Krankmeldung

Statistik der AOK
:Ebersberger sind überdurchschnittlich gesund

Die Krankenkasse hat ermittelt, dass die Landkreisbewohner 2025 sowohl im Landes- wie im Jahresvergleich seltener krank waren.

Krankheitstage
:Die Deutschen, ein Volk von Blaumachern und Jammerlappen?

Friedrich Merz findet, Arbeitnehmer melden sich zu oft krank. Aber ein genauerer Blick auf den krankheitsbedingten Arbeitsausfall zeigt: Mit Faulheit hat das wenig zu tun.

SZ PlusVon Christina Berndt, Felicitas Kock und Sead Mujić

Sozialstaat
:Arbeitgeberpräsident will Lohnfortzahlung im Krankheitsfall beschränken

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger will die telefonische Krankschreibung abschaffen und die Lohnfortzahlung für erkrankte Arbeitnehmer strenger deckeln.

Beamtenrecht
:Wie kann es sein, dass eine Lehrerin seit 16 Jahren ungeprüft krankgeschrieben ist?

Eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen ist seit 16 Jahren krankgeschrieben. Ihr Gehalt wurde offenbar voll ausgezahlt, aber bei einem Amtsarzt war sie nie. Kein Einzelfall, sagt ein Experte für Beamtenrecht.

SZ PlusInterview von Alexander Menden

MeinungAktuelles Lexikon
:Karenztag

Früher üblich, heute unpopulär, aber wieder einmal in der Diskussion: Die Maßnahme soll Fehlzeiten wegen Krankheit reduzieren.

Von Kerstin Bund

Arbeit und Gesundheit
:Deutlich mehr stressbedingte Krankentage in Bayern

Die Beschäftigten im Freistaat leiden häufiger unter Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen. Im bundesweiten Vergleich schneiden sie nach Daten der KKH aber noch gut ab.

MeinungSZ JetztKarenztage
:Bin ich zu oft krank für den Wirtschaftsstandort Deutschland?

Immer wieder kritisieren Politiker, dass die Deutschen zu oft krank seien. Das schürt Misstrauen, findet unsere chronisch kranke Autorin. Viele Menschen haben ohnehin Angst, als faul zu gelten.

SZ PlusKommentar von Katharina Walser

Gesundheit
:KKH: Zahl der Krankheitstage weiter gestiegen

Die Zahl der gemeldeten Krankheitstage bei Beschäftigten in Bayern steigt weiter. Die Krankenkasse KKH sieht dafür zwei Gründe – und warnt vor Druck vom Arbeitgeber.

Karenztage für Kranke
:Selbst die CDU will nicht so richtig

Am ersten Krankheitstag auf Lohn verzichten? Gewerkschaften und SPD-Politiker protestieren. Aber selbst jene, die sonst Einschnitte fordern, zögern. Der Vorschlag hat der Union nämlich schon einmal im Wahlkampf geschadet.

SZ PlusVon Oliver Klasen

MeinungPro und Contra zu Karenztagen
:Keine Lohnfortzahlung, gleich am ersten Tag?

Allianz-Chef Oliver Bäte hat vorgeschlagen, dass Arbeitnehmer die Kosten für den ersten Krankheitstag selbst tragen sollen. Damit hat er eine neue Debatte entfacht. Was dafür und was dagegen spricht:

SZ PlusVon Kerstin Bund und Christina Kunkel

MeinungKarenztag bei Krankmeldungen
:Pro: Der Allianz-Chef spricht aus, was sich Politiker im Wahlkampf nicht trauen

Die Deutschen sind kein Volk der Blaumacher, aber das System macht es ihnen doch recht leicht, mal eben kurz krank zu sein.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

MeinungKarenztag bei Krankmeldungen
:Contra: Arbeitnehmer würden unter Generalverdacht gestellt

Um ein paar Blaumacher abzuschrecken, würden mit einem Karenztag viele Menschen finanziell benachteiligt. Der ein oder andere Chef sollte lieber erst mal schauen, wie groß sein Anteil an den hohen Krankenständen ist.

SZ PlusKommentar von Christina Kunkel

MeinungKrankschreibungen
:Die FDP will Kranke wegrechnen, statt sie zu heilen

FDP und Arbeitgeber wollen die telefonische Krankmeldung abschaffen, weil die Krankenstände in Deutschland so hoch sind. Wichtiger wäre die Frage, wie man die Menschen gesund macht.

SZ PlusKommentar von Jonas Junack

MeinungHöchststand bei Krankschreibungen
:Der hohe Krankenstand spiegelt die Stimmung im Land wider

Noch nie fielen so viele Beschäftigte aus wie in diesem Jahr, dabei steht die Virenwelle im Winter erst bevor. Das ist ein Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Statistik
:Starnberger sind immer häufiger krank

Der Krankenstand im Landkreis liegt trotz eines leichten Anstiegs aber weiterhin unter dem bayernweiten Durchschnitt.

Von Linus Freymark

DAK
:Krankmeldungen weiter auf Rekordniveau

Die Zahl der Krankheitsausfälle lag bundesweit im ersten Quartal nur wenig unterhalb der Vergleichswerte von Anfang vergangenen Jahres.

Gesundheit
:Krankenstand in Bayern ist 2023 leicht gesunken

Laut AOK gehören die Erwerbstätigen im Freistaat zu den gesündesten in Deutschland. Getrübt wird das Bild durch den hohen Anstieg bei den psychischen Erkrankungen mit einem Plus von 14 Prozent.

Gesundheitswesen
:Telefonische Krankschreibung wird schneller eingeführt

Weil Arztpraxen überlastet sind, sollen Patienten auch ohne persönliches Erscheinen ein Attest für den Arbeitgeber erhalten. Die Regel soll noch im Dezember in Kraft gesetzt werden.

Gesundheit in Bayern
:Arbeitnehmer waren im Sommer auffällig oft krank

Nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK gab es einen kräftigen Anstieg bei Muskel- und Skelett-Erkrankungen sowie psychischen Diagnosen.

Gesundheit
:Neue Studie: Wenn Personalmangel krank macht

Wer häufig die Arbeit von kranken oder fehlenden Kollegen mitmachen muss, meldet sich öfter krank und reduziert eher seine Arbeitszeit. Ein Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK sieht noch eine weitere besorgniserregende Entwicklung.

Gesundheit
:Krankenstand in Bayern klettert auf ein Rekordniveau

Bayerns Arbeitnehmer haben sich 2022 nach Angaben der AOK so häufig krank gemeldet wie seit bald 30 Jahren nicht. Hauptursachen waren Corona und Atemwegsinfekte.

Gesundheit
:Bayern schnieft und hustet

Eine beispiellose Krankheitswelle sucht den Freistaat heim. Sie stellt nicht nur Kliniken vor Herausforderungen, sondern führt in der letzten Woche vor den Ferien auch zu Unterrichtsausfällen an den Schulen.

Von Sebastian Beck, Lisa Schnell und Patrick Wehner

Arbeit
:Telefonische Krankschreibung bis März 2023 verlängert

Damit sollen volle Wartezimmer während Corona und der Grippewelle verhindert werden.

Personalausfälle
:Ausgedünnte Bus-Fahrpläne bis Ende November

Seit Anfang Oktober fahren Busse wegen der Personalausfälle auf zehn der 94 Linien seltener als sonst. Welche Routen betroffen sind.

Zugverkehr in Nordostbayern
:Alex darf weiter zwischen München und Prag verkehren

Mit dem Zuschlag für die Länderbahn aus Viechtach kommt der für seine Unpünktlichkeit berüchtigte Zugtyp zum Einsatz. Alleinige Schuld an der Misere trägt der Betreiber allerdings nicht.

Von Deniz Aykanat

Langzeitpflege
:Holetschek favorisiert Springermodelle gegenüber Leiharbeit

Der bayerische Pflegeminister Klaus Holetschek (CSU) setzt sich für sogenannte Springer in der Langzeitpflege ein. Mit Springermodellen könnten für die Beschäftigten verlässlichere Arbeitszeiten gesichert werden, sagte Holetschek laut einer ...

Gesundheitsreport
:Südbayern sind seltener krankgeschrieben als Nordbayern

Bei der Anzahl der Krankentage gibt es im Freistaat ein eindeutiges Nord-Süd-Gefälle.

Arbeitnehmer
:Rekordstand bei Fehltagen wegen psychischer Erkrankungen

Noch nie zuvor fielen die bayerischen Beschäftigten so oft wegen psychischer Krankheiten aus wie 2021. Das könnte auch mit der Pandemie zusammenhängen: Vor allem Anpassungsstörungen nahmen zu. Und eine Berufsgruppe ist besonders betroffen.

Krankschreibungen
:Menschen rund um München sind am gesündesten

Nirgendwo sonst in Deutschland fehlen Berufstätige so selten aus gesundheitlichen Gründen wie im Landkreis München.

Gesundheitsreport
:Bayern sind seltener krank

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gab es 2020 im Freistaat weniger Fehltage bei Berufstätigen. Es gab Berufsgruppen, die besonders anfällig waren.

Umfrage
:Arbeitnehmer befürworten Krankschreibung per Telefon

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer in Bayern - nämlich 80 Prozent - befürwortet laut einer Umfrage eine Krankschreibung per Telefon. Die befragten Erwerbstätigen schätzten am Arztkontakt aus der Ferne vor allem, dass das Ansteckungsrisiko entfalle ...

Krankmeldung
:Pandemie führt zu mehr Fehltagen

Im März haben sich so viele Arbeitnehmer krankgemeldet wie zuletzt vor 20 Jahren. Der Anteil krankgeschriebener Beschäftigter lag bei 6,84 Prozent, wie eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt. Ursache für den überdurchschnittlichen ...

Gesundheit im Büro
:"Wer hustet, wird jetzt schief angeschaut"

Der Arbeitspsychologe Hannes Zacher glaubt, dass künftig mehr Menschen zu Hause bleiben, wenn sie sich krank fühlen. Wer trotzdem arbeitet, schade nicht nur sich selbst, sondern auch dem Unternehmen - sogar im Home-Office.

SZ PlusVon Julian Erbersdobler

Krankmeldungen
:Immer diese Blaumacher

Ein Unternehmer beschwert sich, dass Mitarbeiter sich zu oft Montag und Freitag und zu lange krankschreiben lassen. Es gebe zu viele Simulanten in Deutschland. Stimmt das - und was sind die Gründe?

SZ PlusVon Uwe Ritzer

Leserdiskussion
:Wie halten Sie es mit Krankmeldungen?

Ein Unternehmer beschwert sich, dass Mitarbeiter sich zu oft Montag und Freitag und zu lange krankschreiben lassen. Untersuchungen aber zeigen, dass Betriebe hierzulande nicht nur ein Problem mit vermeintlichen Faulenzern haben, sondern auch mit Angestellten, die sich krank zur Arbeit schleppen.

Krankmeldung
:"Er kann sich tot stellen"

Ein Mitarbeiter ist krank - darf die Chefin ihn trotzdem anrufen? Darf sie sein E-Mail-Postfach öffnen? Arbeitsrechtler Manfred Schmid erklärt, was zulässig ist - und was nicht.

Interview von Ina Reinsch

Krankmeldung
:Goodbye gelber Zettel

Wer aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, muss dem Chef einen Krankenschein vom Arzt schicken. Das könnte sich nun ändern. Die Regierung plant, dass Krankmeldungen digital übermittelt werden.

Von Kristiana Ludwig

Gesundheit
:Wie Sie sich richtig krankmelden

Am ersten oder am dritten Tag? Am Telefon oder per Whatsapp? Mit Angabe des Grundes oder ohne? Eine Handreichung für eine korrekte Krankmeldung.

SZ PlusVon Ina Reinsch

Frage an den SZ-Jobcoach
:Muss ich am ersten Krankheitstag ein Attest einreichen?

Der neue Arbeitgeber von Frank T. will schon vor dem dritten Fehltag ein Attest sehen. Der Arbeitnehmer bittet den Jobcoach um Rat.

Fehlzeiten
:Zur Hälfte krank

Ärzte und Psychotherapeuten schlagen vor, dass Arbeitnehmer auch zu 25, 50 oder 75 Prozent arbeitsunfähig geschrieben werden können. Wie soll das gehen?

Interview von Jutta Pilgram

SZ JetztMenstruation
:Regelschmerzen sind ein guter Grund, zu Hause zu bleiben!

Viele Frauen schleppen sich einmal im Monat mit Schmerzen zur Arbeit oder erfinden Ausreden, um sich krank zu melden. Unsere Autorin findet: Das muss endlich aufhören.

Von Lara Thiede

Frage an den SZ-Jobcoach
:Was tun, wenn der Chef nicht glaubt, dass ich krank bin?

Die Arbeitnehmerin ist nach einer OP krankgeschrieben, ihr Chef will das aber nicht akzeptieren. Für den Jobcoach ist die Lage eindeutig.

Arbeitsrecht
:Muss ich arbeiten, wenn mein Kind krank ist?

Und muss mich mein Arbeitgeber weiter bezahlen? Die Arbeitsrechtlerin Manuela Beck beantwortet die wichtigsten Fragen.

Interview von Larissa Holzki

Jobcoach
:Soll ich krank zur Arbeit gehen?

Melissa M. geht oft trotz Migräne pflichtbewusst ins Büro. Nun möchte sie von der Personal-Expertin wissen, ob sie sich besser krankmelden sollte.

Krankmeldung
:Ordentlich entschuldigt

Kopfschmerzen, verstopfte Nase, schwere Glieder - wer sich so fühlt, gehört ins Bett und nicht ins Büro oder auf die Baustelle. Doch ein paar Dinge gibt es zu erledigen. Worauf Arbeitnehmer bei der Krankmeldung achten müssen.

Von Ronja Ringelstein/dpa

Arbeitsrecht
:Welche Rechte Angestellte unbedingt kennen sollten

Unbezahlte Überstunden oder eine ungerechtfertigte Abmahnung - Gründe für Stress mit dem Chef gibt es viele. Umso wichtiger: Vorbereitet sein.

Von Britta Beate Schön, Finanztip

Gesundheit
:Männer und Frauen leiden unterschiedlich

Er mimt eher den harten Kerl, sie sorgt sich um Kollegen: Ein Gesundheitsreport zeigt, dass die Geschlechter unterschiedlich zu Krankschreibungen stehen - und andere Beschwerden haben.

Von Dietrich Mittler

Auszubildende
:Jung, dynamisch, ausgebrannt

Ein Drittel der Auszubildenden in Deutschland klagt über körperliche und psychische Probleme, die Fehlzeiten in den Betrieben steigen. Was sind die Gründe?

Studie
:Mediziner fordern Lockerung bei Krankschreibungen

Arbeitnehmer sollen sich bis zu einer Woche ohne Attest krankmelden können, fordern Mediziner der Universität Magdeburg. Mit diesem Schritt wollen sie die Hausärzte entlasten. Bundesregierung und Arbeitgeberverband sehen den Vorstoß kritisch.

Seminar für Chefs und Personaler
:Auf der Jagd nach den Blaumachern

Die Zeiten sind hart für Simulanten. Besonders zur Urlaubszeit reagieren die Unternehmen auf Krankmeldungen empfindlich. In Seminaren können Vorgesetzte den Umgang mit Mitarbeitern lernen, die chronisch "krankfeiern".

Von Ines Alwardt

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