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München heute:Tiny Houses in der Grauzone / Ärger um Sparkurs bei Tunneln

Podium mit Gleisanschluss: Immer wieder mussten die Diskutierenden unterbrechen, wenn ein Güterzug vorbeidonnerte

Podium mit Gleisanschluss: Immer wieder mussten die Diskutierenden unterbrechen, wenn ein Güterzug vorbeidonnerte.

(Foto: Sebastian Gabriel)

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Von Max Fluder

Es geht ums Wohnen, mal wieder. War man vor dem Beginn der Corona-Pandemie mit Freunden unterwegs, Essen gehen oder etwas Trinken, dann war es fast schon ein Wunder, wenn sich das Gespräch nicht irgendwann um den Münchner Wohnungsmarkt drehte. Klar, die Nachfrage ist riesig. Die Mieten sind in dieser Stadt so hoch wie in kaum einer anderen hierzulande. Das Gleiche gilt für die Preise von Eigentumswohnungen.

Nun wird auch viel gebaut - vor allem in den noch nicht ganz erschlossenen Gebieten am Stadtrand, wo sich hier und da noch eine Freifläche finden lässt. Und weil Land in München so teuer ist, geschieht dies möglichst effizient. Nicht allen gefällt das: "Wohnregale" werden die ähnlich aussehenden, meist boxartigen Häuser auch geschimpft. Aber muss das so sein? Nein, würde Felicia Rief bestimmt sagen. Zusammen mit drei weiteren Aktivisten hat sie zwei Tiny Houses, also nur wenige Quadratmeter große Häuser, auf der Pasinger Gleisinsel platziert.

Die Tiny Houses dienten als Schauobjekte, sagte Rief meiner Kollegin Jutta Czeguhn, denn mit ihnen könnte man kleine, für den Bau herkömmlicher Häuser ungeeignete Flächen nachverdichten. Doch bevor diese Idee Wirklichkeit werden könnte - das erfuhr meine Kollegin auch -, müsste das Baurecht verändert werden. Dass die Verwaltung für Tiny Houses noch keinen geeigneten Umgang hat, erlebten Reif und ihre Mitstreiter quasi am eigenen Leib: Niemand fühlte sich für sie zuständig.

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