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SZ Espresso:Das Wochenende im Überblick

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Schweizer lehnen Ausweisungs-Initiative ab. Nach Hochrechnungen votierten bei der Volksabstimmung 60 Prozent der Schweizer gegen die umstrittene "Durchsetzungsinitiative" der rechtskonservativen Partei SVP. Diese hatte zum Ziel, dass Ausländer schon wegen Bagatelldelikten des Landes verwiesen werden können. Zum Bericht. Noch vor wenigen Wochen fand der Vorschlag breite Zustimmung. Deswegen zeigt das Abstimmungsergebnis, dass es sich lohnt zu argumentieren, kommentiert SZ-Korrespondentin Charlotte Theile.

Hillary Clinton siegt bei Vorwahl in South Carolina. Mit 73,5 Prozent liegt die Demokratin deutlich vor ihrem Herausforderer Bernie Sanders mit 26 Prozent. Zum Bericht. Damit geht sie als Favoritin in den Super Tuesday am 1. März, dem wichtigsten Vorwahl-Tag in den USA. Zur Übersicht. Dennoch kämpft sie mit mehreren Problemen, analysiert SZ-Korrespondent Matthias Kolb.

Reformer triumphieren bei Wahlen in Iran. Die gemäßigte Partei des iranischen Präsidenten Hassan Rohani gewinnt in Teheran alle Sitze für das Parlament, auch bei der Wahl des einflussreichen Expertenrats ist sie erfolgreich. Doch den Konservativen bleiben im politischen System des Iran weiterhin viele Möglichkeiten, Reformen zu blockieren, berichtet SZ-Korrespondent Paul-Anton Krüger.

"Fifty Shades of Grey" bekommt fünf Goldene Himbeeren. Darunter ist auch der Preis für den schlechtesten Film des Jahres. Die Goldenen Himbeeren werden als Anti-Auszeichnung am Vorabend der Oscar-Gala verliehen. Zum Artikel

Der FC Bayern gewinnt weiter. Beim 2:0-Sieg gegen Wolfsburg trafen Kingsley Coman und Robert Lewandowski. Zum Bericht. In Stuttgart siegte Hannover 96 nach acht Niederlagen in Folge überraschend mit 2:1 und hofft nun wieder auf den Klassenerhalt. Zum Bericht. Nur dank Claudio Pizarro endet eine schwache Leistung von Werder Bremen gegen Darmstadt 98 nicht mit der verdienten Niederlage, sondern mit einem 2:2. Werder-Trainer Viktor Skripnik steht darum weiter in der Kritik. Zum Artikel

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Schäuble nennt Vorstoß Gabriels "erbarmungswürdig". SPD-Chef Gabriel fordert, nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für bedürftige Deutsche mehr Geld auszugeben. Das lehnt Schäuble ab. Von Cerstin Gammelin, Shanghai

Geschundenes Griechenland. Die Griechen ächzen unter der Last der Schuldenkrise. Und nun lässt Europa Athen mit den Flüchtlingen allein. Ein Desaster bahnt sich an. Von Thomas Kirchner und Mike Szymanski, Athen/Brüssel

Hat Der Feminismus die Liebe kaputt gemacht? So ein Quatsch, findet unsere Autorin. Feminismus sei kein Programm zum Befolgen, sondern eine Aufforderung, über Gleichberechtigung nachzudenken. Von Hannah Beitzer

SZ-Leser diskutieren

Schweiz: Wie bewerten Sie die Abstimmung über kriminelle Ausländer? Wach Sein empfindet das Referendum als "niveaulos", es appelliere an die "niedrigen Instinkte". Ähnlich sehen das auch die meisten anderen Leser: Bei der Initiative gehe es nur um Populismus, schreibt utzscre. Denn "am kriminellen Ausländer, der sein Geld in der Schweiz wäscht - erworben durch Steuerhinterziehung, Waffenhandel" störe man sich nicht. Kaethe3 und Muskateller hingegen bewerten die Abstimmung positiv - denn das sei Demokratie, so die beiden. Diskutieren Sie mit uns.