Amokschützen von Winnenden zu einer Haftstrafe. Der Bundesgerichtshof hat dieses Urteil nun aufgehoben - wegen eines Verfahrensfehlers.
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In Raum 305 erschoss Tim K. binnen 15 Sekunden drei Mädchen. Zwei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden ist das Zimmer nicht wieder zu erkennen. Mit dem Umbau der Albertville-Realschule versuchen Schüler, Lehrer - der ganze Ort - ihr Trauma zu bewältigen.
Von
Roman Deininger , Winnendenmehr...
Der organisierte Schießsport in Deutschland feiert sein 150-jähriges Bestehen, mit Posaunen und Böllerschüssen. Die Schützenvereine stehen für Brauchtum und Sport - doch ihre Kritiker sehen dort ein tödliches Risiko.
Eine Reportage von
Lena Jakatmehr...
Schadensersatz für die Verwüstungen: Die Stadt Winnenden will den Vater des Amokläufers verklagen - schließlich habe Tim K. mit einer Waffe geschossen, die er aus dem Schlafzimmer der Eltern entwenden konnte.
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Das Urteil gegen den Vater des Amok-Schützen von Winnenden ist gefallen. Doch die Politik hat nichts aus dem Massaker gelernt: Noch immer sind Millionen legale Schusswaffen in Privatbesitz.
Ein Gastbeitrag von
Roman Grafemehr...
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Knapp zwei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden ist der Vater von Tim K. zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Er hatte die Tatwaffe unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt.
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Harsche Kritik am Vater des Amokläufers von Winnenden: Vergebung sei unmöglich, sagte die Schwester einer getöteten Schülerin vor Gericht in Stuttgart. Der Angeklagte schwelge in Selbstmitleid.
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In Stuttgart hat der Prozess gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden begonnen: Das Gericht hat betont, Jörg K. werde unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. "Ich hoffe, dass er sich mir als Mensch zeigt", sagte eine Angehörige vor Verfahrensbeginn.
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Tim K. hat in Winnenden 15 Menschen erschossen - mit einer Waffe und Munition seines Vaters. Der steht nun wegen fahrlässiger Tötung vor dem Stuttgarter Landgericht. Doch ist Jörg K. wirklich mitschuldig am Verbrechen seines Sohnes?
Von
Nicolas Richtermehr...
Der Vater von Tim K. muss sich vor Gericht verantworten - jedoch nur wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Hinterbliebenen der Opfer sind enttäuscht.
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Großer Andrang: Viele Deutsche wollen nach der Verschärfung des Waffenrechts ihre Gewehre und Pistolen abgeben - und überfordern so die Behörden.
Von
Astrid Bischofmehr...
Der Vater des Amokläufers Tim K. muss sich vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Er hat laut Staatsanwaltschaft die Tatwaffe falsch aufbewahrt und so die Tat ermöglicht.
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Ein Notruf für Eltern, Gespräche mit Trittbrettfahrern, und Rund-um-die-Uhr-Kontakt zu Schülern: Eine neue Stiftung möchte Amokläufe an Schulen aktiv verhindern.
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Die Nachhilfelehrerin des Todesschützen von Winnenden hat den Lehrern und Mitschülern eine Mitschuld an dem Amoklauf gegeben. Polizeiakten belasten außerdem den Vater schwer.
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"Wir wissen nicht, wie Tim zu dieser Tat fähig war": In Briefen an die Familien der Todesopfer drücken die Eltern des Amokläufers ihr Mitleid und ihren Schmerz aus.
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Wie lässt sich so eine Wahnsinnstat verhindern? Was geht in den Tätern vor? Experten diskutieren im Justizministerium über die Ursachen von Amokläufen und Möglichkeiten der Prävention.
Von
Bernd Kastnermehr...
Winnenden, 100 Tage danach: Die 15-jährige Elena verlor drei Freundinnen und wurde schwer verletzt. Doch nicht nur sie hat täglich zu ringen.
Eine Reportage von
Ann-Kathrin Eckardtmehr...
Mick North hat sein Kind bei dem Schulmassaker in Dunblane, Schottland, verloren. Er glaubt: Wer Amokläufe verhindern will, muss den privaten Besitz von Pistolen verbieten. Eine Außenansicht.
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Ein Bericht der Polizei und Staatsanwaltschaft bringt neue Erkenntnisse zum Amoklauf in Winnenden: Demnach informierte sich der 17-jährige Tim K. vor der Tat gezielt im Internet.
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Schwerer Start in eine neue Schulwoche: Die Albertville-Realschüler kehren zehn Wochen nach dem Amoklauf an den Tatort zurück - allerdings vorerst in einen Containerkomplex.
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Mit Maßnahmen wie unangekündigten Kontrollen und einem Verbot von Paintball will die große Koalition das Waffenrecht verschärfen - für die einen zu viel, für die anderen zu wenig.
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Sie haben ihre Kinder verloren, nun wollen sie sich dafür einsetzen, dass sich Politik und Opferschutz ändern. Angehörige in Winnenden gründen die "Stiftung gegen Gewalt an Schulen".
Von
Bernd Dörries, Stuttgartmehr...
Die Familie des Amokschützen lebt nicht mehr in Leutenbach bei Winnenden. Gegen den Vater läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.
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Beispiel Winnenden: Die Ersthelfer haben unter schwierigen Bedingungen am ersten Tatort gearbeitet. Nun stellt sich die Frage: Wer schützt und betreut eigentlich die Rettungskräfte?
Von
Werner Bartensmehr...
Die Waffengesetze könnten bald härter werden: Bremen will die Lagerung von Gewehren prüfen lassen. Auch ein Verbot von Paint-Ball ist im Gespräch.
Von
R. Wiegandmehr...
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