München heute:Hintergründe zur Schuhbeck-Insolvenz / Hochwassermeldestufe 2 an Isar

Fernsehkoch Schuhbeck

Hat Kräuter, Eis, Müsli, Fertiggerichte, einen Partyservice, eine Dinnershow und Kochbücher im Angebot: Alfons Schuhbeck.

(Foto: Andreas Gebert/dpa)

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Von Franz Kotteder

Das Platzl in München war früher mal nur deshalb so bekannt, weil dort das Hofbräuhaus steht. Inzwischen kennen viele das Platzl vor allem als Reich von König Alfons. Dort nämlich hat der Star- und Promikoch Alfons Schuhbeck nicht nur mit den Südtiroler Stuben und dem Orlando gleich zwei Restaurants, sondern auch noch eine Kochschule, eine Eisdiele, ein Schokoladengeschäft und einen sehr, sehr großen Gewürzladen.

Doch das Reich von König Alfons ist gefährdet. Wegen Corona und wegen "vollmundig angekündigter Staatshilfen", die dann ausblieben, so der Meisterkoch, musste er für seine Restaurants und für den Partyservice mittlerweile Insolvenz anmelden. Der Betrieb läuft trotzdem erst mal weiter. Schuhbeck hofft, mit Hilfe des Insolvenzverwalters wieder auf die Beine zu kommen und wagt einen Neustart. Ein umtriebiger Mensch ist er ja, kaum einer in der Branche ist so ein Stehaufmännchen, so ungeheuer fleißig und findig, wenn es darum geht, Dinge rund ums Kochen zu Geld zu machen.

Doch Schuhbeck hat auch einen ordentlichen Klotz am Bein. Vor zwei Jahren nämlich gab es eine Razzia der Steuerfahndung in seinen Geschäftsräumen am Platzl, das Ermittlungsverfahren steht kurz vor dem Abschluss. Angeblich geht es um den Vorwurf der Steuerhinterziehung und um eine Summe von mehr als zwei Millionen Euro. Das ist kein Pappenstiel, und da wirkt es ein bisschen seltsam, wenn Schuhbeck sich über mangelnde Staatshilfe beklagt. Was die Hintergründe sind, habe ich mir mit meinem Kollegen Klaus Ott einmal genauer angeschaut. Herausgekommen ist dabei nicht nur ein Profil für die Seite 4, sondern auch ein ausführlicher Einblick (SZPlus) in die vielfältigen Geschäfte des Königs vom Platzl.

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© SZ.de/flud
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