Brexit Negotiations Reach Endgame
Leserdiskussion

Profitiert Europa vom Brexit-Prozess?

Kaum jemand habe in der jüngeren Geschichte mehr für die europäische Einigung geleistet als diejenigen, die Europa für überflüssig erklären wollten. Gerade die Brexit-Befürworter hätten eindrücklich vorgeführt, dass Europa nur transnational handlungsfähig ist, kommentiert unsere Autorin.

Unternehmen beschäftigt Asylbewerber
Moosburger Isar Akademie

Eigenes Erfolgskonzept gegen den Fachkräftemangel

Viel riskiert hat der Unternehmer Ernst Pracher, als er 13 Flüchtlingen eine Metallhelfer-Ausbildung ermöglichte, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Für die Gebete der jungen Muslime hat er eine Nische in den Werkhallen frei räumen lassen.

Von Clara Lipkowski, Moosburg

Versöhnungsmesse: Bundeskanzler Konrad Adenauer (links) und der französische Präsident Charles de Gaulle (rechts) 1962 in der Kathedrale von Reims.
Staatsakt für Helmut Kohl

Wird Europa aus der Totenfeier für Kohl neu entstehen?

Ein europäischer Staatsakt für Helmut Kohl wäre eine protokollarische Revolution. Und eine Chance für die EU, aus einem Symbol neue Kraft zu schöpfen.

Von Gustav Seibt

IhreSZ Flexi-Modul Header
Leserdiskussion

EU-Flüchtlingspolitik: Wie könnte ein Neustart aussehen?

Der Sachverständigenrat der Stiftungen für Integration (SVR) hat in seinem Jahresgutachten Strategien zur Regelung der Migrationspolitik in Europa vorgelegt. Darin fordert der Rat unter anderem eine Arbeitsteilung unter den EU-Ländern, einheitliche Kriterien und ein Recht auf Freizügigkeit für anerkannte Flüchtlinge.

Euro Münzen
Zehn Jahre Euro-Bargeld

Im deutschen Geldbeutel dominiert der Bundesadler

Über 90 Milliarden Euro-Münzen sind derzeit im Umlauf - mit den individuellen Prägungen der einzelnen Euro-Staaten. Doch auch zehn Jahre nach ihrer Einführung vermischen sie sich europaweit viel weniger als erwartet. Ein früherer Mathematikprofessor weist nach: In den jeweiligen Ländern dominieren Münzen aus heimischer Prägung.

Euro-Krise und Griechenland-Rettung

Wie die EU die Jugend zurückgewinnt

Sie sind hochgebildet, arbeitslos und ihr Zorn richtet sich gegen die Europäische Union: Junge Europäer fühlen sich verkauft, die EU erscheint ihnen als gnadenlose und bürgerferne Exekutorin einer ungerechten Sparpolitik. Attraktiv ist das Projekt Europa nur noch außerhalb seiner Grenzen. Es braucht dringend neue politische Energien für die Alte Welt.

Ein Gastbeitrag von Claus Leggewie

Europafahne vor dem Reichstag
Lösungswege aus der Schuldenkrise

Europas Vorbild muss der Länderfinanzausgleich sein

Europa braucht einen radikalen Schritt, um die Euro-Krise zu überwinden: Die Staaten müssen eine unauflösliche Währungs- und Haftungsgemeinschaft bilden und eine gemeinsame Wirtschaftsregierung einführen - nach dem Vorbild des deutschen Länderfinanzausgleichs. Ohne eine ehrliche Transferunion zerfällt Europa in nationale Egoismen.

Ein Gastbeitrag von Christian von Bechtolsheim

Angela Merkel, Nicolas Sarkozy
Fehlendes Vertrauen in Europa

Unnahbare Nachbarn

Um die europäische Einigung voranzutreiben, war fast jedes Mittel recht: Kollektive Kampfeinsätze, grenzübergreifende Infrastrukturprojekte und sogar eine gemeinsame Währung. Ein Mittel ist aber weitgehend ignoriert worden: der Gemeinschaftssinn der Menschen.

Von Stephan Speicher

EU-Abgeordneter kritisiert Obama wegen Türkei
Europäische Integration

CDU-Europaparlamentarier wettert gegen EU-Thesen der CSU

Wenn die Unkenntnis nur noch vom Populismus übertroffen wird: Der CDU-Europaabgeordnete Brok liest der CSU die Leviten, die eine Machtverschiebung in Richtung Brüssel verhindern will. Besonders hart in der Kritik: CSU-Generalsekretär Dobrindt.

Interview: Thomas Kirchner

Westerwelle sichert Irland Unterstützung zu
Außenpolitik

Europas Weg in die Welt

Wenn die EU im Konzert der alten und neuen Mächte mitspielen will, muss sie auch die gemeinsame Sicherheitspolitik vertiefen. Der Lissabon-Vertrag macht das möglich, indem Mitgliedsländer sich zu konkreten Projekten zusammenschließen und so zu Vorreitern für alle werden.

Ein Gastbeitrag von Guido Westerwelle