nsaaktion
jetzt.de
Abhör-Aktion von Künstlern

Ehrenamtlich bei der NSA

Ein Team von selbsternannten NSA-Spionen versteckt Abhörgeräte in Bars, Restaurants und Galerien. Sexphantasien, Fitnessvorsätze und Lästertiraden können so online nachgehört werden. Was soll das?

Von Eva Hoffmann

Spionageaffäre

Ermittlungen zu Merkels Handy eingestellt

Amerikanische Geheimdienste sollen das Handy von Bundeskanzlerin Merkel ausgeforscht haben. Juristisch ist die Affäre vorerst beendet - Generalbundesanwalt Range stellt die Ermittlungen ein.

UMTS Mobilfunk-Antennen
Mobilfunkstandard UMTS

Ultimativer Abhöralbtraum

Alle mal abhören: Ein Hacker demonstriert, wie man von jedem Punkt der Erde aus Handys orten und fernsteuern kann. Sein Ratschlag: Schmeißt die Handys weg.

Von Johannes Boie

Verschlüsselungssoftware für Merkels Handy

Bundesregierung schließt Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry

Die Bedenken sind offenbar zerstreut: Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry darf die deutsche Firma übernehmen, die das Handy von Kanzlerin Merkel abhörsicher machte. Dafür hatte die Bundesregierung einige Bedingungen gestellt.

Von G. Mascolo, B. Strunz

Analyse
Abhöraffäre im Regierungsviertel

Berlin, Dorf der Spione

836 Meter liegen zwischen Kanzleramt und US-Botschaft. Diese Nähe feierten Kommentatoren einst. Jetzt halten die deutschen Behörden sie für ein Sicherheitsproblem und wollen sich gegen die Spionage der Verbündeten wappnen.

Von Hans Leyendecker und Georg Mascolo

Zeuge im NSA-Ausschuss

Kampf um Snowdens Vorladung

Die Opposition macht Druck und will im NSA-Untersuchungsausschuss eine Ladung des US-Whistleblowers Edward Snowden durchsetzen. Das wird nicht gelingen, wirft aber ein seltsames Licht auf die Ausschussmitglieder von Union und SPD.

Von Thorsten Denkler, Berlin

NSA-Affäre

Was die Behörden hätten wissen müssen

Ein bisschen Ehrlichkeit in der Welt der Spione: Vertrauliche Akten des Militärischen Abschirmdienstes belegen, dass die US-Abhörmaßnahmen für deutsche Behörden ein offenes Geheimnis waren.

Von John Goetz und Frederik Obermaier

NSA-Ermittlungen

Lieber Lesen statt Zeugen befragen

Die Bundesanwaltschaft will sich bei ihren Ermittlungen zum Abhören des Kanzlerinnen-Handys auf Dokumente des Informanten Snowden konzentrieren - um eine direkte Vernehmung heikler Zeugen, wie etwa Merkel und Snowden selbst, zu vermeiden?

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe, und Hans Leyendecker

Ströbele trifft Snowden
Hans-Christian Ströbele

"Snowden kann von Moskau aus nicht die volle Wahrheit sagen"

Er war der erste deutsche Politiker, der Edward Snowden in Russland traf. Jetzt fordert der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele im SZ.de-Interview, der NSA-Ausschuss müsse Snowden nach Deutschland holen. Der Whistleblower sei in Russland "immer in Gefahr", sein Asyl zu verlieren.

Von Hakan Tanriverdi und Sammy Khamis, Berlin

Berichte: Britischer Abhördienst schöpft noch mehr Kabel ab
Folgen der NSA-Affäre

Brasilien und EU planen gemeinsames Datenkabel

Bislang läuft der Internet-Datenverkehr zwischen Brasilien und Europa über die USA. Das soll sich nun ändern - auch wegen der NSA-Affäre.

Von Javier Cáceres, Brüssel

Überwachung von Merkels Handy

Bundesregierung billigt Ermittlungen in der NSA-Affäre

Die Generalbundesanwaltschaft will offenbar ein Verfahren zur NSA-Affäre einleiten. Einem Zeitungsbericht zufolge hat die Bundesregierung angekündigt, dies nicht zu verhindern. Unklar ist, ob die Ermittlungen sich nur auf die Überwachung von Kanzlerin Merkels Handy konzentrieren werden.

Gerhard Schröder 02:59
Abhör-Affäre um Schröders Handy

US-Geheimdienste kennen keine Grenzen

Ist Deutschland naiv, was das Ausmaß der Überwachung durch US-Geheimdienste angeht? Die Affäre um das abgehörte Handy von Altkanzler Schröder zeigt: Die USA sind skrupellos.

Eine Analyse im Video von Stefan Kornelius

Bundestag
Regierungserklärung

Merkels codierte Botschaft an Obama

"Nein, das kann nicht richtig sein": Kanzlerin Merkel stellt sich in ihrer Regierungserklärung gegen die Überwachung durch die NSA. Zugleich beschwört sie die Freundschaft - und sagt einen Satz, der Datenschützer alarmieren muss. Ihre Kernbotschaften im Überblick.

Von Michael König

Google-Datenzentrum
Chronik des NSA-Geheimdienstskandals

Affäre ohne Grenzen

Vom Tisch? Von wegen! Seit Juni 2013 werden dank des Whistleblowers Edward Snowden nahezu täglich neue Details über die Spähpogramme des US-Geheimdiensts NSA und seiner Verbündeten bekannt. Egal ob Amerikaner oder Deutsche, Durchschnittsbürger oder Kanzlerin: Alle sind betroffen. SZ.de dokumentiert die Medienberichte sowie die Reaktionen der Politik.

Eine Chronologie

Snowden Interview
Edward Snowden im ARD-Interview

Snowdens wichtigste Zitate

Zwei Millionen Menschen sahen zu, als die ARD in der Nacht ihr "weltexklusives" TV-Interview mit Edward Snowden ausstrahlte. Für alle, die nicht mehr wach waren: Snowdens elf wichtigste Äußerungen im Überblick.

Zusammengestellt von Michael König

Reichstagstagsgebäude in Berlin
Heimliche Überwachung

US-Geheimdienst NSA täuschte die Bundesregierung

Mindestens zwei Mal haben die USA ihren Partner Deutschland belogen. 2002 verpflichtete sich die NSA, keine Deutschen abzuhören - im selben Jahr startete der Angriff auf Merkels Handy. Im Juli versicherte der US-Geheimdienst dann erneut, sich an alle Abkommen zu halten.

Von Hans Leyendecker und Georg Mascolo

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US-Präsident zur NSA-Affäre

Wie Obama die Maßstäbe verschiebt

Barack Obama zeigt Verständnis für die deutschen Ängste, doch er übersieht einen entscheidenden Punkt: Die Gefahr der NSA-Programme liegt nicht in ihrem Missbrauch, sondern in ihrer Logik. Weil der US-Präsident sie kritiklos übernimmt, macht er den Eingriff in die Privatsphäre salonfähig.

Ein Kommentar von Johannes Kuhn

US-Überwachung von Merkels Handy
NSA-Überwachung von Kanzlerinnen-Handy

Ermittlungsverfahren wegen "Handy-Gate" möglich

Von 2002 an war Merkels Handy im Visier der NSA. Seit Herbst überprüft die Bundesanwaltschaft den Lauschangriff auf die Kanzlerin. Nun kommt sie zu dem Schluss: der Anfangsverdacht sei begründbar, ein Ermittlungsverfahren möglich.

US-Präsident Obama im ZDF-Interview mit Claus Kleber
US-Präsident Obama im ZDF-Interview

"Sehr viel Verständnis" für das deutsche Volk und seine Sorgen

Nach seiner Grundsatzrede zur NSA-Überwachung richtet sich der US-Präsident gezielt an Deutschland. Im ZDF-Interview geht Obama auf die Entrüstung und Befürchtungen vieler Bürger ein - doch das Datensammeln geht weiter.

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Konsequenzen aus NSA-Skandal

Obama verbietet Ausspähen "befreundeter" Regierungschefs

Der US-Präsident reformiert die digitalen Überwachungsprogramme: Die Sammlung von Verbindungsdaten amerikanischer Bürger wird stärker kontrolliert, Staats- und Regierungschefs "befreundeter" Nationen erhalten eine gewisse Sicherheit, nicht ausgespäht zu werden. Und der Rest der Welt? Muss sich mit vagen Versprechen begnügen.

Die aktuellen Entwicklungen im Newsblog. Von Sebastian Gierke und Johannes Kuhn

Demonstrators hold banner during protest rally in support of Snowden in Berlin
No-Spy-Abkommen

Chronologie eines Missverständnisses

Ein "No-Spy-Abkommen" sollte die transatlantischen Beziehungen nach der NSA-Affäre kitten. Dass die USA kein Interesse an einem solchen Vertrag der Geheimdienste haben, ist allerdings seit längerem klar. Doch in Berlin stirbt die Hoffnung zuletzt.

Von Matthias Kolb und Michael König

Reaktion auf NSA-Skandal

Deutsche UN-Resolution gegen Spionage einstimmig verabschiedet

Ein Ausschuss der UN-Vollversammlung hat eine Resolution gegen Internetspionage angenommen. Deutschland und Brasilien hatten den Entwurf eingebracht - als Reaktion auf die NSA-Affäre. Jetzt stimmten auch die Länder dafür, die erst den Anlass geliefert hatten.

USA gegen UN-Resolution für Datenschutz

Vage ist nicht vage genug

Sie wurden beide von der NSA ausgehorcht, deshalb trieben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff eine UN-Resolution gegen Spionage voran. Doch deren Formulierung wurde aufgeweicht - und ist den USA offenbar noch immer zu deutlich.

Von Michael König

Neue Snowden-Dokumente

No Spy? Go Spy!

Eigentlich haben Briten, Amerikaner und andere Geheimdienste der "Five Eyes"-Allianz eine Regel: Wir spähen einander nicht aus. Neue Snowden-Dokumente zeigen: Die Amerikaner haben trotzdem gelauscht. Ein No-Spy-Abkommen zwischen Deutschland und den USA wirkt vor diesem Hintergrund problematisch.

Von Michael König

NSA-Abhöraffäre

Was uns Frau Merkels Handy lehrt

Alles ist wichtig, alles ist dringend. Kein Wunder, dass Geheimdienste heutzutage jegliche Kommunikation ausforschen. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, Gesetze und Verträge könnten die rasende Entwicklung des Internets kontrollieren. Doch ganz schutzlos sind wir nicht.

Ein Gastbeitrag von Wolf Schneider