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Verkehr:München soll sieben neue Tram-Linien bekommen

Reportage Tramlinie 19

Eine Trambahnfahrerin unterwegs auf der Linie 19.

(Foto: Robert Haas)

Ob die Münchner Verkehrsgesellschaft in Zukunft auch breitere Straßenbahnen einsetzt, will der Stadtrat noch genauer prüfen lassen und dann diskutieren.

Zu den zentralen Ausbauvorhaben im neuen Nahverkehrsplan (NVP) Münchens zählen der Bau der U-Bahn-Linien U 9, die U 5 nach Freiham und die U 4 Ost. Vor allem aber sieht der NVP einen massiven Ausbau der Trambahnen vor. Am Mittwoch hat der Mobilitätsausschuss des Stadtrats über den Ausbau beraten.

Demnach sollen sieben Tram-Linien geplant werden: Die sogenannte Tram Y-Nord, die Tram Ramersdorf-Neuperlach, die Südtangente, die Tram Wasserburger Landstraße, die Tram Parkstadt-Solln, eine Verlängerung der Linie 19 von Berg am Laim bis Daglfing und eine Tram von der Amalienburgstraße bis Freiham.

Ob die Münchner Verkehrsgesellschaft in Zukunft auch breitere Straßenbahnen einsetzt, will der Stadtrat noch genauer prüfen lassen und dann diskutieren. Bedenken gab es, weil es in der Innenstadt zu eng für breitere Züge und für Radfahrer gleichzeitig werden könnte. Breitere Züge könnten zudem wohl nicht mehr im ganzen Netz eingesetzt werden.

Den Beschluss des Nahverkehrsplans hat der Mobilitätsausschuss allerdings in die nächste Vollversammlung vertagt. Es hatte Änderungsanträge gegeben, welche die Fraktionen wegen ihres Umfangs erst noch genauer prüfen wollen.

© SZ vom 11.02.2021 / schub/van
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