SZ Espresso Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Gespräche der G-7-Partner in Kanada an diesem Wochenende.

(Foto: Darryl Dyck/Bloomberg)

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Das Wochenende kompakt

Frankreich setzt Trump eine letzte Frist. Vor dem G7-Gipfel am nächsten Wochenende setzt Frankreichs Finanzminister Le Maire die USA unter Druck: Der US-Präsident müsse jetzt deeskalieren - sonst drohe ein Handelskrieg. Seit Trump im Weißen Haus regiert, haben sich die G7 gespalten - in 6 plus 1. Vor allem die Europäer rücken zusammen, schreibt Cerstin Gammelin.

Ehemaliger Bamf-Chef wies 2017 auf Überforderung hin. Frank-Jürgen Weise hatte das Flüchtlingsamt auf Bitten von Kanzlerin Merkel 2015 übernommen - und seinem Abschlussbericht zufolge noch nie eine Behörde in so "schlechtem Zustand" erlebt. SPD-Vizechef Stegner wirft der Kanzlerin Versagen vor, die FDP will am Montag einen Antrag für einen Untersuchungsausschuss präsentieren, berichtet Robert Roßmann.

Gauland provoziert mit Aussage zu NS-Zeit. Diese sei "nur ein Vogelschiss" in der deutschen Geschichte gewesen, sagte der AfD-Vorsitzende bei einer Rede vor der Partei-Jugend. CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer und andere Politiker sind empört. Gauland erweist sich wieder einmal als geschichtsdement, kommentiert Kurt Kister.

Manuel Neuer feiert gelungenes DFB-Comeback - trotz Niederlage. Im Testspiel gegen Österreich kehrt der DFB-Keeper nach langer Verletzungspause zurück und hält souverän. Beim 1:2 zeigt sich aber auch: Die Mannschaft hat noch ein paar Probleme zu lösen. Bundestrainer Löw ist verärgert, schreibt Martin Schneider.

Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt ist tot. Erst erforschte er mit Konrad Lorenz die Tierwelt, dann wandte er sich der Menschheit zu und fragte: Wie viel von unserem Verhalten ist angeboren? Jetzt ist Eibl-Eibesfeldt im Alter von 89 Jahren in Starnberg gestorben. Nachruf von Sebastian Herrmann

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Acht Sekunden für den tödlichen Schnitt. In einem Kurs lernen Teilnehmer, wie man einem Schaf die Kehle so durchschneidet, dass es nicht unnötig leidet. Wichtigste Lektion: Nach dem Betäuben muss es schnell gehen. Von Jakob Wetzel

Sexismus im Biergarten? Man wird ja wohl noch Spaß machen dürfen! Zumindest als bayerischer Saufbruder darf man offenbar derbe Witze reißen und sich daneben benehmen. Würden sich Flüchtlinge so aufführen, wäre die Empörung groß. Kolumne von Sebastian Beck

Die große "Star Wars"-Müdigkeit. "Solo" ist an den Kinokassen gefloppt. Was bedeutet das für die Zukunft der erfolgsverwöhnten Blockbuster-Reihe? Von David Steinitz

SZ-Leser diskutieren

Ihre Meinung zu Merkels Plänen für die Euro-Zone. "Die Kanzlerin ist derzeit in einer sehr schwachen Position", meint Steuerverschwender und glaubt, dass sich Macron mit seinen Vorstellungen durchsetzen wird. Xizor84 ist ebenfalls kritisch: "Die Grundprobleme im Fundament werden so nicht angegangen." Ähnlich sieht es Autocrator, der den Plänen der "Krisen-hinterher-regier-Politikerin" eine "5+" ausstellt. Diskutieren Sie mit uns.