SZ-Podcast "Auf den Punkt":Polizei in Sachsen: Eine Behörde unter Verdacht

Ein LKA-Mitarbeiter pöbelt bei einer Pegida-Demo einen Kameramann an. Auch die Polizei macht eine unglückliche Figur. Ein beunruhigender Fall, findet Constanze von Bullion.

Am vergangenen Donnerstag hält Angela Merkel eine Rede in Dresden. Wie zu erwarten, gibt es eine Demonstration von der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung Pegida. Ein Kameramann des ZDF-Politikmagazins "Frontal 21" filmt die Demonstranten. Plötzlich kommt ein Mann mit Deutschlandhut auf ihn zu und fordert ihn in pöbelndem Ton auf, zur Polizei mitzukommen.

Diese kobntrolliert das Kamerateam und hält es eine Dreiviertelstunde lang fest. Jetzt hat sich herausgestellt, der Mann mit Deutschlandhut ist ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts Sachsen. Er war zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst, sondern im Urlaub. Doch wer gegen die sogenannte "Lügenpresse" - und sei es in seiner Freizeit - kämpft, hat nichts bei der Polizei verloren, sagt Constanze von Bullion. Die Hauptstadtkorrespondentin der Süddeutschen Zeitung fordert klare Ansagen vom Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Weitere Themen: Messerattacke in Paris, Handelsstreit zwischen USA und China, Deutsche Bahn erhöht Preise.

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© jma
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