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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Flüchtlinge im Mittelmeer vor der lybischen Küste

Die Hilfsoperation "Sophia" im Mittelmeer wird nahezu eingestellt.

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

EU setzt Seenotrettung vor Libyens Küste aus. Die EU will die Rettungsaktion für Migranten vor der Küste des nordafrikanischen Landes vorerst einstellen. Die Mitgliedstaaten konnten sich nicht auf ein neues System zur Verteilung der Geretteten einigen. Die Konsequenzen dieser Entscheidung werden tödlich sein, kommentiert Andrea Bachstein.

Britisches Parlament lotet Alternativen zu Mays Brexit-Deal aus. Das Unterhaus hat der britischen Regierung für diesen Mittwoch die Kontrolle über den Brexit-Prozess entrissen. Die Abgeordneten wollen über Alternativen zum Deal von Premierministerin May abstimmen und einen Ausweg finden, den eine Mehrheit unterstützen kann. Doch welche Vorschläge sind mehrheitsfähig? Verfolgen Sie die Debatte im Live-Blog.

Österreichs Regierung prüft Auflösung der "Identitären Bewegung". Hintergrund des Schrittes ist eine Spende des mutmaßlichen Attentäters von Christchurch an Österreichs "Identitäre". Es gebe "keine Toleranz für gefährliche Ideologien, ganz gleich, aus welcher Ecke sie kommen", sagt Kanzler Kurz nach einer Sitzung des Ministerrats. Mehr Informationen

Deutschland übt harte Kritik an Nahostpolitik der USA. In einer Sitzung des Weltsicherheitsrates in New York brandmarkt der deutsche UN-Botschafter Heusgen jüngste US-Entscheidungen in der Nahost-Politik als Verstöße gegen UN-Resolutionen. US-Präsident Trump hatte die Golan-Höhen als Teil Israels anerkannt. Völkerrechtlich gehört das Gebiet zu Syrien. Von Daniel Brössler

CO₂-Ausstoß steigt auf Rekordhoch. Der weltweite Energieverbrauch ist einem aktuellen Bericht der Internationalen Energieagentur 2018 um 2,3 Prozent gewachsen. Gleichzeitig ist der jährliche CO₂-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen auf 33,1 Milliarden Tonnen und damit auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Nur in Europa sind die Emissionen zurückgegangen. Von Christoph von Eichhorn

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Je höher die Mieten, desto besser die Laune. Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist eine der größten deutschen Wohnungsgesellschaften - und jubelt erneut über satte Gewinne. In Berlin, wo der Konzern der größte Vermieter ist, werden Forderungen nach einem Volksbegehren und Enteignungen laut. Von Katharina Prechtl

Schluss mit dem Gerede von den Marionetten! Beim Ringen um die Urheberrechtsreform wurde so viel Unsinn behauptet, man hätte sich einen Filter dagegen gewünscht. Im Streit um die Reform haben nun Lobbys und nicht Bürger gewonnen. Kommentar von Jannis Brühl

"Die Regierung muss hier sofort einschreiten." Schimmel in Gemeinschaftsbädern, Wasserschaden im Arztzimmer, Familien auf engstem Raum: Die prekäre Unterbringung von Flüchtlingen in der ehemaligen Funkkaserne soll nun auch den Bundestag beschäftigen. Von Thomas Anlauf

SZ-Leser diskutieren

Welches Brexit-Szenario befürworten Sie? "Neuwahlen", schreibt old harold: "Diese Abgeordneten seien auch in zwei Jahren nicht in der Lage, "ein einfaches Bürgerreferendum umzusetzen." Das Beste für alle Beteiligten, so schreibt thebonepeople, sei "ein harter und sauberer Schnitt zum 12. April - sprich ein No-Deal". Leser autocrator fände ein zweites Referendum angebracht. "Man kann sich mal irren, auch als Volk in einer Mehrheitsentscheidung. Aber dann korrigiert man das. Dafür ist die Zeit mehr als reif." Diskutieren Sie mit uns.

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