Bahn-Verspätungen - Wie unpünktlich der deutsche Fernverkehr ist - mit Zugmonitor - SZ.de

Bahn-Verspätungen

Wie unpünktlich der deutsche Fernverkehr ist - mit Zugmonitor

Die SZ hat im Zugmonitor die Pünktlichkeitsangaben, protokolliert die die Bahn im Internet gemacht hat. Zwischen Spätsommer 2011 und 2013 entstand so in eine riesige Datenbank, die die Schwachstellen des Netzes offengelegt und eine eine einzigartige interaktive Deutschlandkarte ermöglicht hat, auf der jeder Nutzer den Fernverkehr in Deutschland verfolgen kann. Nun hat die Bahn die Datenstruktur auf der Seite verändert und wir haben das Projekt eingestellt. Die wichtigsten Ergebnisse finden sie <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/verspaetungs-atlas-so-verspaetet-ist-die-bahn-in-ihrer-stadt-auf-ihrer-strecke-1.1651455">hier</a>.

ExklusivVerspätungs-Atlas
:So verspätet ist die Bahn in Ihrer Stadt, auf Ihrer Strecke

So genau wurden die Verspätungen der Deutschen Bahn noch nie aufgeschlüsselt: Seit dem Start des SZ-Zugmonitors vor mehr als einem Jahr haben wir die offiziellen Pünktlichkeitsdaten des Konzerns weiter mitgeschrieben - die Auswertung dieses Zeitraums erlaubt präzise Statistiken. Unsere interaktive Deutschlandkarte bietet eine detaillierte Problemanalyse für jede Strecke und jeden Bahnhof.

Von Stefan Plöchinger und Wolfgang Jaschensky

SZ.de-Zugmonitor in Echtzeit
:So verspätet ist die Bahn - live

Ein Klick, schon sieht man den verspäteten ICE - und was ihn aufgehalten hat. Der einzigartige interaktive SZ-Zugmonitor stellt live den Fernverkehr auf dem deutschen Schienennetz dar: Auf einen Blick sehen Sie Verspätungen, eine Echtzeit-Statistik und können Monate zurück in die Historie springen.

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ExklusivZugverkehr 2013
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Zugmonitor-Analyse
:Warum die Bahn zu spät kommt

Im Winter ist die Bahn besonders unpünktlich? Am Abend sind mehr Züge spät dran? Liegt es an den vielen Baustellen? Viele Annahmen über die Pünktlichkeit der Bahn erweisen sich als nicht haltbar. Welchen Einfluss Wetter, Tageszeit und Wochentag den Statistiken zufolge haben - und welche Schuld die Bahn an den meisten Verspätungen trägt.

Von Wolfgang Jaschensky

Bahn-Verspätungen
:Pünktlichkeit kennt Grenzen

Das Ergebnis der Zugmonitor-Analyse ist so eindeutig wie ärgerlich: Es sind ausgerechnet die teuren Schnellstrecken, bei denen die Züge am unpünktlichsten sind. Doch mit einfachen Rezepten kann die Bahn das Problem mit den ICE nicht in Griff bekommen.

Eine Analyse von Daniela Kuhr, Berlin

Alltag als Zugbegleiterin
:"Doof und unfähig? Da hören wir weg"

Mal wieder ist der ICE verspätet, mal wieder der Anschlusszug schon weg. Zugchefin Clara Becker erklärt im SZ.de-Interview, wie sie trotzdem schlechte Stimmung verhindert und wie sich Passagiere selbst das Reisen schwermachen.

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Zugmonitor-Analyse
:Verspätungen machen ICE um bis zu 28 km/h langsamer

Schnell, schneller, ICE - bis zu 300 km/h in der Spitze ist das Tempo-Versprechen der Bahn. Doch ausgerechnet auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken gibt es die häufigsten Verspätungen. Die SZ hat nun die Folgen für Deutschlands wichtigste Achsen berechnet. Ergebnis: Die Flitzer sind im Schnitt viel langsamer unterwegs als gedacht, bis zu 28 km/h.

Von Stefan Plöchinger

Verspätungen an Ostern
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Heute beginnt die große Reisewelle zu Ostern. Und ausgerechnet über die Feiertage baut die Bahn an ihrem Schienennetz. Verspätungen bis zu 60 Minuten sind die Folge. Doch Verkehrsexperten zeigen Verständnis für den Zeitpunkt der Bauarbeiten.

Von Daniela Kuhr

Petershausen
:Allein gegen die Bahn

Unnachgiebig moniert der Peterhausener Pendler Josef Mittl die Zugverspätungen auf der Strecke München - Peterhausen. Die Kritik zeigt offenbar Wirkung.

Petra Schafflik

Am S-Bahnhof Buchenau
:Lokführer stoppt - zur Freude der Fahrgäste

Eine S-Bahn der Linie 4 muss im Bahnhof Buchenau halten, weil ein Notarzt gerufen wurde. Die Pendler stellen sich auf einen längeren Aufenthalt ein, bis ein Regionalzug kommt, der sonst dort nur durchfährt.

Peter Bierl

Immer mehr Baustellen
:Bahnchef warnt Kunden vor Verspätungen

Gut für die Intrastruktur, aber schlecht für die Pünktlichkeit: Die Deutsche Bahn will ihr Schienennetz ausbauen, um langfristig einen besseren Verkehsfluss gewährleisten zu können. Mehr Verspätungen werden laut Bahnchef Grube die Folge sein.

Bahn-Verspätungen
:Der Zugmonitor kommt an - auch auf Englisch

Hunderttausende Abrufe, bis heute täglich Empfehlungen auf Twitter - der SZ-Zugmonitor mit der einzigartigen Live-Karte aller Bahnverspätungen findet enorme Resonanz. Jetzt erscheint wegen internationaler Nachfrage eine englische Version.

Stefan Plöchinger

Großbaustellen in Bayern
:Geduldsprobe für Bahn-Fahrer

Immer wieder kommt es im bayerischen Streckennetz der Bahn zu Verspätungen und Zugausfällen. Schuld daran sind zehn Großbaustellen - von denen sich einige auch auf Strecken außerhalb des Freistaats auswirken können.

Ralf Scharnitzky

Interview mit Bahnexperten
:Was geschehen muss, damit mehr Deutsche Bahn fahren

20.000 Kilometer Erfahrung pro Jahr: Holger Krawinkel, Bahnexperte der Verbraucherzentrale, ist selbst leidenschaftlicher Zugfahrer und attestiert der Deutschen Bahn in der Vergangenheit vieles verbessert zu haben. Jetzt erwartet er ein deutliches Signal vom Bund.

Daniela Kuhr

Plädoyer für den Zug
:Mit der Bahn zum Bonustrack des Lebens

Schmutzt kaum, ist leise und, verdammt noch mal, ist beeindruckend pünktlich: An der Bahn kann man ja vieles kritisieren, aber sie ist neben dem Fahrrad das beste Verkehrsmittel, das je erfunden wurde. Was regen sich alle nur auf über 15 Minuten Bahnverspätung? Und warum nehmen dieselben Leute jede Autobahnverstopfung klaglos hin?

Alex Rühle

Bahn-Verspätungen in Bayern
:Vorteil für München

Gefühlt kommt jeder Zug zu spät - und dennoch stehen die Bayern verhältnismäßig selten am Bahnsteig. Der Zugmonitor der SZ zeigt: Lange Wartezeiten gibt es vor allem in Würzburg und Aschaffenburg. Besser sieht es in München aus - weil sich Verspätungen vor der Landeshauptstadt relativ leicht aufholen lassen.

Marco Völklein

Bahnländer Schweiz, Frankreich und Großbritannien
:Ferrosexuelle Hochgefühle

Andere Länder, andere Bahnen: Deutschland hat ein gespaltenes Verhältnis zur Bahn - aber wie sieht es in den übrigen großen Bahnnationen Europas aus? SZ-Korrespondenten berichten von Zügen, die den Anspruch einer Nation verkörpern - und maroden Schienen, die Menschenleben gefährden.

Wolfgang Koydl, Zürich, Stefan Ulrich, Paris und Christian Zaschke, London

Netzleitzentrale der Bahn
:Wo die Gleise zusammenlaufen

29.000 Züge von 370 Bahnunternehmen rollen täglich über das 34.000 Kilometer lange Streckennetz der Bahn. Koordiniert wird das komplizierte System von der Netzleitzentrale in Frankfurt. Zwischen blinkenden Bildschirmen lenken etwa 70 Mitarbeiter den Bahnverkehr in Deutschland.

Daniela Kuhr, Frankfurt

Fahrgastrechte bei der Bahn
:Was bei Verspätung hilft

Ärgerlich, wenn sich der Zug verspätet - doch Passagiere können vor und während der Fahrt einiges tun, um zeitnah ans Ziel zu gelangen. Oder wenigstens Geld zurückzubekommen.

Daniela Dau

MeinungBahn-Verspätungen
:Pünktlichkeit hat ihren Preis

Mit simplen Lösungen wird die Bahn nicht pünktlicher: Das deutsche Schienennetz ist an der Grenze der Belastbarkeit. Damit die Bahn besser im Takt bleibt, muss die Infrastruktur massiv ausgebaut werden. Dafür reichen die 50 Milliarden Euro, die die Bahn bis 2016 ausgeben will, bei weitem nicht. Deutschland muss sich seine Bahn viel mehr kosten lassen.

Daniela Kuhr

ExklusivBundesländer-Vergleich
:Ausgebremst zwischen den Ballungsräumen

Ausgerechnet auf den wichtigsten Fernverkehrsstrecken zwischen den Metropolen der Republik ist die Bahn am unpünktlichsten. Das belegt jetzt eine ausführliche SZ-Analyse, für die Millionen Verspätungsangaben des Konzerns im Internet mitprotokolliert wurden - die Auswertung nach Bundesländern und Nachbarstaaten offenbart interessante Details.

Stefan Plöchinger

Datenjournalismus-Projekt Zugmonitor
:Wir speichern, Sie stöbern

Ein Projekt wie der Zugmonitor wäre vor Jahren nicht denkbar gewesen. Datenjournalismus macht es nun möglich, selbst gigantische Informationsmengen simpel aufzubereiten - eine neue Art der Recherche, bei der auch Sie mitmachen können. Einblicke in das Projekt: seine Entstehung, seine Schwächen, wie Sie ins Spiel kommen.

Stefan Plöchinger

Werkstattbericht
:Wie der Zugmonitor entstanden ist

Massenhaft Bahndaten aus dem Netz saugen, eine gigantische Datenbank damit füttern und dann neu verpackt übersichtlich präsentieren: Wie kommt man auf eine solche Idee? Wie setzt man so etwas um? Wie Süddeutsche.de und eine Berliner Datenjournalismusagentur den Zugmonitor aufgebaut haben - ein Werkstattbericht.

ExklusivBahn-Verspätungsanalyse der SZ
:Im Netz der Problemzonen

Die Bahn kommt - zu oft zu spät. Wieso? Wo liegen die Schwachstellen des Fernverkehrs in Deutschland? Die SZ wollte es genau wissen: Seit Monaten werden Millionen Pünktlichkeitsangaben, die der Konzern im Internet macht, in einer Datenbank mitprotokolliert. Eine erste Auswertung legt nun die Problemzonen offen und macht klar: Es ist viel zu tun.

Daniela Kuhr und Stefan Plöchinger

Geschichte des Zugmonitors
:Decoder für den Bahn-Stau

So einfach war es noch nie, die Verspätungen bei der Bahn zu durchblicken. Die Geschichte hinter dem SZ-Zugmonitor: Ein Computer sammelt Millionen Informationsschnipsel des Unternehmens aus dem Internet, dann werden sie sortiert, gewichtet und live präsentiert - Datenjournalismus macht es möglich.

Stefan Plöchinger

Tabellen und API zur Bahn-Verspätung
:So kommen Sie an alle Daten

Gehen Sie ins Detail der Bahn-Verspätungen: Die SZ-Statistiken zu Schwachstellen des deutschen Fernverkehrsnetzes können Sie live anzapfen oder einfach herunterladen und durchstöbern - nach Ihrer persönlichen Zugverbindung oder interessanten neuen Erkenntnissen.

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